Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Der „Taunusklub“ wird von Frankfurter Bürgern auf dem Großen Feldberg gegründet, 5. Januar 1868
Der Wanderverein „Bund der Feldbergläufer“ (später „Taunusklub“) wird am 5. Januar 1868 im Feldberghaus auf dem Großen Feldberg im Taunus, dem beliebten Ausflugsziel der Frankfurter Bürger, gegründet und gilt damit als ältester deutscher Wanderverein. Mitbegründer und erster Vorsitzender ist der Frankfurter Kartograf und Verleger August Ravenstein (1809–1881).
Ziele des Vereins waren die Heimatpflege, Förderung des Tourismus und die Bekämpfung der Armut im Taunus unter anderem durch Schwesternstationen und Kindergärten. In der Folge gründeten sich mehrere Zweigvereine im Taunusgebiet. 1883 wurden die Sektionen eigenständige Vereine, die zusammen den „Taunusklub“ bildeten.
1871 wurde der erste Wanderführer herausgegeben und am Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit der Markierung von Wanderwegen. Weiterhin errichtete man Schutzhütten und Aussichtstürme. Dazu gehörten unter anderem der Burgbergturm in Bad Soden am Taunus (1900), der Schillerturm in Oberursel (1905) und der Herzbergturm (1911).
(UH)
- Belege
- Weiterführende Informationen
- Empfohlene Zitierweise
- „Der „Taunusklub“ wird von Frankfurter Bürgern auf dem Großen Feldberg gegründet, 5. Januar 1868“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/7699> (Stand: 2.10.2025)
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