Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 7. August 1914: Verabschiedung eines Infanterie-Regiments in Frankfurt
    Auf dem Hof der Frankfurter Gutleutkaserne tritt am Morgen das marschbereite Infanterie-Regiment Nr. 81 zu einem Gottesdienst an, der mit einer Abendmahlsfeier endet. Nach der Feier bezeichnet der Regimentsführer Prinz Friedrich Karl von Hessen (1868–1940) in einer Ansprache die „Einkreisungspolitik König Eduards VII.“ von England als letzte Ursache „für das furchtbare Völkerringen, ... »Details
  2. 8. August 1914: Frankfurter Oberbürgermeister verabschiedet Feldartillerie-Regiment
    Der Frankfurter Oberbürgermeister Georg Voigt (1866–1927; Oberbürgermeister von 1912 bis 1924) verabschiedet Oberst Wilhelmi mit der I. Abteilung des Feldartillerie-Regiments „Frankfurt“, des sogenannten 2. Nassauischen Feldartillerie-Regiments, bevor die Einheit an die Front verlegt wird.(OV) ... »Details
  3. 8. August 1914: Kriegsbegeisterung und Auslobung von Geldpreisen für Soldaten
    Die „Zeitung für das Dilltal“ (Dillenburg) meldet zum 8. August, in Nanzenbach seien dem Bürgermeister von Ungenannt 100 Mark überwiesen worden für den Nanzenbacher, „der sich zuerst hervorragend im Kriege auszeichnet oder an der Eroberung einer Fahne oder eines Geschützes sich beteiligt.“ Weitere 100 Mark seien von demselben Herrn zur Unterstützung von Familien im Felde stehender ... »Details
  4. 8. August 1914: Aufruf an die Frauen durch den Vaterländischen Frauenverein
    In den Kriegsjahren kristallisiert sich verstärkt eine Differenz unter der weiblichen Bevölkerung heraus. Es gab Frauen, die der Arbeiterschicht zuzuschreiben waren und vermehrt Tätigkeiten von Männern, die den Kriegsdienst angetreten hatten, übernehmen mussten (zum Beispiel Straßenbahnschaffnerinnen). Auf der anderen Seite waren die wohlhabenden Frauen des Bürgertums und des Adels, die ... »Details
  5. 8. August 1914: Kriegsbedingte Befreiung vom Aufgebot bei Eheschließungen
    Die „Kasseler Neuesten Nachrichten“ berichten – mit Bezug auf die bisherigen diesbezüglichen Regelungen aus dem Jahr 19120=Vgl. Preußische Gesetzsammlung 1912, S. 229. – über eine kriegsbedingte Neuregelung bei Eheschließungen im Falle „dringender Bedürfnisse“. Diese Befreiung des Aufgebotes wurde von dem preußischen Minister des Inneren Johann von Dallwitz (1855–1919) ... »Details
  6. 11.-14. August 1914: Aushebung des Landsturms
    In Eschwege wird vom 11.-14. August im Saal Holzapfel bei der Marktkirche der Landsturm ausgehoben. Damit werden alle Männer von 17 bis 42 Jahren, sofern sie nicht im Heer oder bei der Marine dienten, erfasst und in den meisten Fällen auch einberufen und mobil gemacht. Am 18. August wird der Landsturm in Eschwege feierlich verabschiedet.(OV) ... »Details
  7. 12. August 1914: Eintreffen erster Kriegsgefangener
    In Mainz treffen die ersten französischen Kriegsgefangenen ein. In Frankfurt am Main sind es etwa um die gleiche Zeit 170 Soldaten der französischen Infanterie und Kavallerie, die in den Gefechten bei Mühlhausen gefangenen genommen wurden und in Frankfurt zur Bethmannschule in der Seilerstraße gebracht wurden.(OV) ... »Details
  8. 12. August 1914: Das Reserve-Jäger-Bataillon Nr. 11 aus Marburg wird an die Front verlegt
    Das Reserve-Jäger Bataillon Nr. 11 rückt vom Standort Marburg aus und wird an die Front in Belgien verlegt. Bertram Schaefer und Heinrich Völke, zwei Leutnante der Einheit, schildern (um 1927) aus ihrer Erinnerung das Ausrücken der Einheit und den Weg bis zum Einsatzgebiet: ... »Details
