Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 2. September 1873: Feier zum Sedantag in der Hanauer Bürgerschule II
    Nach Ende des Deutsch-Französischen Krieges entstehen in evangelischen und bürgerlichen Kreisen erste Bestrebungen zur Feier des deutschen Sieges und der Reichsgründung. Diese mündeten im sogenannten Sedantag oder Tag von Sedan, der im Deutschen Kaiserreich (1871–1918) jährlich am 2. September begangen wurde, aber kein reichsweiter, auch gesetzlich festgesetzter Feiertag war. ... »Details
  2. 6. September 1873: Baubeginn von Schloss Rauischholzhausen
    1873 erwarb der später geadelte Ferdinand Eduard Stumm (1843–1925) aus der Großindustriellenfamilie Stumm, damals Legationsrat bei der deutschen Botschaft in Petersburg, den Besitz der Herren Rau von Holzhausen im Ebsdorfer Grund bei Marburg, 1.900 hessische Acker Wiesen- und Waldgebiete. Nach Übernahme des Besitzes wurden die alte Wasserburg, der anliegende Wirtschaftshof und die ... »Details
  3. 5. Oktober 1873: Eröffnung des 6. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Wiesbaden
    In Wiesbaden wird um 12 Uhr der 6. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des stellvertretenden königlichen Landtagskommissars, Regierungspräsident Lothar von Wurmb (1824–1890) eröffnet. In seiner Ansprache führt derselbe aus:|Meine Herren! Nachdem Sr. Majestät der Kaiser und König die Zusammenberufung des Communal-Landtags für den diesseitigen ... »Details
  4. 28. Oktober 1873: Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus
    Bei der Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus werden die Nationalliberalen nach erheblichen Stimmengewinnen mit 175 Mandaten (1870: 126) wie schon 1870 stärkste Kraft – dieses Mal mit erheblichem Vorsprung vor der katholischen Zentrumspartei, die mit 86 Sitzen zweitstärkste Kraft wird. Die Konservativen, 1867 stärkste und 1870 zweitstärkste Kraft im Abgeordnetenhaus, müssen erhebliche ... »Details
  5. 24. November 1873: Festliche Eröffnung des Saalbaus in Darmstadt
    Nach 1870 entsteht auch in Darmstadt ein Bedarf an neuen Festbauten für die nach dem Deutsch-Französischen Krieg wieder aufblühende Festkultur.|Nach mehrjähriger Planung0=Die Grundsteinlegung wurde am 4. Mai 1872 feierlich begangen. Vgl. Franz/Wagner (Bearb.), Darmstädter Kalender. Daten zur Geschichte unserer Stadt, Darmstadt 1994, S. 136. kann am 24. November 1873 der von dem ... »Details
  6. 1874: Erste Diamantschleiferei in Hanau
    In der Goldschmiedestadt Hanau entsteht 1874 die erste Diamantschleiferei Deutschlands.(StH) ... »Details
  7. 1874: In der Aue in Kassel wird das „Hessen-Denkmal“ errichtet
    Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 wird in Kassel 1874 ein Denkmal eingeweiht, dass der Opfer der französischen Besetzung 1806 bis 1813 gedenken sollte. Bereits 1863 war im Kasseler Forst auf dem alten Galgenberg eine schlichte Grabplatte für die 1809 hier erschossenen Aufständischen aufgestellt worden, die aber bald als zu abgelegen und nicht genügend repräsentativ angesehen ... »Details
  8. 1874: Baubeginn von Burg Schwarzenstein
    Von 1874 bis 1876 erbaut der Frankfurter Architekt Franz Schädel (1824–1910) im Auftrag des Bankiers und Weinhändlers Jacob Georg Hermann Mumm (1816–1887) die künstliche Burgruine „Burg Schwarzenstein“ in der Art einer Höhenburg über dem Rheintal bei Johannisberg als repräsentativen Stammsitz der im Weinhandel tätigen Familie, die 1873 als „Mumm von Schwarzenstein“ geadelt ... »Details
  9. 6. Januar 1874: Neue Synodalverfassung der evangelischen Kirche im Großherzogtum Hessen
    Bereits am 25. März 1848 forderte Großherzog Ludwig III. (1806–1877) eine Demokratisierung der Kirche durch eine neue Verfassung, sodass Nichtgeistliche politisch gleichgestellt werden würden. Zum Luther-Jubiläum gründeten sich dann Protestantenvereine, die am 21. Februar 1870 einen „Landesausschuss für die kirchlichen Angelegenheiten“ in Darmstadt formierten, über Demokratisierung ... »Details
  10. 10. Januar 1874: Wahlen zum Deutschen Reichstag
    Bei den zweiten Wahlen zum Deutschen Reichstag erringt die Nationalliberale Partei mit 154 (1871: 119) von insgesamt 397 Mandaten den Wahlsieg. Zweitstärkste Kraft wird die katholische Zentrumspartei, die stark hinzugewinnt und nun 91 Mandate bekleidet (1871: 60), gefolgt von der Deutsche Fortschrittspartei (49 Mandate). ... »Details