Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 23.-29. Oktober 1944: Aufgebot des Volkssturms in Frankfurt
    In Frankfurt am Main bewegt die Bildung des Volkssturms, wie in vielen anderen Städte „stark die Gemüter“ (Lerch). Es werden alle Männer der Geburtsjahrgänge 1884 bis 1928 (das heißt Männer im Alter von 16 bis 60 Jahren) aufgerufen. „Die Kleidung muss selbst gestellt werden! Braune Uniformen werden umgefärbt. Auch kräftige Schuhe oder Stiefel, Mäntel, Rucksäcke oder Brotbeutel, ... »Details
  2. 24. Oktober 1944: Propagandistische Todesanzeige für die Bombenopfer in Frankfurt
    Im „Frankfurter Anzeiger“ vom 24. Oktober 1944 veröffentlicht der NSDAP-Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar Jakob Sprenger (1884–1945) eine Todesanzeige für die Bombenopfer in der Stadt Frankfurt am Main. Unter der Überschrift „Gefallen für die Freiheit unseres Volkes“ heißt es: „Den feindlichen Terrorangriffen auf die Gauhauptstadt Frankfurt am Main und ihre nähere ... »Details
  3. 5. November 1944: Erster Appell des neugebildeten Volkssturms in Frankfurt
    Der Ingenieur Dr. Ernst Christel berichtet vom ersten Antreten des neugebildeten Volkssturms in Frankfurt am Main: ... »Details
  4. 5. November 1944: Angriff von US-Bombern auf Frankfurt und Hanau
    Schwere Bomber der US-Luftwaffe fliegen einen Angriff auf die Verschiebebahnhöfe in Frankfurt am Main und Hanau. Dabei werfen 436 B-17 Bomber 2.567 1.100-Pfund-Sprengbomben sowie mehrere Tausend Flugblätter ab. Auf das Frankfurter Ostend, die Innenstadt und andere Bereiche der Stadt Frankfurt werden etwa 2.400 Sprengbomben abgeworfen. Insgesamt werden 312 Menschen bei dem Angriff getötet, ... »Details
  5. 6. November 1944: Hinrichtung des Kasseler Pallottiner-Paters Johann Kremer in Brandenburg
    Der zu den Junkerswerken in Kassel dienstverpflichtete Pallottiner-Pater Johann Albert Kremer (geb. 1893) wird im Zuchthaus Brandenburg an der Havel hingerichtet, weil er ausländische Arbeiter unterstützt hat. ... »Details
  6. 12. November 1944: Adlerhorst bei Butzbach zeitweise Führerhauptquartier
    Der „Adlerhorst“0=Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Repräsentationsgebäude am Kehlstein in den Berchtesgadener Alpen, dass als „Kehlsteinhaus“ erbaut wurde und dessen Bezeichnung als „Adlerhorst“ oder „Adlernest“ (engl. „Eagle’s Nest“) durch die Alliierten eingebürgert wurde. Vgl. Wikipedia: Kehlsteinhaus (eingesehen am 15.10.2020). bei Ziegenberg in der Wetterau ... »Details
  7. 17. November 1944: Geringe Fleischsonderzuteilung für Bewohner der Städte im Rhein-Main-Gebiet
    Der Bevölkerung der Städte Darmstadt, Frankfurt am Main, Hanau, Mainz, Wiesbaden, Offenbach am Main und Worms wird, angeblich auf Antrag von NSDAP-Gauleiter Jakob Sprenger (1884–1945), eine Fleischsonderzuteilung von je 50 Gramm pro Person gewährt wegen der Frontnähe und der damit zusammenhängenden Luftkriegsbelastung.(OV) ... »Details
  8. 4. Dezember 1944: Britischer und amerikanische Bombenangriffe auf Kassel und andere hessische Städte
    Die britische Luftwaffe Royal Air Force unternimmt in der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember einen Bombenangriff auf die nordhessische Metropole Kassel. Ziel des Angriffs sind die Verkehrseinrichtungen der Eisenbahn, deren Verbindung über Kassel zentrale Bedeutung sowohl für den in westlicher als auch in östlicher Richtung laufenden militärischen Nachschub für die Front besitzt. Bei Tag folgen ... »Details
  9. 6. Dezember 1944: Schwerer Bombenangriff auf Gießen
