Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 13. November 1953: FDP fordert Stellungnahme der Landesregierung zur Telefonüberwachung
    Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag fordert von Landesregierung eine offizielle Stellungnahme zu den unbestätigten Gerüchten, deutsche Behörden würden technische Mittel der alliierten Telefonüberwachung mitbenutzen. Sollte dies der Fall sein, verstoßen deutsche Behörden damit gegen das im Grundgesetz niedergelegte Fernmeldegeheimnis.(MB) ... »Details
  2. 14. November 1953: Keine Einschränkung für innerdeutschen Reiseverkehr von westlicher Seite
    Auf Anmerkung der Bundesregierung ist der Passzwang für den Verkehr in die DDR von den Hohen Kommissaren der Westmächte aufgehoben. Durch den Verzicht von Aufenthaltsgenehmigungen besteht somit seitens der Westmächte keine Einschränkung mehr für den Reiseverkehr. Die Regierung der DDR schließt sich dieser Regelung an, jedoch mit Einschränkungen. Reisende aus der BRD müssen von nun an bei ... »Details
  3. 15. November 1953: Hessischer Städtetag spricht sich gegen staatliche Polizei aus
    Auf seiner vierten Jahreshauptversammlung in Bad Homburg nimmt der Hessische Städtetag einstimmig eine Resolution an, die sich gegen die Umwandlung der kommunalen Polizei in eine staatliche wendet. Die Städte heben hervor, dass sich die bisherige Polizeistruktur bewährt habe und zudem ein wichtiger Aspekt der Selbstverwaltung sei. Auch werden sich die hessischen Städte nicht dem Vorbild ... »Details
  4. 16. November 1953: CDU will Abschluss der Maßnahmen zur politischen Befreiung in Hessen
    Die CDU-Fraktion bringt in den Hessischen Landtag einen Initiativantrag über ein Gesetz zum Abschluss der Maßnahmen zur politischen Befreiung in Hessen ein. Das Gesetz sieht vor, dass Betroffene diese Maßnahme selbst beantrage müssen und die Entscheidungen des Befreiungsgesetzes von 1946 würden dann aufgehoben. Allerdings muss der Betroffenen einem aus drei Richtern bestehenden Ausschuss ... »Details
  5. 23. November 1953: Ollenhauer bittet Zinn und Zinnkann zum Gespräch
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) und Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) werden von Erich Ollenhauer (1901–1963; SPD) zum Gespräch geladen. Vermutlich wird die Affäre um den ehemaligen hessischen Verfassungsschützer Krüger besprochen werden.(MB) ... »Details
  6. 23. November 1953: Wirtschaftsminister Fischer verteidigt sozialdemokratische Wirtschaftspolitik
    Wirtschaftsminister Heinrich Fischer (1895–1973), zugleich Vorsitzender der SPD Hessen-Süd, erklärt in Frankfurt am Main vor den Kabinettsmitgliedern und 234 Delegierten, dass die sozialdemokratische Wirtschaftsordnung nicht im Widerspruch zu den Regeln der Marktwirtschaft stehe. Aufgabe der SPD sei es „lediglich die alten kapitalistischen Privilegien in der Marktwirtschaft zu bekämpfen“. ... »Details
  7. 25. November 1953: Innenminister erhöht Gelder für den Wohnungsbau im Jahr 1954
    Die Mittel für den zentralen und dezentralen sozialen Wohnungsbau werden sich im Jahr 1954 auf 90 Millionen DM belaufen. Damit folgt das Innenministerium dem Vorschlag des Landtagsausschuss für Wirtschaft, Planung und Aufbau. 50 Millionen DM entfallen auf das zentrale und 40 Millionen DM auf das dezentrale Bauprogramm, von denen 11,8 Millionen DM an das Darmstädter, 10,5 Millionen DM an das ... »Details
  8. 27. November 1953: Forderungen nach Kanalisierung der Lahn
    In Wiesbaden fordert der Wetzlarer Vereins zur Förderung der Lahn-Schifffahrt auf seiner Kundgebung im Landtagsgebäude die Kanalisierung der Lahn bis nach Gießen. Mit diesem Ausbau werde die Lahn für Erze, Steine und Erde wirtschaftlich besser nutzbar sein. Die Ausbauforderung wird vom Präsident der Industrie- und Handelskammer Wetzlar sowie der Vorstand der Hessischen Berg- und Hüttenwerke ... »Details
  9. 29. November 1953: Zerstörte Darmstädter Stadtkirche wieder eröffnet
    Die am 11. September 1944 bei einem Luftangriff teilweise zerstörte Stadtkirche in Darmstadt öffnet erstmals wieder ihre Pforten. ... »Details
  10. Dezember 1953: Hochschuldozenten beklagen schlechte Arbeitsbedigungen an hessischen Unis
    Auf einer Tagung des Landeskonvents der Nichtordinarienschaften beklagen außerplanmäßigen Professoren und Dozenten der Universitäten die schlechten Verhältnisse an den Universitäten Hessens sowie das überholte Besoldungssystem. Das derzeitige System sei weder zeitgemäß noch auf die neuen Anforderungen der Hochschulen ausgerichtet.(MB) ... »Details