Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 22. Februar 1954: Regierung plant Reform der Übernahme von Kosten bei Krankenhausaufenthalten
    Das hessische Innenministerium berichtet, dass die derzeitige Kostendeckung hessischer Krankenhäuser reformbedürftig sei. Die Krankenhäuser arbeiten derzeit nicht mehr kostendeckend. Der nun vorliegende Plan beabsichtigt, dass entstehende Pflegekosten, die nicht mehr von den bestehenden Pflegesätzen gedeckt werden, von den Krankenkassen bzw. von Selbstzahlern aufgebracht werden. Die ... »Details
  2. 22. Februar 1954: Ministerpräsident Zinn antwortet auf die Camberger Rede Adenauers
    Der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) nimmt kurz vor seiner Abreise nach London Stellung zur Rede Adenauers in Camberg. Besonders widerspricht er der Meinung Adenauers, über die Landtagswahlen in Hessen der CDU im Bundesrat eine Zweidrittelmehrheit zu sichern. Dabei würden die katholische Arbeiterflügel der hessischen CDU, die traditionelle CDU und das liberale ... »Details
  3. 24. Februar 1954: Neues Bauaufsichtgesetz
    Der Hessische Landtag verabschiedet ein neues Bauaufsichtgesetz. Von nun an liegt die Bauaufsicht allein in staatlicher Hand. Die Landeskreise werden hierzu bis zum 30. September 1954 Baukreisämter einrichten. Im Landtag stimmten lediglich drei Vertreter der FDP gegen dieses Gesetz, die übrigen Abgeordneten votierten dafür.(MB) ... »Details
  4. 24. Februar 1954: Rund 1.600 fehlende Lehrstellen in Hessen
    In Hessen fehlen rund 1.600 Lehrstellen, was zur Folge hat, dass rund 45.000 Sollstunden nicht unterrichtet werden können. Dies verkündet der Landtagsabgeordnete Karl Drott (1906–1971; SPD) während einer Aussprache über die neue Lehrerbesoldung.(MB) ... »Details
  5. 24. Februar 1954: Neue Richterbesoldung in Hessen
    Im Hessischen Landtag wird das Gesetz zur neuen Richterbesoldung verabschiedet.(MB) ... »Details
  6. 1. März 1954: Erwin Piscator erhält Goethe-Medaille
    Der Theaterregisseur Erwin Piscator (1893–1966) erhält aus den Händen des hessischen Kultusministers Arno Hennig (1897–1963; SPD) in Dillenburg die Goethe-Medaille.(MB) ... »Details
  7. 3. März 1954: Kabinett beschließt Haushalt für das Rechnungsjahr 1954/55
    Das hessische Kabinett beschließt den Haushalt für das Rechnungsjahr 1954/55. Einnahmen in Höhe von 1.512.693.500 DM stehen Ausgaben von 1.581.248.100 DM gegenüber, was einen Fehlbetrag von 68.554.600 DM ausmacht. Daher sollen rund fünf Prozent Ausgaben eingespart werden. Der außerordentliche Haushalt weist 151.733.800 DM Ein- und Ausgaben auf.(MB) ... »Details
  8. 4. März 1954: Stand des Jugendschutzes in Hessen
    In Hessen wurden zwischen April 1952 und September 1953 über 4.000 Jugendliche wegen Verstößen gegen den Jugendschutz den Jugendämtern gemeldet. 2.167 von ihnen nahmen unerlaubt an öffentlichen Tanzveranstaltungen teil, 1.005 suchten „Orte sittlicher Gefahr und Verwahrlosung“ auf, und 800 besuchten Nicht-Jugendfreie Kinofilme. Diese Zahlen gibt das hessische Innenministerium bekannt.(MB) ... »Details
  9. 5.-7. März 1954: FDP-Bundesparteitag in Wiesbaden
    In Wiesbaden findet der 5. ordentliche Bundesparteitag der Freien Demokratischen Partei (FDP) statt. Bei den Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand wird Dr. Thomas Dehler (1897–1967) mit großer Mehrheit als Parteivorsitzender wiedergewählt. Der Parteitag nimmt eine Entschließung zur Berliner Außenministerkonferenz und zur Wiedervereinigung an.(OV) ... »Details
  10. 9. März 1954: Hessische SPD berät neues Wahlgesetz
    Die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag berät die Forderung der FDP und CDU nach der Änderung des Wahlgesetzes für Hessen. Auch die Sozialdemokraten stimmen einer solchen Änderung grundsätzlich zu, da ein neues Gesetz die Blockbildung verhindern werde. Die Fraktion betont, dass ein solches Gesetz in Ruhe beraten werden müsse und sie sich nicht unter zeitlichen Druck setzen lassen werde. Sie ... »Details