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Südhessisches Flurnamenbuch
Keim
- Deutung
- Wenn nicht zum FamN Keim, dann wohl zu ahd. kîmo, mhd. kîme, kîm sw. st. M. ‚Keim‘. Das Benennungsmotiv ist aber ungewiss. Vielleicht liegt eine Pflanzenbezeichnung vor. Kieme ist eine mitteldt. Nebenform von Keim.
- Literatur
- Schützeichel 181, Lexer 1, 1571; Kluge/Seebold 437; DWB 5, 451 f. u. 5, 682 s. u. Kieme; SHessWb 3, 1240 f., PfälzWb 4, 157. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → kieme; PfälzWb: → keim; Wörterbuchnetz: → Keim

