Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 6. September 1953: Hessische Ergebnisse der 2. Bundestagswahl
    Bei den Wahlen zum 2. Deutschen Bundestag liegt die SPD in Hessen mit 33,7 % der Zweitstimmen über ihrem Bundesdurchschnitt von 28,8 %. Die FDP übertrifft mit 19,7 % ihr Bundesergebnis von 9,5 % deutlich. Die CDU liegt dagegen mit 33,2 % klar unter ihrem Bundeswert von 45,2 %. Insgesamt nehmen 2.672.103 Hessinnen und Hessen an der Bundestagswahl teil, was einer Wahlbeteiligung von 86,7 % ... »Details
  2. 8. September 1953: Landeswohlfahrtsverband Hessen nimmt die Arbeit auf
    Mit der ersten Plenarversammlung in Fulda konstituiert sich der durch ein Verwaltungsreformgesetz vom 7. Mai des Jahres neu geschaffene „Landeswohlfahrtsverband Hessen.“ Der neue Verband, dem alle 48 Landkreise und kreisfreien Städte Hessens angehören, ist für alle überörtlichen Einrichtungen und Aufgaben der öffentlichen Fürsorge – insgesamt für über 300.000 Bedürftige – ... »Details
  3. 8. September 1953: Zinn lehnt Bundestagsmandat ab
    Der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) lehnt sein über die hessische Landesliste der SPD gewonnenes Bundestagsmandat ab. Für ihn rückt Georg Stierle (1897–1979) nach.(MB) ... »Details
  4. 9. September 1953: CDU berät Ausgang der Bundestagswahl und fordert SPD zur Selbstauflösung des Landtags auf
    Die Fraktion der hessischen CDU berät im Wiesbadener Landtag die Ergebnisse der Bundestagswahl. Sie wertet die Stimmabgabe der hessischen Bevölkerung als Abstrafung der Opposition der Landesregierung gegen die Politik der Bundesregierung. Daher fordert die CDU die SPD auf, die Selbstauflösung des Landtages beantragen. Die CDU bezieht sich damit auch auf die Forderung der SPD nach den ... »Details
  5. 10. September 1953: SPD lehnt CDU-Forderung nach Landtagsauflösung ab
    Die SPD-Landtagsfraktion lehnt die vom Vortag stammende Forderung der CDU nach der Selbstauflösung des Hessischen Landtags ab. Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Heinrich Schneider (1905–1980), betont, dass die SPD nach der Landtagswahl 1950 keineswegs die Auflösung des Deutschen Bundestags gefordert habe. Zudem sei es für die Demokratie gefährlich, Bundes- und Landespolitik ... »Details
  6. 17. September 1953: CDU kritisiert Staatskommissariat für Notstandsgebiete
    Während der Landtagsdebatte sorgt der Antrag der CDU zum Staatskommissariat für Notstandsgebiete für eine lebhafte Debatte. Für die Union ist dieses neue Amt zu konstenintensiv und fordert den Rechnungshof zu einer Überprüfung auf. Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) hingegen verteidigt die Einrichtung des Amtes. Geleitet wird das Amt von Wilhelm Ziegler ... »Details
  7. 17. September 1953: Presse meldet Gespräche zwischen CDU und SPD, die umgehend dementiert werden
    Die Presse meldet, dass zwischen der CDU und SPD unverbindliche Gespräche stattgefunden haben, mit dem Ziel, die Regierung auf eine Große Koalition umzustellen. Die SPD habe um Vorschläge für die mögliche Regierungsumbildung gebeten. Die Medien beziehen sich auf Aussagen des Landesvorsitzenden der CDU, Wilhelm Fay (1911–1980), die dieser in Hofgeismar gemacht habe. Sowohl die SPD als auch ... »Details
  8. 17. September 1953: Deutschland-Dienst der Union will Machtwechsel in Hessen
    Der Deutschland-Dienst der Union fordert CDU und FDP in Hessen zu einer engen fruchtbaren Zusammenarbeit auf, um somit die SPD aus der Regierungsverantwortung zu drängen, da die Politik der SPD nicht der Stimmung im Volk entspreche. Zudem sei der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) in seiner derzeitigen Funktion als Bundesratspräsident ein „gehässigste Gegner“ ... »Details
  9. 20. - 21. September 1953: Hessisch-thüringische Begegnungen
    Am Wochenende finden in Hessen und Thüringen Fußballspiele zwischen hessischen und thüringischen Vereinen statt. So reiste die Mannschaft aus Obersuhl zu einem Spiel nach Eisenach. Fünf thüringische Vereine reisen im Gegenzug nach Westdeutschland; sie spielen unter anderem in Frankfurt am Main und Kassel. Zurück reisen sie über Herleshausen. Nicht nur Fußballer, auch Sänger reisen in ... »Details
  10. 21. September 1953: Hessische Kammern und Verbände begrüßen Elektrifizierung wichtiger Eisenbahnstrecken
    Von den hessischen Kammern und Verbänden wird die Umrüstung der Linien Frankfurt am Main – Aschaffenburg, Frankfurt am Main–Heidelberg und später auch der Strecke Frankfurt am Main–Siegburg auf Elektrizität befürwortet. Hierfür werden geschätzte 240 Millionen DM investiert werden müssen.(MB) ... »Details