    Ein Bombenangriff der britischen Luftwaffe sorgt in der Nacht vom 6. auf den 7. Dezember in der Universitätsstadt Gießen für schwerste Verwüstungen. Bei dem von Lancaster-Bombern der 5. Royal Air Force Group durchgeführten Bombardement fallen weit mehr als 1.000 Tonnen Bomben auf die Stadt und zerstören den Stadtkern zu 86 Prozent.1=Vgl. Uta Hohn, Die Zerstörung deutscher Städte 1940 bis ... »Details
  10. 8. Dezember 1944: Bombenangriff der US-Luftflotte auf Darmstadt
    Maschinen der 8. US-Luftflotte werfen bei Tage 1.188 Tonnen Bomben auf Darmstadt.(OV) ... »Details
  11. 11. Dezember 1944: Amerikanischer Luftangriff auf Frankfurt
    320 schwere Bomber der 8. Air Force der United States Army Air Forces (USAAF) greifen die Stadt Frankfurt am Main an, weitere 1.100 Bahnanlagen in Hanau und Gießen. Bei dem Angriff auf Frankfurt werden 82 Menschen getötet, darunter acht Zwangsarbeiter, 213 weitere Personen werden verletzt. Mit den Bomben werfen die amerikanischen Maschinen Flugblätter ab. Der Tagesangriff der US-Streitkräfte ... »Details
  12. 11. Dezember 1944: Dritter schwerer Luftangriff auf die Gießener Kernstadt innerhalb weniger Tage
    Bei dem dritten schweren Luftangriff auf die Universitätsstadt Gießen innerhalb weniger Tage werden wiederum Teile der Innenstadt schwer getroffen. Nachdem bereits am 3. und am 6. Dezember Kampfverbände der britischen Royal Air Force (RAF) sowohl den Bahnhof als auch das weitere Innenstadtgebiet bombardierten, und besonders am Abend des 6. Dezembers den Untergang des ursprünglichen ... »Details
  13. 11. Dezember 1944: Zerstörung der Universitätsbibliothek Gießen
    Bei dem dritten Flächenbombardement der Gießener Innenstadt innerhalb weniger Tage wird die Universitätsbibliothek der Ludwigs-Universität durch den Einsatz von Spreng- und Brandbomben stark beschädigt und brennt bis zum 13. Dezember vollständig aus. Dabei werden etwa neun Zehntel der hier lagernden Bücherbestände vernichtet.(KU) ... »Details
  14. 12. Dezember 1944: Lagebesprechung zur Ardennenoffensive im Führerhauptquartier Adlerhorst
    Der deutsche „Führer“ und Reichskanzler Adolf Hitler (1889–1945) hält in seinem Hauptquartier „Adlerhorst“ an der Stelle der nach Kriegsende von Heimatvertriebenen aus dem Sudetenland gegründeten Siedlung Wiesental eine Besprechung mit den Oberbefehlshabern und Kommandeuren der Verbände, deren Einsatz in der Ardennen-Offensive vorgesehen ist. Hitler erläutert den Angriffsplan und ... »Details
  15. 12. Dezember 1944: Schwere Bombenangriffe auf Städte im Rhein-Main-Gebiet
    Am Tag greifen fast 1.200 Bomber der 8. US-Air Force vom Typ B-17 und B-24 Bahnanlagen in Darmstadt, Hanau und Aschaffenburg an. Bomben fallen aber auch auf die Orte Friedberg, Gelnhausen und Dieburg. Die Bomber werden von Begleitjägern in 15 Gruppen geschützt. ... »Details
  16. 15. Dezember 1944: Amerikanischer Bombenangriff auf Kassel
    Etwa 650 Bomber der 8. US-Luftflotte greifen bei Tage die Stadt Kassel und vor allem die Bahnanlagen und die Panzerfabrik Henschel an.(OV) ... »Details
  17. 15. Dezember 1944: Ernennung Karl Gerlands zum Gauleiter in Kurhessen
    Als Nachfolger des abgelösten Karl Weinrich (1887–1973) wird Karl Gerland zum Gauleiter der NSDAP im Gau Kurhessen ernannt.(OV) ... »Details
  18. 24. Dezember 1944: Hitler im Führerhauptquartier Adlerhorst