  9. 15. August 1914: Fertigstellung der Edertalsperre ohne Feierlichkeiten
    Im Edertal zwischen Frankenberg und Fritzlar wird nach sechsjähriger Bauzeit die Edertalsperre, zu dieser Zeit mit einer 400 Meter langen Staumauer die zweitgrößte Talsperre Europas. Die geplante Einweihung im Beisein Kaiser Wilhelms II. findet wegen der Kriegsereignisse nicht statt. (OV) ... »Details
  10. 16. August 1914: Erlass zur Bildung von Kriegs-Jugendwehren
    Nach einem Erlass des Reichskriegsministers Erich von Falkenhayn (1861–1922) werden aus jungen Männern ab dem 16. Lebensjahr, soweit sie noch nicht zum Kriegsdienst einberufen wurden, freiwillige Jugendwehren gebildet. ... »Details
  11. 22. August 1914: Schwere Verluste hessischer Regimenter vor Namur
    In den Gefechten vor der belgischen Festung Namur erleiden die Regimenter der 25. (großherzoglich-hessischen) Division erste schwere Verluste.(OV) ... »Details
  12. 22. August 1914: Siegesfeiern in der Heimat nach erfolgreichem Vorrücken des deutschen Heeres
    Die „Zeitung für das Dilltal“ meldet, wie viele andere Zeitungen im Reich, einen „großen Sieg“ bei Metz durch das in Belgien und Frankreich vorrückenden deutsche Heer. Es seien 10.000 Gefangene gemacht und 50 Geschütze erbeutet worden. Die Zeitung beschreibt auch die Reaktion der Menschen in Dillenburg auf diese Siegesmeldungen: ... »Details
  13. 31. August 1914: Eintreffen erster verwundeter Soldaten in Eschwege
    In Eschwege treffen die ersten Transporte verwundeter Soldaten ein. Das Eschweger Rote Kreuz und die Vaterländischen Frauenvereine haben dazu im Krankenhaus ein Lazarett mit 40 Betten eingerichtet.(OV) ... »Details
  14. September 1914: Aufruf zur Zeichnung der ersten Kriegsanleihe
    Das Direktorium der Reichsbank ruft dazu auf, eine erste Kriegsanleihe zu zeichnen, durch die Mittel von 4,46 Milliarden Reichsmark zur Begleichung der Kriegskosten aufgebracht werden sollen. Den Anlegern wird in Aussicht gestellt, die Anleihen nach Kriegsende verzinst zurückzuzahlen. Der ersten Kriegsanleihe, deren Auflegung die Sozialdemokraten im Rahmen des sogenannten Burgfriedens zugestimmt ... »Details
  15. 1. September 1914: Erste größere Verwundetentransporte treffen in Hessen ein
    Der erste größere Transport mit verwundeten deutschen Soldaten von der Front trifft in Höchst ein. Die meisten der Verwundeten können im Städtischen Krankenhaus aufgenommen werden, für andere werden Betten im Evangelischen Vereinsheim in Höchst aufgestellt.(OV) ... »Details
  16. 1. September 1914: Ausstellung von französischen Kriegstrophäen vor dem Darmstädter Schloss
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet aus Darmstadt, dass dort am Samstagabend (29. August) 22 Waggons mit erbeuteten französischen Kanonen, Maschinengewehren, Munitionswagen und anderem Kriegsmaterial angekommen ist. Zwei Kanonen und zwei Maschinengewehre seien vor dem Schloss aufgestellt und gestern von vielen Tausenden besichtigt worden.(OV) ... »Details
  17. 1. September 1914: Kriegs-Agrarpolitik der Stadt Königstein
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet, dass die Stadt Königstein im Taunus, um Versorgung mit Brotgetreide beizutragen, alles geeignete, brachliegende Gelände auf eigene Kosten mit Brotgetreide bestellt hat, soweit es die Besitzer nicht selbst bestellen wollen. Nach angestellten Berechnungen kostet die Bestellung einschließlich der künstlichen Düngungen pro Morgen 35 bis 40 RM, der Ertrag pro ... »Details
