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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1900
- 1910
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- 1990
- 2000
- 31. Mai 1867: Einweihung der Neuen Synagoge an der Südanlage in Gießen
Am 31. Mai 1867 wird die Neue Synagoge an der Südanlage, gegenüber dem Stadttheater in Gießen, durch Rabbiner Dr. Benedikt Samuel Levi (1806–1899) geweiht. Das Gebäude, in dessen Fassadengestaltung sich romanische und maurische Stilelemente vereinten, verfügte über eine eigene Orgel zur Gesangsbegleitung, die gelegentlich vom Sohn des Rabbiners, Hermann Levi (1839–1900), gespielt wurde, ... »Details - Juni 1867: Der Zeichner Wilhelm Busch besucht erstmals Frankfurt
Der Zeichner und Maler Wilhelm Busch (1832-1908), der zu dieser Zeit bereits durch seine humoristische Bildergeschichte „Max und Moritz“ bekannt war, besuchte im Juni 1867 erstmalig seinen Bruder Otto (1841-1879) in Frankfurt am Main, wo dieser als Hauslehrer der wohlhabenden Bankiers- und Industriellenfamilie Kessler angestellt war. ... »Details - 1. Juli 1867: Preußen übernimmt die Thurn-und-Taxissche Post
Gegen eine Entschädigung von drei Millionen Gulden wird am 1. Juli 1867 die Thurn- und Taxissche Post mit der Generaldirektion in Frankfurt am Main vom Königreich Preußen übernommen. Das Großßherzogtum Hessen schließt am 19. Juli 1867 mit dem Königreich Preußen einen Postvertrag, in dem die bisher Thurn & Taxis'sche Post in Hessen in preußische Verwaltung überführt wird.(StH) ... »Details - 18. Juli 1867: Fürstentum Waldeck-Pyrmont schließt Akzessionsvertrag mit Preußen
Fürst Georg Viktor von Waldeck (1831–1893) schließt aus finanziellen Gründen einen Akzessionsvertrag mit dem Königreich Preußen, das damit bei Wahrung der rechtlichen Unabhängigkeit die innere Verwaltung des Fürstentums Waldeck und Pyrmont übernimmt. ... »Details - 15. August 1867: Brand des Frankfurter Kaiserdoms St. Bartholomäus
Durch ein Großfeuer werden am 15. August 1867 große Teile des Frankfurter Doms, vor allem der Turm mit dem Geläut, die Innenausstattung und die Orgel, zerstört. Zudem gibt es vier Todesopfer. ... »Details - 31. August 1867: Wahlen zum Reichstag des Norddeutschen Bundes
Die Reichstagswahl im August/September 1867 war die Wahl zum ersten ordentlichen Reichstag des Norddeutschen Bundes.0=Zu den Regularien der Wahl zum Reichstag des Norddeutschen Bundes vgl. Haunfelder/Pollmann, Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867–1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch, Düsseldorf 1989, S. 15-20. Die Hauptwahl fand am 31. August 1867 statt, in den Wochen ... »Details - 31. August 1867: August Vilmar vollendet „Idiotikon von Kurhessen“ in Marburg
Am 31. August 1867 vollendet der Germanist und Theologe August Vilmar (1800–1868) in Marburg das „Idiotikon von Kurhessen“, dessen Grundlage die bereits in den 1820er Jahren begonnene Forschung bzw. Sammeltätigkeit zur „Volkssprache des Kurfürstentums Hessen“ war. Schon als Lehrer in Hersfeld und Rotenburg an der Fulda begann er, war 1831 Abgeordneter im kurhessischen ... »Details - 22. September 1867: Die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in Fabriken
Während in Preußen bereits seit dem Jahr 1839 erste rechtliche Regelungen zur Beschäftigung von Jugendlichen in Fabriken verabschieden worden waren, existierten solche Bestimmungen in Kurhessen nicht. Dies änderte sich im Jahr 1867 mit der Verordnung zur Beschäftigung jugendlicher Arbeiter, sodass die bestehenden Vorschriften mit entsprechenden Änderungen und Ergänzungen künftig auch im ... »Details - 24. September 1867: Ersatzwahl zum Reichstag im Wahlkreis Kassel – Melsungen
Im Wahlkreis Kassel 2: Kassel-Stadt – Kassel-Land – Melsungen findet eine Ersatzwahl zum Deutschen Reichstag statt. Im ersten – und einzigen – Wahlgang erhalten dabei|Dr. Otto Bähr (1817–1895; Nationalliberale Partei) 4.120 StimmenAdam Trabert (1822–1914; Volkspartei) 2.063 Stimmen|Damit ist Dr. Otto Bähr im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt.|Die Wahl war nötig ... »Details - 1. Oktober 1867: Veränderungen im Bildungsbereich durch die preußische Verfassung im ehemaligen Kurhessen
Nach der Annexion Kurhessens durch das Preußische Königreich tritt zum 1. Oktober 1867 die preußische Verfassung auch in Kurhessen in Kraft. Besonders die Volksschullehrer hoffen auf eine Besserung ihrer Situation, da Artikel 25 den Schullehrern ein festes, an die lokalen Verhältnisse angepasstes Einkommen zusagt. Artikel 23 legt die Aufsicht im Bildungsbereich in die Hände des Staates.(RKr) ... »Details
