Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 17. September 1961: Bundestagswahl bringt wieder SPD-Mehrheit in Hessen
    Von insgesamt 3.395.285 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern in Hessen beteiligen sich 3.028.241 oder 89,2 % an der Bundestagswahl. Die Zahl der als gültig ausgezählten Stimmen beträgt bei den Erststimmen 2.943.882, bei den Zweitstimmen 2.878.689.0=Bei der Wahl zum Deutschen Bundestag und bei einigen Landtagswahlen in Deutschland kommt das Zweistimmenwahlrecht zur Anwendung. Mit der ... »Details
  2. 20. September 1961: Verlegung der Panzergrenadierbrigade 5 nach Homberg/Efze
    Die seit März 1957 in Kassel stationierte Panzergrenadierbrigade 5 des Heeres der Bundeswehr wird in die Dörnberg-Kaserne nach Homberg (Efze) verlegt. Befehligt wird die Brigade zum Zeitpunkt der Verlegung von Brigadegeneral Heinrich Schäfer (1907–1986; in dieser Funktion aktiv von Oktober 1959 bis März 1963). ... »Details
  3. Oktober 1961: Verschärfung sowjetischer Sperren auch auf der Werrabrücke
    Nach dem sowjetischen Geheimbefehl 39/61, der Maßnahmen zur verstärkten Sicherung der innerdeutschen Grenze verlangt, sind nun auch die Befestigungen auf der Werrabrücke, die Philippsthal mit dem thüringischen Vacha verbindet, ausgeweitet worden. Wo vorher spanische Reiter als Sperre einer Durchfahrt über die Brücke standen, ist jetzt ein Beobachtungsstand, von dem die DDR-Grenztruppen ... »Details
  4. 6. Oktober 1961: Vertreter Hessens fordert Kanalisierung von Lahn und Fulda
    Der Chef der hessischen Staatskanzlei, Staatssekretär Hermann Bach (1897–1966), setzt sich auf dem deutschen Binnenschifffahrtstag im Namen der Hessischen Landesregierung für die Kanalisierung von Lahn und Fulda ein. Er teilt in Anwesenheit von Bundesverkehrsminister Hans-Christoph Seebohm (1903–1967) mit, dass sich das Bundesministerium und Hessen darüber einig seien, die Fulda bald zu ... »Details
  5. 9. Oktober 1961: Gerüchte über Verlegung des Grenzübergangs Herleshausen-Wartha
    Im osthessischen Zonengrenzraum verdichten sich Gerüchte, die DDR-Behörden planten, nach Abschluss eines Friedensvertrages der Sowjetunion mit der DDR den Grenzübergang zwischen Herleshausen (Hessen) und Wartha (Thüringen) zu schließen, um dafür einen neuen Übergang zwischen Obersuhl und Gerstungen zu eröffnen. Grund für diese Maßnahme sei die zu erwartende Stilllegung der ... »Details
  6. 9. Oktober 1961: Verstärkung des Grenzzauns zwischen der DDR und Hessen
    Durch neue Drahthindernisse werden an der hessisch-thüringischen Grenze „eindeutige Grenzverhältnisse“ geschaffen. Streng bewachte Arbeitskommandos der DDR errichten Stacheldrahtzäune auch dort, wo der Grenzverlauf bisher durch die Werra oder andere natürliche Hindernisse markiert war. Bei Herleshausen / Lauchröden zieht ein Arbeitskommando von 70 Mann an einem Tag einen Stacheldrahtzaun ... »Details
  7. 9. Oktober 1961: Starker Rückgang des Personen- und Güterverkehrs am Grenzpunkt Herleshausen
    Nach der Abriegelung West-Berlins durch den Bau der Berliner Mauer ist an der hessisch-thüringischen Grenze ein starker Rückgang des Personenverkehrs in beide Richtungen festzustellen. Auch der Güterverkehr geht deutlich zurück. Im September geht der Güterverkehr in Herleshausen (in beide Richtungen) um 3.627 Tonnen (29 %) auf 8.855 Tonnen zurück. Davon sind 3.668 Tonnen von der ... »Details
  8. 12. Oktober 1961: Frankfurter Stadtverordnetenversammlung erhält ein Verkehrsdezernat
    Walter Möller (1920–1971; SPD), bislang als Vorsitzender der Verkehrsplanungskommission der Stadt Frankfurt am Main („Sonderausschuss Verkehr“) tätig und seit 1960 Fraktionsführer seiner Partei im Stadtparlament, wird am 12. Oktober 1961 von der Stadtverordnetenversammlung zum hauptamtlichen Stadtrat und Leiter des neu geschaffenen Verkehrsdezernats gewählt. Große Bedeutung für die ... »Details
  9. 14. Oktober 1961: Georg-Büchner-Preis an Hans Erich Nossack
    Den diesjährigen Büchner-Preis und ein Preisgeld in Höhe von 8.000 DM erhält der Schriftsteller Hans Erich Nossack (1901–1977).0=Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.1961, S. 20. Vergeben wird der Preis im Landestheater Darmstadt durch den Präsidenten der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Hermann Kasack (1896–1966). Nossack schreibt Lyrik, Dramen und Prosatexte, ist Mitglied ... »Details
  10. 21. Oktober 1961: Holger Börner Bundesvorsitzender der Jungsozialisten
    Der Kasseler Bundestagsabgeordnete Holger Börner (1931–2006; SPD) wird auf der Tagung der Jungsozialisten Deutschlands in Bonn zum Bundesvorsitzenden gewählt. Es ist damit Nachfolger von Hans-Jürgen Wischnewski (1922–2005). Stellvertreter Börners ist der Münchner Günther Müller (1934–1997).(OV/FW) ... »Details