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Südhessisches Flurnamenbuch

Klei

Deutung
Zu ahd. klîwa, mhd. klîwe sw. F. ‚Klei, zäher Ton‘. Der Name bezieht sich in Nieder-Modau auf die Bodenbeschaffenheit. Ob der Kleiebirnbaum in Ober-Klingen auf eine Birnensorte hinweist, ist unklar1.
Literatur
Starck/Wells 336, Lexer 1, 1622; Kluge/Seebold 448; DWB 5, 1086; SHessWb 3, 1401, PfälzWb 4, 288 s. u. kleiben; Dittmaier (1963), S. 146. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
DWB: → klei; PfälzWb: → kleiben; Wörterbuchnetz: → Klei

1 Großkopf (1994), S. 111.