Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Jüdische Grabstätten

Mannheimer, Salomon (1903) – Ungedanken

Grab Nr. 48 → Lageplan (PDF), Ungedanken, Jüdischer Friedhof, Gemarkung Ungedanken | Historisches Ortslexikon
Äußere Merkmale | Inschrift | Verstorbene(r) | Indizes | Nachweise | Zitierweise
Äußere Merkmale

Material:

Sandstein

Größe:

70 x 157 x 32 cm (B x H x T)

Platzierung:

stehend

Zustand:

verwittert

Inschrift

Sprache des Sockels:

deutsch

Vorderseite:

(Deutsche Inschrift im Sockel:)

Salomon Mannheimer

geb. d. 24. Dezb. 1838, gest. d. 19. Dezb. 1902.

Bemerkungen:

Die Platte, die sicherlich eine hebräische Inschrift trug, fehlt.

Verstorbene(r)

Personendetails:

  1. Mannheimer, Salomon

    Geburtstag

    24.12.1838

    Sterbetag

    19.12.1903

    Geschlecht

    männlich

    Familienstand

    verheiratet

    Herkunftsort

    Ungedanken

    Wohnort

    Ungedanken

    Sterbeort

    Ungedanken

    Beruf

    Handelsmann

Anmerkungen:

Laut Grabstein:

Salomon Mannheimer, geboren am 24.12.1838, gestorben am 19.12.1902.

----------------------------------

Weiterführende Angaben:

Salomon Mannheimer, Handelsmann in Ungedanken;

geb. 24.12.1838 in Ungedanken;

Eltern: Jakob Mannheimer und Beschen (Peschen) geb. Daniel [Ungedanken, Stein Nr. 57], wohnhaft in Ungedanken;

heiratete in 1. Ehe am 19.05.1870 religiös in Wabern Marianne geb. Vogel [Ungedanken, Stein Nr. 31];

heiratete in 2. Ehe am 11.05.1879 religiös in Leinefelde Karoline (Caroline, Lina) geb. Esberg;

gest. laut standesamtlichem Sterbeeintrag am 19.12.1903 (ein Jahr Differenz zur Grabsteininschrift) in Ungedanken.


Die zweite Ehefrau Karoline (Lina) geb. Esberg wurde am 22.04.1854 in Oberscheden, Kreis Münden, geboren, lebte zum Zeitpunkt der Trauung aber in Duderstadt. Ihre Eltern waren Jakob Esberg und Amalie geb. Stein. Sie starb am 03.11.1928 in Kassel.


Sohn: Jakob genannt Julius Mannheimer [Ungedanken, Stein Nr. 43].


(Hessisches Staatsarchiv Marburg, Bestand 920, Nr. 1789; ebenda, Protokolle III, Nr. 1543; Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 365, Nrn. 816 und 817; Stadtarchiv Kassel, Bestand A 3.35.1, Nr. 3.1.292)

Indizes

Personen:

Mannheimer, Salomon · Mannheimer, Marianne, geborene Vogel · Vogel, Marianne, verheiratete Mannheimer · Mannheimer, Jakob · Mannheimer Julius · Mannheimer, Beschen, geborene Daniel · Daniel, Beschen, verheiratete Mannheimer · Mannheimer, Peschen, geborene Daniel · Daniel, Peschen, verheiratete Mannheimer · Mannheimer, Karoline, geborene Esberg · Esberg, Karoline, verheiratete Mannheimer · Mannheimer, Lina, geborene Esberg · Esberg, Lina, verheiratete Mannheimer · Esberg, Jakob · Esberg, Amalie, geborene Stein · Stein, Amalie, verheiratete Esberg

Orte:

Duderstadt · Leinefelde · Oberscheden · Ungedanken · Wabern

Sachbegriffe:

Handelsmänner

Nachweise

Bearbeitung:

Christa Wiesner 1997, ergänzt von Andreas Schmidt (Wettenberg) 2025

Bildnachweise:

VS: IX/13a.

Fotos:

Zitierweise
„Mannheimer, Salomon (1903) – Ungedanken“, in: Jüdische Grabstätten <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/juf/id/1556> (Stand: 2.12.2025)