  18. 1. September 1914: Preußisch-Hessische Staatsbahnen im Einsatz für Kriegsflüchtlinge
    In der „Frankfurter Zeitung“ wird bekanntgemacht, dass ehemalige Bewohner von Lüttich, Löwen, Namur und anderen Städten, die als Deutsche aus Belgien nach der Eroberung Belgiens durch das deutsche Heer ausgewiesen wurden oder flüchten mussten, bereits wieder in großer Zahl dorthin zurückkehren. Bei den Preußisch-Hessischen Staatsbahnen erhalten sie auf entsprechenden Ausweis freie Fahrt ... »Details
  19. 1. September 1914: Gerüchte um Schutz adligen Vermögens vor Beschlagnahme
    Unter den „Vermischten Meldungen“ bringt die „Frankfurter Zeitung“ eine Klarstellung zu den Gerüchten, Fürstin Marie zu Erbach-Schönberg (1852–1923) habe (als Miteigentümerin) das Schloss Heiligenberg bei Bensheim dem Roten Kreuz zur Verfügung gestellt, um das Besitztum einer Beschlagnahme durch den Staat zu entziehen. Vielmehr habe die Fürstin das Schloss dem Roten Kreuz aus ... »Details
  20. 2. September 1914: Nationalistischer Jubel bei der ersten Sedansfeier in Kriegszeiten
    Überall im Reich finden, wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor, am 2. September die Sedansfeiern statt, in Erinnerung an den Sieg der deutschen Armee und die Gefangennahme des französischen Kaisers bei Sedan 1870. Viele Redner und Teilnehmer dieser Feiern verbinden mit der Erinnerung an die Ereignisse vor 44 Jahren die Hoffnung, dass den an der Front stehenden deutschen Truppen auch jetzt ein ... »Details
  21. 2. September 1914: Gesellschaft für Wohlfahrtseinrichtungen in Frankfurt veranstaltet Kriegs-Kochkurse
    Die im Auftrag des Frankfurter Magistrats von der Gesellschaft für Wohlfahrtseinrichtungen in den städtischen Schulküchen abgehaltenen Kochkurse werden mit Rücksicht auf die Zeitverhältnisse dazu verwandt, um in weiten Kreisen der Bevölkerung die Kenntnisse praktischer Methoden der Zubereitung des Einkochens, Dörrens und Einsalzens von Obst und Gemüse zu verbreiten, damit die reiche ... »Details
  22. 2. September 1914: Evangelische Pfarrer verzichten auf Teile des Gehalts zugunsten des Roten Kreuzes
    Der Hessische Evangelische Pfarrverein erlässt einen Aufruf an die hessischen Pfarrer, zu Gunsten des Roten Kreuzes auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten. Die „Frankfurter Zeitung“ meldet, dass sich schon jetzt fast alle Pfarrer zu diesem Opfer freudig bereit erklärt haben, obwohl ihr Gehalt für die Bedürfnisse ihrer Familien, die ihre Kinder oft zur Schule in die Stadt schicken ... »Details
  23. 2. September 1914: Kurbetrieb in Bad Nauheim geht auch im Krieg weiter
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet aus Bad Nauheim, dass – trotz der Kriegsentwicklung – die Bade- und Trinkkur in vollem Umfang aufrechterhalten wird: Täglich spielt die Kapelle an den Trinkkuranlagen patriotische Weisen. Die Pensionen und mehrere Hotels bleiben den Winter über geöffnet.(OV) ... »Details
  24. 3. September 1914: Werbung für die Nassauische Kriegsversicherung für Soldaten
    Die „Frankfurter Zeitung“ veröffentlicht einen Aufruf an Frauen, Eltern und Arbeitgeber, ihre im Feld stehenden Angehörigen bzw. Angestellten in einer Kriegshinterbliebenenrente zu versichern. Dazu können pro Soldat bis zu 20 Anteilscheine zu je 10 Mark erworben werden. Der Gesamterlös aus dem Verkauf der Anteilscheine wird mit den vom Bezirksverband zugesagten Zuwendungen nach Maßgabe ... »Details
  25. 4. September 1914: Lehrermangel durch Einberufungen führt zur verkürzter Ausbildung