    Im Führerhauptquartier Adlerhorst bei Ziegenberg in der Wetterau erstattet Generaloberst Heinz Guderian (1888–1954), Chef des Generalstabs des Heeres, vor Hitler Bericht und gibt eine Übersicht „über die im Osten vor der deutschen Front aufmarschierenden sowjetischen Armeen“. Hitler kommentiert die Darstellung Guderians mit den Worten: Das ist der größte Bluff seit Dschingis Khan! ... ... »Details
  19. 24. Dezember 1944: Bombenangriffe auf Flugplätze und Eisenbahnen im Rhein-Main-Gebiet
    Während des Tages werfen fast 1.900 schwere Bomber der US-Air Force Bomben auf Flugplätze, Verkehrsknotenpunkte und Bahnlinien im Rhein-Main-Gebiet, vor allem um Nachschubverbindungen zur in die Gegenoffensive übergegangenen Wehrmacht in den Ardennen zu zerstören.(OV) ... »Details
  20. 27. Dezember 1944: Amerikanischer Luftangriff auf Fulda
    Fulda wird bei Tage von der amerikanischen Luftwaffe angegriffen.(OV) ... »Details
  21. 28. Dezember 1944: Besprechung Hitlers mit Generälen im Führerhauptquartier Adlerhorst
    Adolf Hitler (1889–1945) kündigt in einer Besprechung mit Generälen im Führerhauptquartier Adlerhost bei Ziegenberg in der Wetterau an, „er bereite jetzt bereits ‚einen dritten Schlag‘ im Westen vor“.(OV) ... »Details
  22. 30. Dezember 1944: Amerikanischer Luftangriff auf Kassel
    Während des Tages führt die US-Luftwaffe einen Bombenangriff auf Kassel durch.(OV) ... »Details
  23. 1. Januar 1945: Bombenangriffe auf Kassel und Wiesbaden
    Die alliierten Bomberverbände fliegen einen Tagesangriff auf Kassel. Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs meldet zum 1. Januar einen Angriff mit 30 Flugzeugen auf Kassel. ... »Details
  24. 3. Januar 1945: Amerikanischer Luftangriff auf Fulda und Aschaffenburg
    Bei einem Großangriff auf Bahnanlagen im Westen Deutschlands wirft die 8. US-Luftflotte insgesamt 1.975 Tonnen Bomben ab. Die amerikanischen Bomber konzentrieren ihre Angriffe dabei vor allem auf Aschaffenburg und Fulda. (OV) ... »Details
  25. 5. Januar 1945: Schwere Bombenangriffe auf den Raum Frankfurt-Hanau
    Bei Tage sind schwere Bombenangriffe der Alliierten auf den Raum Frankfurt am Main-Hanau gerichtet. Nach dem Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs vom 6. Januar 1945 fliegen 1.000 amerikanische viermotorige Bomber mit 550 Jägern in 3 Divisionen Angriffe. Die Streitkräfte einer ganzen Division agieren dabei konzentriert im Raum Frankfurt-Hanau.(OV) ... »Details
  26. 7. Januar 1945: Schwerer Luftangriff auf Hanau
    Die britische Luftwaffe fliegt in der Nacht zum 7. Januar einen schweren Luftangriff auf Hanau und wirft dabei 1.653 Tonnen Bomben auf die Stadt ab. ... »Details
  27. 9. Januar 1945: Beratungen im Führerhauptquartier Adlerhorst bei Butzbach
    Im Führerhauptquartier Adlerhorst bei Ziegenberg (Butzbach) erstattet Generaloberst Heinz Wilhelm Guderian (1888–1954), der Chef des Generalstabs des Heeres („mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt“), vor Adolf Hitler (1889–1945) Bericht über die Vorbereitungen der Sowjetunion zum Angriff im Osten. Angesichts der bedrohlichen Überlegenheit der Roten Armee und des sowjetischen ... »Details
  28. 14. Januar 1945: Mehrere Rheinbrücken nicht mehr befahrbar
    Nach dem Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs fliegen 35 Bomber einen Angriff auf Frankfurt am Main. ... »Details
  29. 15.-16. Januar 1945: Hitler verlässt das Hauptquartier Adlerhorst
    Adolf Hitler verlässt das Hauptquartier Adlerhorst bei Ziegenberg (Butzbach), von wo aus er ohne den erhofften Erfolg die Ardennenoffensive geleitet hatte, und kehrt in die Reichskanzlei in Berlin zurück.(OV) ... »Details
  30. 29. Januar 1945: Bombenangriff auf Kassel
