Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Südhessisches Flurnamenbuch

Geil1

Huhn
Deutung
Zum Adjektiv ahd. geil ‚übermütig, überheblich‘, mhd. geil ‚von wilder Kraft, üppig‘. Die FlN können daher teils auf üppig wuchernden Pflanzenbewuchs, teils aber auch auf besonders fruchtbare Böden verweisen.
Literatur
Karg-Gasterstädt/Frings 4, 178 f., Lexer 1, 795, Baufeld 104; Kluge/Seebold 307; DWB 4, 1, 2, 2581; SHessWb 2, 1187, PfälzWb 3, 136; Zernecke (1991), S. 182. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
DWB: → geil; Lexer: → geil; PfälzWb: → geil; Wörterbuchnetz: → Geil1
Referenz
Vgl. Gut.