    Infolge des Krieges kommt es in vielen Orten der Großherzogtums Hessen schon jetzt zu Lehrermangel. Zur Behebung findet im Lehrerseminar Friedberg schon vorzeitig eine Abgangsprüfung statt. In Zukunft sollen Abiturienten sofort im Schuldienst eingesetzt werden.(OV) ... »Details
  26. 4. September 1914: Werbung für günstigen Hotelaufenthalt in Frankfurt trotz Lazarettbetriebs
    Das Hotel „Frankfurter Hof“ und der jetzt in „Hessischer Hof“ umbenannte bisherige „Englische Hof“, beide ansässig in Frankfurt am Main, werben in der „Frankfurter Zeitung“ damit, dass sie Während der Kriegszeit besonders günstige Bedingungen für längeren Aufenthalt bieten. Für den inzwischen auch als Lazarett genutzten Frankfurter Hof wird den Gästen zugesichert: Das vom ... »Details
  27. 10. September 1914: Ausstellung erbeuteter französischer Geschütze auf dem Frankfurter Opernplatz
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet, dass die von dem in Frankfurt am Main stationierten Infanterie-Regiment Nr. 81 erbeuteten französischen Geschütze in den nächsten Tagen in der Mainmetropole eintreffen und vorläufig am bronzenen Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Opernplatz ausgestellt werden. ... »Details
  28. 10. September 1914: Entsendung deutscher Eisenbahner in das besetzte Belgien
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet in einer kurzen Notiz, dass am Dienstagabend (8. September) von Frankfurt am Main aus „eine Anzahl Lokomotivführer und Heizer mit einem aus lauter Lokomotiven bestehenden Zuge“ nach Belgien abgefahren seien, um dort in dem von deutschen Truppen besetzten Land den Betrieb der Eisenbahnen weiterzuführen.(OV) ... »Details
  29. 11. September 1914: Anordnung des Frankfurter Polizeipräsidenten gegen dauerhaftes Beflaggen der Häuser
    Sich auf eine Bekanntmachung des Polizeipräsidenten Karl Rieß von Scheuernschloß (1863–1948; im Amt seit 25. Mai 1911) beziehend, teilt die „Frankfurter Zeitung“ mit, dass das dauerhafte Beflaggen der Häuser in Frankfurt am Main nicht gestattet ist. Vielmehr werde das Hissen der Flaggen im Falle günstiger Kriegsnachrichten für den Tag, an dem diese gemeldet werden, gestattet. ... »Details
  30. 15. September 1914: Tod des Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation David Wolffsohn in Bad Homburg
    Auf der Rückreise von einem Kuraufenthalt in der Schweiz nach Köln stirbt der Präsident der Zionistischen Weltorganisation, David Wolffsohn (1856–1914), in Bad Homburg vor der Höhe. Der im heutigen Litauen geborene Wolffsohn war seit 1896 Freund und Berater des ersten Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation, Theodor Herzl (1860–1904), und wurde 1907 dessen Nachfolger. Seine Arbeit ... »Details
  31. 16. September 1914: Öffentliche Bitte um warme Kleidung, Ferngläser und Pistolen für Armee und Landwehr
    Die „Frankfurter Zeitung“ berichtet, dass die Wünsche der an der Front stehenden 81er (des bis Kriegsausbruch in Frankfurt am Main in Garnison liegenden Infanterie-Regiments Nr. 81) nach warmer Kleidung durch eine erste Stiftung aus der Bevölkerung teilweise erfüllt worden seien. Die vor allem von Frauen aus Frankfurt am Main und Umgebung hergestellten 4.000 Fußlappen, 600 Paar wollene ... »Details
  32. 16. September 1914: Ausreise amerikanischer Staatsbürger mit einem Sonderzug ab Frankfurt
