Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 14. April 1848: Forderungen der Darmstädter Dienstmädchen
    Neben politischen Vereinen wie dem republikanischen Verein in Gießen oder der Gesellschaft der reinen Republikaner in Marburg entstehen 1848 auch Vereine, die die Interessen einzelner Berufsgruppen vertreten. Dazu gehören auch die Dienstmädchen. Mit dem Datum vom 14. April 1848 erscheint in der „Darmstädter Zeitung“ ein Gedicht unter dem Titel „Erwiederung von Mädchen“, in dem diese ... »Details
  2. 18. April 1848: Die Marburger Kandidaten für die Nationalversammlung
    Die Wahlen zur Nationalversammlung finden im Kurfürstentum Hessen am 18. April 1848 statt (in Frankfurt am 25. April, im zum Großherzogtum Hessen gehörenden Alsfeld am 15. Mai). Aus dem Wahlkreis Marburg, der Marburg, Fronhausen, Treis an der Lumbda, Wetter, Frankenberg, Frankenau, Rosenthal, Kirchhain und Amöneburg umfasst, wird ein Kandidat nach Frankfurt geschickt. Es stellten sich ... »Details
  3. 25. April 1848: Wahlen zur Nationalversammlung in Frankfurt
    Die Wahlen zur Nationalversammlung fanden in den einzelnen deutschen Staaten im März und April 1848 auf der Grundlage eines neu geschaffenen Bundeswahlgesetzes statt. Wahlberechtigt war jeder männliche, volljährige und selbstständige Staatsangehörige. Die Durchführung der Wahlen lag in der Verantwortung der Einzelstaaten, die die Vorgaben des Wahlgesetzes unterschiedlich auslegten. Das ... »Details
  4. Mai 1848 - Dezember 1848: Der Ruf nach Kolonien während der Revolution von 1848
    In den 1840er Jahren führten Missernten zu großen Preissteigerungen und einem Anstieg der Armut. Das Kurfürstentum Hessen war von der Hungersnot 1846/47 besonders stark betroffen. Viele Menschen sahen in der Auswanderung eine Möglichkeit, den schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen zu entgehen, wie die Beispiele aus Wernings oder Hanau zeigen. Es kamen daher Stimmen auf, die eine staatliche ... »Details
  5. 5. Mai 1848: Clothilde Koch-Gontard beginnt mit ihrem Tagebuch zur Nationalversammlung
    Die aus der alteingesessenen Frankfurter Kaufmannsfamilie Gontard stammende, sehr gebildete und politisch interessierte Clothilde Koch-Gontard (1813–1869) beginnt am 5. Mai 1848 ihr Tagebuch, mit dem sie die politischen Ereignisse rund um die am 18. Mai 1848 eröffnete deutsche Nationalversammlung in Frankfurt protokolliert. Darin schildert sie insbesondere das Geschehen in der Paulskirche, ... »Details
  6. 6. Mai 1848: Petition Wiesbadener Schüler
    Die im Zuge der Revolution 1848 gestellten Forderungen (beispielsweise in Alsfeld, Bad Arolsen, Gießen, Hanau, Offenbach am Main oder Wiesbaden) beschränkten sich nicht nur auf politische Ziele. Die Nassauer Chronik Wilhelm Riehls (1823–1897) enthält einen kurzen Hinweis auf eine Petition Wiesbadener Gymnasiasten vom Mai 1848, die Änderungen im Schulsystem forderten. Ein ausführlicher ... »Details
  7. 15. Mai 1848: Wahlen zur Nationalversammlung in Alsfeld
    Die Wahlen zur Nationalversammlung im Frühjahr 1848 finden nach unterschiedlichen Regelungen statt. Während im Kurfürstentum Hessen und in der Freien Stadt Frankfurt die wahlberechtigten Männer den Kandidaten direkt bestimmen, wählen sie im Großherzogtum Hessen Wahlmänner, die wiederum den eigentlichen Abgeordneten wählten.  ... »Details
  8. 17. Mai 1848: Wahlen zur Nationalversammlung in Düdelsheim
    Wie es auch in vielen anderen Orten üblich war, gab es in Düdelsheim (Oberhessen) am Vorabend der Eröffnung der Nationalversammlung am 18. Mai 1848 ein Freudenfeuer, das allerdings von „bösen Buben“ zu früh angezündet wurde.  ... »Details
  9. 17. Mai 1848: Reaktionen auf die Eröffnung der Nationalversammlung
    Die Eröffnung der Deutschen Nationalversammlung in Frankfurt am 18. Mai 1848 führt in vielen Orten zu Beifallsbekundungen. In Langendiebach und den umliegenden Ortschaften wird aus diesem Anlass am Vorabend Freudenfeuer veranstaltet.(StF) ... »Details
  10. 18. Mai 1848: Eröffnung der Nationalversammlung in Frankfurt
    Die 330 gewählten Abgeordneten der ersten gesamtdeutschen Nationalversammlung ziehen am 18. Mai 1848 in die Paulskirche in Frankfurt am Main ein. Die gemäßigt-liberalen Vertreter gruppieren sich überwiegend um Heinrich von Gagern (1799–1880), der am 19. Mai zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt wird. Zu den Liberalen gehören auch sein Bruder Maximilian von Gagern (1810–1889), ... »Details