Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 11. März 1939: Kunstausstellung „Ewige Front“ auf der Darmstädter Mathildenhöhe
    Zum sogenannten Heldengedenktag beginnt auf der Darmstädter Mathildenhöhe eine Kunstausstellung „Ewige Front“.(OV) ... »Details
  2. 20. März 1939: Uraufführung der Tragödie „Rebellion um Preußen“ von Friedrich Bethge in Frankfurt
    Am Frankfurter Schauspielhaus wird die Tragödie „Rebellion um Preußen“ des deutschen NS-Dramatikers Friedrich Bethge (1891–1963) uraufgeführt. Der Fünf-Akter, der mit antipolnischer Propaganda das Schicksal des Deutschen Ordens nach der Schlacht bei Tannenberg am 15. Juli 1410 thematisiert, wird bereits im Laufe des Restmonats März an weiteren deutschen Bühnen gezeigt, so zum Beispiel ... »Details
  3. Frühjahr 1939: Bericht über die Haltung der katholischen deutschen Bischöfe
    Der 1. Vierteljahreslagebericht 1939 des Sicherheitshauptamtes der SS behandelt im Abschnitt Politische Kirchen ausführlich die aktuelle Haltung von Kirchenvertretern zum Nationalsozialismus. Der Bericht stellt einleitend fest, das erste Vierteljahr 1939 zeige auf kirchlichem Gebiet weitgehend den Einfluß der außenpolitischen Erfolge des Führers. Für den weltweiten Katholizismus habe der Tod ... »Details
  4. 25. März 1939: Anordnung zur Gründung eines Musikgymnasiums in Frankfurt
    Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung Bernhard Rust (1883–1945) ordnet an, in Frankfurt am Main das erste deutsche Musische Gymnasium zu gründen. Hintergrund der Initiative ist die Absicht des NS-Regimes, auf diese Weise gezielt politische Einfluss auf die musische Bildung auszuüben. ... »Details
  5. 29. März 1939: Uraufführung einer Oper am Staatstheater Kassel
    Am Staatstheater Kassel wird die Oper „Elisabeth von England“ des dänischen Komponisten Paul von Klenau (1883–1946) uraufgeführt. Von Klenau, ein Schüler Max Bruchs (1838–1920), stand den Nationalsozialisten nahe, sodass seine Opern auch in den Jahren 1933 bis 1945 wiederholt aufgeführt wurden. Er beschäftigte sich mit der Zwölftonmusik Arnold Schönbergs (1874–1951), konnte die ... »Details
  6. 3. April 1939: Verkauf der Besitzes der jüdischen Gemeinde Frankfurt
    Die Jüdische Gemeinde in Frankfurt am Main verkauft der Stadt für 1,8 Millionen Reichsmark alle Liegenschaften samt Synagogengrundstücken, Jüdischem Krankenhaus und Philanthropin. Zugleich übereignet sie ihr die vier jüdischen Friedhöfe.(OV) ... »Details
  7. 8. April 1939: Evangelische Landeskirchen nehmen Grundsätze der Deutschen Christen an
    Mehrere Evangelische Landeskirchen, darunter die Evangelische Kirche von Nassau-Hessen veröffentlichen eine Erklärung, mit der sie sich zur „nationalkirchlichen Einung Deutscher Christen“ bekennen.(OV) ... »Details
  8. 16. April 1939: Reichsjugendführer Baldur von Schirach in Fulda
    Reichsjugendführer Baldur von Schirach (1907–1974) weiht von Fulda aus 64 weitere Jugendherbergen ein.(OV) ... »Details
  9. 5. Mai 1939: Uraufführung der Oper „Die Rose vom Liebesgarten“ in Frankfurt
    Am Opernhaus in Frankfurt am Main wird die Oper „Die Rose vom Liebesgarten“ in einer Neufassung uraufgeführt. Das von Bildern des Jugendstil- und Landschaftsmalers Hans Thoma (1839–1924) inspirierte Schauspiel entstand in den Jahren 1897 bis 1900 in einer Zusammenarbeit des Komponisten Hans Pfitzner (1869–1949) mit dem Dichter James Grun (1868–1928). Für die Inszenierung der „Rose ... »Details
  10. 13. Mai 1939: Hessinnen und Hessen auf der Irrfahrt der St. Louis
    Am 13. Mai 1939 legt das Passagierschiff St. Louis der Hamburger Reederei HAPAG in Hamburg mit dem Ziel Kuba ab. Auf dem Schiff befanden sich ausnahmslos deutsche Jüdinnen und Juden, die – ausgestattet mit Touristenvisa – auf diesem Wege dem NS-System entkommen wollten. Die Reise wurde zu einer Irrfahrt: Nachdem Kuba kurzfristig die Einreiseregelungen geändert hatte, durften dort nur 29 der ... »Details