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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- März 1919: „Spartakisten“ wollen angeblich in Marburg Gefangene befreien
Im Februar 1919 kam es in Hanau zu gewaltsamen Ausschreitungen, für die Spartakisten verantwortlich gemacht wurden. Die in Hanau Festgenommenen sollten in Marburg vor Gericht gestellt werden. In Marburg verbreitete sich das Gerücht, dass Spartakisten die Gefangenen befreien wollten. Bürger und Studenten griffen daraufhin zu den Waffen. Kurze Zeit später beschloss die Marburger Studentenschaft, ... »Details - 8. März 1919: Vorbereitung einer Luftpostverbindung Berlin - Frankfurt
Zwischen den Flugplätzen Berlin und Frankfurt am Main wird eine Luftpostverbindung vorbereitet. Die Flugzeit zwischen den Städten beträgt vier Stunden.(OV) ... »Details - 9. März 1919: Wahlen zur Landesversammlung von Waldeck-Pyrmont
Bei den freien und gleichen Wahlen zur Landesversammlung von Waldeck-Pyrmont, an der erstmals auch Frauen teilnehmen können, erhalten die Parteien der sogenannten Weimarer Koalition (SPD, DDP und Zentrum) mit 54,5 % der abgegebenen Stimmen und elf von 21 Sitzen die Mehrheit, obwohl das katholische Zentrum im evangelischen Waldeck-Pyrmont keine größere Rolle spielt. Die Parteien der Rechten ... »Details - 18. März 1919: Entbindung der hessischen Beamten vom Eid gegenüber dem Großherzog
Der „Kölnischen Zeitung“ wird aus Darmstadt gemeldet, der Vorstand des Kabinetts des Großherzog von teile dem Hessischen Ministerium mit: ... »Details - Frühjahr-Sommer 1919: Gründung der jüdischen Studentenverbindung Hassia in Marburg
In Marburg wird die jüdische Studentenverbindung „Hassia“ gegründet. Der Zusammenschluss, der zum Zeitpunkt seiner Gründung 17 Mitglieder zählt, sieht sich in der kleinen mittelhessischen Universitätsstadt von Beginn an einem ausgesprochen feindlich gesinnten korporierten Milieu gegenüber. Passenderweise gibt sich die farbentragende und unbedingt Satisfaktion gebende (das heißt ... »Details - 24. März 1919: Eröffnung des 44. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
Im Kasseler Ständehaus wird um 17 Uhr der 44. Kommunallandtag des preußischen Regierungsbezirkes Kassel durch die Ansprache des Königlichen Landtagskommissars, den Oberpräsidenten August von Trott zu Solz (1855–1938), eröffnet. Dieser führt in seiner Ansprache unter anderem aus: ... »Details - 29. März 1919: Reichskonferenz der KPD in Frankfurt
Nach einer Mitteilung der Zentrale der am 1. Januar 1919 gegründeten Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) an ihre Ortsgruppen findet am 29. März eine Konferenz der Partei in Frankfurt am Main statt, die von Vertretern der größeren Ortsgruppen beschickt ist. Da ein fruchtbares Arbeiten in Berlin wegen der Unruhen derzeit ausgeschlossen erscheint, wird die Zentrale der Partei nach Beschluss ... »Details - April 1919: Zweiter Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte in Berlin
Der Zweite Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte tagt in Berlin. Er steht im Zeichen zunehmender politischer Radikalisierung nach links. Aufgrund der Einsicht in die faktische Wirkungslosigkeit der Versammlung aufgrund der Konstitution der Reichsregierung und vermutlich auch wegen der sich überall im Reich anbahnenden Unruhen reiste mehr als ein Fünftel der Abgeordneten vor Ende des ... »Details - 3. April 1919: Reichskonferenz der Eisenbahn-Arbeiterräte in Frankfurt
In Frankfurt am Main wird die dreitägige Reichskonferenz der Arbeiterräte der deutschen Eisenbahner eröffnet, an der rund 100 Delegierte teilnehmen. ... »Details - 8. April 1919: Gründung des Bühnenvolksbundes in Frankfurt
Aus dem Verband zur Förderung deutscher Theaterkultur entsteht in Frankfurt am Main der Bühnenvolksbund zur Theaterpflege im christlich-deutschen Volksgeist (BVB). Ihm schließen sich Lehrer- und Studentenvereine, der Caritas-Verband, der Katholische Frauenbund, kaufmännische Vereine und die Leo-Filmgesellschaft an. Der Bühnenvolksbund erhält seinen Sitz in Frankfurt.(OV) ... »Details