    Im Rahmen der kriegsbedingten Ausreise von Ausländern aus Deutschland wird für Samstag, den 19. September, ein Sonderzug für Staatsangehörige der Vereinigten Staaten auf dem Hauptbahnhof in Frankfurt am Main bereitgestellt, der direkt zum niederländischen Nordseehafen Vlissingen gehen soll. Anweisungen für Fahrkarten, so teilt die „Frankfurter Zeitung“ mit, werden im amerikanischen ... »Details
  33. 17. September 1914: Personelle Probleme der hessischen Gerichte durch zahlreiche Einberufungen
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet, dass die Zahl der Richter und Assessoren an den Amtsgerichten des Großherzogtums Hessen durch den Krieg erheblich reduziert sei. An manchen Amtsgerichten fehlten bis zu zwei Dritteln der „Amtspersonen“. Dadurch komme es, vor allem in der freiwilligen Gerichtsbarkeit, zu einer starken Überbelastung der Amtsgerichte. Die Zeitung schlägt dem Justizminister ... »Details
  34. Herbst 1914: Probleme der staatlichen Verwaltung wegen des Kriegseinsatzes vieler Beamter
    Der Regierungspräsident in Kassel berichtet am 25. Januar 1917 rückblickend über die Probleme der staatlichen Verwaltung nach Beginn des Weltkriegs. Sehr viele alte Soldaten, insbesondere auch Beamte der Staatsbehörden, hätten sich sogleich freiwillig zum Heeresdienst gemeldet, wodurch die Leistungsfähigkeit der Behörden stark gemindert worden sei. Von den höheren Beamten sei nur etwa ein ... »Details
  35. 30. September 1914: Veröffentlichung eines Feldpostbriefes in der „Frankfurter Zeitung“
    Die „Frankfurter Zeitung“ veröffentlicht einen Feldpostbrief eines (aus Gründen der militärischen Sicherheit) nicht genannten Soldaten einer deutschen Einheit, die in der ersten Septemberhälfte vor Brüssel steht. ... »Details
  36. Oktober 1914: Kleidersammlung für die Soldaten an der Front
    In den Städten und Dörfern beginnt mit Anbruch der kalten Jahreszeit eine Sammlung warmer Unterwäsche und anderer Kleidungsstücke für die Soldaten an der Front.(OV) ... »Details
  37. 18. Oktober 1914: Die neue Universität Frankfurt wird eingeweiht
    Kaiser Wilhelm II. schickt zur Einweihung der neuen Universität Frankfurt am Main ein Telegramm an Rektor und Senat der Universität: ... »Details
  38. 20. Oktober 1914: Erste Immatrikulationen an der neuen Universität Frankfurt
    Der Rektor der neu gegründeten Stiftungsuniversität Frankfurt am Main, Richard Wachsmuth (1868–1941), begrüßt im Rahmen einer offiziellen Immatrikulation den Medizinstudenten Paul Roediger als ersten eingeschriebenen Studenten sowie 43 weitere Kommilitonen per Handschlag und vereidigt die angehenden Akademiker auf die Universitätsgesetze. Die Veranstaltung findet in einem kleinen Kreis ... »Details
  39. 22. Oktober 1914: Prinz Max von Hessen gerät angeblich in britische Gefangenschaft
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet, dass Prinz Max von Hessen, der im 24. Dragoner-Regiment in Belgien eingesetzt ist, in britische Gefangenschaft geraten sei. Er sei durch einen Schuss in den Oberschenkel verletzt und in ein Trappistenkloster bei Bailleul an der belgischen Grenze gebracht worden, von wo aus ihn englische Truppen mitgenommen hätten. ... »Details
  40. 30. Oktober 1914: Erste Gefangene im Kriegsgefangenenlager Gießen
    Ab Oktober 1914 werden in Gießen Baracken zur Unterbringung von Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs errichtet.0=Brake/Ehlers/Thimm, Gefangen im Krieg. Gießen 1914–1919, Marburg 2014, S. 391. Über die Errichtung des Gefangenenlagers berichtet die „Hessische Volkszeitung“ am 10. Oktober 1914: „Für das Gefangenen-Lager auf dem Trieb werden große Hallen und Baracken errichtet, die ... »Details