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Jüdische Grabstätten

Katzenstein, Kalman (1846) – Burghaun

Grab Nr. 345 → Lageplan (PDF), Burghaun, Jüdischer Friedhof, Gemarkung Burghaun | Historisches Ortslexikon
Äußere Merkmale | Inschrift | Verstorbene(r) | Indizes | Nachweise | Zitierweise
Äußere Merkmale

Material:

Sandstein

Größe:

62 x 71 x 10 cm (B x H x T)

Platzierung:

stehend

Beschreibung:

Darstellung: segnende Priesterhände.

Inschrift

Sprache der Vorderseite:

hebräisch

Übertragung:

Text Vorderseite

Hebräische Transkription der Inschrift

Zoom Symbol

(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)

Hier ruht

der ehrwürdige Kalman K"tz, einer der Einwohner Wehrdas.

Zum Priestersegen erhob er seine Stimme, kannte

Fest und Zeit, um seine Glaubensbrüder zu segnen.

Er bleibt unvergessen, denn ach!, nun haben wir keinen mehr, der ihm gleicht!

Er wurde hinweggenomen in der letzten Pessachnacht (= 22. Nisan)

[5] 606 n.d.k.Z. (= 18.4.1846). Der Tod hat ihn verschlungen auf ewig

[...............]

Ausführung:

erhaben

Verstorbene(r)

Personendetails:

  1. Katzenstein, Kalman

    Sterbetag

    18.4.1846

    Geschlecht

    männlich

    Wohnort

    Wehrda (Haunetal)

Anmerkungen:

Kalman Katzenstein (in der Inschrift K"tz = Katz, hier nur Zeichen für die Kohanim) aus Wehrda, gestorben am 18.04.1846 im Alter von 71 Jahren.

Angaben ergänzt nach HHStAW, Abt. 365, Nr. 814 (Sterberegister Wehrda 1825-1865).

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In der 1828 angelegten und einige Jahre fortgeführten Grundliste der Juden im Kreis Hünfeld (HStAM, Bestand 100, Nr. 7740) heißt es, dass Kalme Katzenstein im Jahr 1768 geboren sei und dass er im Jahr 1803 seine 1780 geborene Frau Jette geheiratet habe.

Zu Kalman Katzensteins Frau Jettche (Jette) siehe die Grabnummer 379.

Indizes

Personen:

Katzenstein, Jettche geborene NN

Orte:

Wehrda (Haunetal)

Sachbegriffe:

Priesterhände, segnende · Hände (segnende Priesterhände)

Nachweise

Bearbeitung:

F. Wiesner 1986 und Christa Wiesner 2003, ergänzt von Andreas Schmidt (HLGL)

Bildnachweise:

Archivnummern des/der Fotos nicht erfasst.

Fotos:

Zitierweise
„Katzenstein, Kalman (1846) – Burghaun“, in: Jüdische Grabstätten <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/juf/id/3680> (Stand: 2.12.2025)