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Südhessisches Flurnamenbuch

Giebel

Kirche · Scheuer · West
Deutung
Zu ahd. gibil ‚Giebel; Hirnschale, Schädel‘, mhd. gibel st. M. ‚Giebel‘. Es handelt sich vermutlich um einen FormN für spitz zulaufende, dreieckige Flurstücke, vielleicht auch für kleinere Erhebungen. Ob die Belege aus Dietesheim/Mühlheim am Main hierher oder zum PN Gibo gehören, ist unsicher.
Literatur
Förstemann 1, 631, Gottschald 209; Karg-Gasterstädt/Frings 4, 249 f., Lexer 1, 1009; Kluge/Seebold 323; DWB 4, 1, 4, 7323 f.; SHessWb 2, 1354, PfälzWb 3, 312; Dittmaier (1963), S. 89, Ramge (1979), S. 127. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
MHFB: → Giebel; DWB: → giebel; PfälzWb: → giebel; Wörterbuchnetz: → Giebel
Referenz
Vgl. Gipfel.