    Am Tag wird Kassel von der US-Luftwaffe bombardiert.(OV) ... »Details
  31. 3. Februar 1945: Angriff der US-Luftwaffe auf Wiesbaden
    In der Nacht zum 3. Februar wird Wiesbaden von der amerikanischen Luftwaffe angegriffen.(OV) ... »Details
  32. 5. Februar 1945: Befehl Frankfurt bis zum letzten Mann zu verteidigen
    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt den Befehl, die Stadt Frankfurt am Main „bis zum letzten Mann“ zu verteidigen. In den Tagen zuvor sind bereits heftige Bombardierungen amerikanischer Flugzeuge auf das Stadtgebiet erfolgt.(OV) ... »Details
  33. 10.-21. Februar 1945: Stellungsbau zum Abschuss von V2-Raketen bei Weilburg
    Vom 22. September bis 3. Oktober 1944 und vom 1. Dezember 1944 bis 16. März 1945 werden aus der Gegend um Hachenburg im Westerwald insgesamt 432 A4- Raketen (von Goebbels „Vergeltungswaffe 2“ (V2) genannt) auf Städte und Ziele in Nordfrankreich und Belgien (vor allem auf Antwerpen) abgeschossen. Ausführende Einheit der Wehrmacht ist die Artillerie Abteilung (mot) 836, die im Februar 1945 in ... »Details
  34. 14. Februar 1945: Deportation von 616 Juden von Frankfurt nach Theresienstadt
    Aus Frankfurt am Main werden in einem Transport 616 Menschen0=Kingreen gibt an, dass 308 Personen, und zwar neben 290 Menschen aus der preußischen Provinz Hessen-Nassau auch 18 aus dem Bereich der Staatspolizeistelle Koblenz, deportiert wurden. Vgl. Kingreen, Die Deportation der Juden aus Hessen 1940 bis 1945. Selbstzeugnisse, Fotos, Dokumente, Wiesbaden 2023, Übersicht über die Deportationen ... »Details
  35. 21. Februar 1945: Alliierte Truppen durchstoßen den Westwall
    Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs hält unter dem 21. Februar 1945 fest, dass die alliierten Truppen nun in der Eifel westlich von Prüm den Westwall durchstoßen haben. Da nur jeder zweite Bunker besetzt werden könne, gelinge es dem Gegner auch immer wieder, einzelne Bunker zu besetzen. ... »Details
  36. 22. Februar 1945: Schwerer Luftangriff auf Marburg
    Bei einem Luftangriff auf Marburg werden am Nachmittag das Chemische Institut in der Bahnhofstraße und die benachbarten Kliniken schwer beschädigt. Bereits in den zwei Jahren davor hatte die Marburger Nordstadt empfindliche Schäden durch Bombardierungen erlitten.(OV) ... »Details
  37. 24. Februar 1945: Bombenangriff auf Frankfurt
    Erneut fliegen alliierte Bomber schwere Angriffe auf das Frankfurter Stadtgebiet.(OV) ... »Details
  38. 28. Februar 1945: Bombenangriff auf Kassel
    Kassel ist bei Tage Ziel eines alliierten Luftangriffs.(OV) ... »Details
  39. 3. März 1945: Angriff britischer „Mosquito“-Bomber auf Kassel
    In der Nacht zum 3. März greifen greifen britische Bomber vom Typ de Havilland „Mosquito“ erneut die Stadt Kassel an. Dazu verzeichnet das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs mit dem Eintrag zum 3. März 1945: Nachts 50 Moskitos gegen Kassel. Insgesamt entsendet das Bomber Command der britischen Luftwaffe in der Nacht vom 2. auf den 3. März 67 „Mosquitos“ nach Kassel. ... »Details
  40. 5.-23. März 1945: Luftangriffe auf Marburg
    In den Wochen vor der Einnahme von Stadt und Landkreis Marburg finden immer wieder Luftangriffe der alliierten Bomber statt, die vor allem Bomben im Marburger Bahnhofs- und Kliniksviertel, vereinzelt auch im Südviertel abwerfen, so am 5., 9., 10., 12. 19., 20., 22. und 23. März. Insgesamt sterben dabei rund 100 Menschen. Am Ende des Bombenkriegs sind etwa ein Viertel der Universitätsgebäude ... »Details