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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
- 1940
- 1950
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 28. November 1970: Sozialliberale Koalitionsvereinbarung beschließt umfassende Gebietsreform
Die am heutigen Tage unterzeichnete Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und FDP beschließt eine umfassende Reform zur territorialen und funktionalen Neugliederung der bestehenden kommunalen Verwaltungseinheiten und Verbandsstrukturen der kommunalen Selbstverwaltung. Ziel der Reform ist es, „in den für die Landesplanung und Raumordnung zuständigen Planungsregionen leistungsfähige Gemeinden, ... »Details - 1. Dezember 1970: Wiederwahl Albert Osswalds zum hessischen Ministerpräsidenten
Der Hessische Landtag wählt in seiner Sitzung vom 1. Dezember den bisherigen Regierungschef Albert Osswald (1919–1996; SPD) mit 63 gegen 46 Stimmen erneut zum hessischen Ministerpräsidenten.(OV/KU) ... »Details - 16. Dezember 1970: Vereidigung eines neuen Kabinetts unter Ministerpräsident Albert Osswald
Ministerpräsident Albert Osswald (1919–1996; SPD) bildet eine Koalitionsregierung mit den Freien Demokraten. Heinz Herbert Karry (1920–1981; FDP) wird Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident, Hanns-Heinz Bielefeld (geb. 1918; FDP) wird Innenminister. Die Ressorts Finanzen, Justiz, Soziales, Kultus und Landwirtschaft und Umwelt bleiben in der Hand von Sozialdemokraten. ... »Details - 20. Januar 1971: Wahl des ersten Frankfurter Universitätspräsidenten
Der Frankfurter Universitätskonvent als „parlamentarisches“ Selbstverwaltungsorgan der Johann Wolfgang Goethe-Universität, der in seiner ersten Legislaturperiode mit insgesamt 27 Professoren, 27 wissenschaftlichen und neun nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern sowie 21 Studenten besetzt ist, wählt am Spätnachmittag im ersten Wahlgang den 39 Jahre alten Professor der wirtschaftlichen ... »Details - 20. Januar 1971: Absage der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt
Der Präsident des Verbandes der deutschen Automobilindustrie (VDA), Dr. Johann Heinrich von Brunn (1908–1983), sagt überraschend die für den Spätsommer angekündigte 45. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main ab. Als wichtigsten Grund für diese Entscheidung nennt von Brunn den enormen Anstieg der mit der Ausstellung verbundenen Kosten, die der ungünstigen ... »Details - 21. Januar 1971: Konzept einer „Regionalstadt Frankfurt“ von Oberbürgermeister Walter Möller
Der Frankfurter Oberbürgermeister Walter Möller (1920–1971; SPD) stellt ein Konzept für das Projekt einer „Regionalstadt Frankfurt“ zur Diskussion, das eine stark vergrößerte Stadt mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern vorsieht. Möller sieht das von ihm befürwortete Planungskonzept als „einzige Alternative zu Eingemeindungen, die sonst auf die Dauer nicht vermieden werden könnten, und ... »Details - 23. Februar 1971: Sprengung von Sachsenheim
Das ehemalige Kranken- und Siechenhaus, das im im Bereich des Gehöftes und Gasthauses „Sachsenheim“ liegt, ist heute gesprengt worden. Zuletzt haben eine Familie und ein Rentner darin gewohnt. Durch die Bildung der innerdeutschen Grenze ist es aber, aufgrund seiner Lage, nicht mehr länger nutzbar. Das Gebäude gehört zum Kloster Kreuzberg (Philippsthal). Die Sprengung des Gebäudes erfolgt ... »Details - 1. April 1971: Hessischer Städtebund verlagert Verbandssitz nach Wiesbaden
Zum 1. April verlagert der Hessische Städtebund seinen Sitz in die Landeshauptstadt Wiesbaden. Damit einher geht die Auflösung der Geschäftsstelle in Frankfurt am Main, die nebenamtlich besetzt und im Büro der Stadtverordnetenversammlung untergebracht war. Der Beschluss, den Städtetag zu professionalisieren und durch räumliche Nähe eine engere Anbindung an das politische Tagesgeschäft zu ... »Details - 13. Mai 1971: Farbwerke Hoechst AG erhalten Erlaubnis zum Betrieb eines Vertretungsbüros in Moskau
Die Farbwerke Hoechst AG erhalten als erstes deutsches Industrieunternehmen eine offizielle Genehmigung der sowjetischen Behörden, eine Zweigniederlassung in Moskau zu eröffnen. Möglicherweise gab Kreml-internes Kompetenzgerangel den entscheidenden Ausschlag für die überraschende Zulassung des hessischen Chemiekonzerns. Das Staatliche Komitee für Wissenschaft und Technologie ... »Details - 4. Juni 1971: Ausländische Arbeiter als Thema eines SPD-Unterbezirksparteitags
In Frankfurt-Nied findet erstmals ein SPD-Unterbezirksparteitag statt, der sich als erstes größeres satzungsrechtlich geregeltes Treffen von Mitgliedern und Funktionären einer politischen Partei in (West-) Deutschland in der Hauptsache mit den Problemen ausländischer Arbeitnehmer beschäftigt. ... »Details
