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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1900
- 1910
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- 1990
- 2000
- 8. Juni 1885: Auflösung der nassauischen Ämter in Wiesbaden
Aufgrund der neuen Provinzial- und Kreisordnung für die preußische Provinz Hessen-Nassau werden am 8. Juni 1885 die seit nassauischer Zeit bestehenden Ämter im Regierungsbezirk Wiesbaden aufgelöst.(StH) ... »Details - 15. Juni 1885: „Frankfurter Volkszeitung“ wird eingestellt
Die untramontane „Frankfurter Volkszeitung“ stellt zum 15. Juni 1885 ihr Erscheinen ein.(Str) ... »Details - 3. Quartal 1885: Masern und Typhus in Wiesbaden
In der Stadt Wiesbaden breiten sich im dritten Quartal des Jahres 1885 Masern, Typhus und gastritisches Fieber epidemisch aus. Ende Juni, zur Zeit des Höhepunkts der Typhusepidemie wurden zeitweise sechzig bis siebzig Neuerkrankungen täglich registriert. Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens wurden für mehrere Wochen sämtliche Schulen der Stadt geschlossen und allgemeine ... »Details - 3. Quartal 1885: „Kolonialzeitung“ erscheint nun in Berlin
Die Frankfurter „Kolonialzeitung“, die zuletzt mit einer Auflage von 15.000 Exemplaren erschienen war, erscheint künftig in Berlin, wohin der Vorstand des Kolonialvereins übersiedelt ist.(Str) ... »Details - 3. Quartal 1885: Neuer Kirchturm für die Kirche in Villmar
Der Neubau des nach einem Brand zerstörten Turms der Kirche St. Peter und Paul zu Villmar wird abgeschlossen.(Str) ... »Details - 3. Quartal 1885: Erweiterung des Wassernetzes in Frankfurt
Die neue Grundwasserleitung aus dem Frankfurter Stadtwald wird an das Quellwassernetz der Stadt Frankfurt am Main angeschlossen. Dem in den Sommermonaten vielfach herrschenden Wassermangel soll damit entgegengetreten werden.(Str) ... »Details - 3. Quartal 1885: Verlegung der Landesgrenze
Als Folge des Staatsvertrages zwischen Preußen und Hessen vom 30. Januar 1885 betreffend die Rheinstrecke zwischen Mainz und Bingen wird eine teilweise Verlegung der bisherigen Landesgrenze vorgenommen.(Str) ... »Details - 22. Juli 1885: „Frankfurter Friedhofsschlacht“
Aufgrund des 1878 verabschiedeten Sozialistengesetzes waren Versammlungen der Sozialdemokraten verboten. Trotz der Verbote konnte sich in den 1880er Jahren eine illegale Parteiorganisation herausbilden. Dazu gehörten Parteilokale, in denen regelmäßige Treffen stattfanden oder gesellige Vereine. Der Besuch von Beerdigungen bekannter Parteimitglieder war eine Möglichkeit, die Unterstützung der ... »Details - 26. Juli 1885: Neuer Betsaal in Schwanheim
Am 26. Juli 1885 wird in Schwanheim der neue evangelische Betsaal feierlich eingeweiht.(Str) ... »Details - 12.-18. August 1885: Grundbesitzer tagen in Frankfurt
Vom 12. bis 18. August 1885 tagt in Frankfurt am Main die Zentralversammlung der Haus- und städtischen Grundbesitzer Deutschlands.(Str) ... »Details - 17. August 1885: Ersatzwahl zum Reichstag im Wahlkreis Hochheim – Höchst – Homburg – Idstein – Königstein – Usingen
Im Reichstagswahlkreis Wiesbaden 1: Hochheim – Höchst – Homburg – Idstein – Königstein – Usingen findet eine Ersatzwahl statt. Im ersten und einzigen Wahlgang erhalten dabei|Christian Holler (1819–1903; Patriotischer Wahlverein) 749 Stimmen (6,3 %)Karl Körner (1832–1914; Deutschfreisinnige Partei) 6.883 Stimmen (57,6 %)Emil Fleischmann (1847–1926; SPD) 4.255 Stimmen (35,6 ... »Details - 25. August 1885: Neue Tageszeitung in Oberrad
In Oberrad erscheint seit dem 25. August 1885 die „Oberräder Zeitung“.(Str) ... »Details - September 1885: Frauenverein in Frankfurt gegründet
Im September des Jahres 1885 konstituiert sich auf Initiative der Sozialdemokratischen Partei der „Verein zur Vertretung der gewerblichen Interessen der Frauen und Mädchen Frankfurts“.(Str) ... »Details - September 1885: Der „Verein zur Vertretung der Interessen der Arbeiterinnen“
Die Diskussion um Arbeitsschutzgesetze und Beschränkung der Frauenarbeit wurde nicht von allen Seiten begrüßt, vor allem die betroffenen Frauen befürchteten Benachteiligungen im Arbeitsleben. Im März 1885 entstand in Berlin der „Verein zur Vertretung der Interessen der Arbeiterinnen“, der sich für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für die Frauen einsetzte. „Die Hebung der ... »Details - 1. September 1885: „Frankfurter Anzeiger“ und „Jüdischer Anzeiger“ werden eingestellt
Mit dem 1. September 1885 stellen zwei Frankfurter Periodika, der „Frankfurter Anzeiger“ sowie der „Jüdische Anzeiger“ ihr Erscheinen ein.(Str) ... »Details - 28. September 1885: Arbeiterkolonie Neu-Ulrichstein eröffnet
Bei Homberg (Ohm) wird die Arbeiterkolonie Neu-Ulrichstein für das Großherzogtum Hessen und den Regierungsbezirk Wiesbaden ins Leben gerufen und feierlich eröffnet. Eingerichtet wird die Institution vom Verein für die Beschäftigung Arbeitsloser nach einem Vorbild in Wilhelmsdorf. Die Organisation findet regen Anklang, sodass bis in die ersten Monate des Jahres 1886 die Zahl der vorhandenen ... »Details - 4. Quartal 1885: Städtischer Schlachthof in Frankfurt fertiggestellt
Der neue städtische Schlachthof in Frankfurt am Main wird im vierten Quartal des Jahres 1885 fertiggestellt und in Betrieb genommen.(Str) ... »Details - 10. Oktober 1885: Bahn von Assmannshausen zum Niederwald
Am 10. Oktober 1885 kann die gesamte Strecke der von Assmannshausen bis zum Niederwald führenden Zahnradbahn dem Verkehr übergeben werden. Sie bleibt zunächst bis zur Winterpause am 1. November in Betrieb.(Str) ... »Details - 29. Oktober 1885: Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus
Bei der Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus werden erneut die Konservativen mit 133 von 433 Mandaten stärkste Kraft (1882: 121). Zweitstärkste Kraft bleibt die katholische Zentrumspartei, die einen Sitz hinzugewinnt und nun 98 Mandate stellt. Leichte Zugewinne können die Nationalliberalen verbuchen, die drei Mandate hinzugewinnen und nun 71 Sitze im Abgeordnetenhaus haben. Während die ... »Details - 1. November 1885: Einweihung der Martinskirche in Darmstadt
Am Rande der alten Vorstadt in Darmstadt wird am 1. November 1885 die evangelische Martinskirche (in Erinnerung an Martin Luther und den Hl. Martin von Tours) eingeweiht.|Gestiftet hat den Bau der Kirche und des angrenzenden Pfarrhauses der Darmstädter Germanist und Schriftsteller Dr. Maximilian Rieger (1828–1909), der mehr als zwei Jahrzehnte Mitglied der hessischen Landessynode war. Der ... »Details
