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Südhessisches Flurnamenbuch
Gekröse
- Deutung
- Wie die mundartliche Form zeigt, gehört der FlN als Kollektivum zu mhd. rœʒe st. F. ‚Ort, wo der Flachs zum Faulen gebracht wird‘ bzw. zu mhd. gerœsten sw. V. ‚abreiben‘; er ist amtlich entstellt, was dadurch erleichtert wurde, dass im Südhess. Geröse auch als Synonym zu Gekröse bekannt ist.
- Literatur
- Lexer 2, 517 u. 1, 886; SHessWb 2, 1270; Spalt (1968), S. 88 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- Lexer: → gekroese; Wörterbuchnetz: → Gekröse
- Referenz
- Vgl. Röße.

