Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Südhessisches Flurnamenbuch

Geräusch

Deutung
Im FlN hat sich das seltene und sonst untergegangene Wort fnhd. geräusch ‚Gestrüpp‘ erhalten, das als Kollektivbildung zu einem ebenfalls untergegangenen Stamm fnhd. rausch und daneben mit kurzem Stammvokal zu mhd. mittelniederdt. rusch sw. F. ‚Binse‘ gehört.
Literatur
Lexer 1, 884 s. u. ge-riusche, 1, 1433 s. u. in-ge-riusche, 2, 555 s. u. rusch, rusche; Kluge/Seebold 315; DWB 4, 1, 2, 3583 f. s. u. Gerausch, Geräusch und ebd., 3585 s. u. Geräusch; SHessWb 2, 1261, PfälzWb 3, 217. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
DWB: → gerausch · geraeusch; Lexer: → geriusche · in · rusch; PfälzWb: → geraeusch; Wörterbuchnetz: → Geräusch
Referenz
Vgl. Rausch.