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Südhessisches Flurnamenbuch
Haag
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- Deutung
- Zu ahd. hag, hac ‚Wall, Umzäunung, eingefriedetes Land‘, mhd. hac st. M. N. ‚Dorngesträuch, Gebüsch; Einfriedgung eines Ortes; umfriedeter Wald‘, fnhd. hag ‚Hecke, Gebüsch‘. Die Namen beziehen sich auf Hecken und eingehegte Flurstücke. Der Auslaut /g/ wird verschiedentlich zu /'/ spirantisiert, einige Male auch zu /k/ verhärtet, der Vokal manchmal zu /oː/ gehoben. Überschneidungen mit Hauk, Hege und Hoch sind deshalb leicht möglich.
- Literatur
- Karg-Gasterstädt/Frings 4, 594 f., Lexer 1, 1136 f., Baufeld 118; Kluge/Seebold 348; DWB 4, 2, 137; SHessWb 3, 41, PfälzWb 3, 570; Dittmaier (1963), S. 96, Ramge (1979), S. 136, Zernecke (1991), S. 206, Vielsmeier (1995), S. 189. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Haag; Wörterbuchnetz: → Haag
- Referenz
- Vgl. Hagedorn · Hain · Hainbuch(e) · Hahn1 · Hauk · Hecke · Hege · Heien · Hoch.

