Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
- 1940
- 1950
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 1930
- 1931
- 1932
- 1933
- 1934
- 1935
- 1936
- 1937
- 1938
- 1939
- 1. November 1935: Erste Wehrpflichtige werden eingezogen
Nach der Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht werden die ersten Rekruten aus dem Geburtsjahrgang 1914 eingezogen und rücken in die Kasernen ein. Gleichzeitig werden die Studenten aus den Jahrgängen 1911 bis 1913 aufgefordert, in der Wehrmacht einen freiwilligen Dienst von elf Monaten abzuleisten.(OV) ... »Details - 9. November 1935: In Kassel erscheint zum letzten Mal das „Verordnungsblatt“ des „Stahlhelm“-Landesverbandes Hessen
Nach der am 7. November 1935 angeordneten Auflösung des seit Dezember 1918 bestehenden paramilitärischen Wehrverbandes „Nationalsozialistischer Deutscher Frontkämpferbund (Stahlhelm)“ (vormals: „Der Stahlhelm – Bund der Frontsoldaten“) erscheint in Kassel zum letzten Mal das als „Verordnungsblatt“ betitelte verbandseigene Propaganda- und Mitteilungsblatt des ... »Details - 12. November 1935: Landeskirchenrat übernimmt Leitung der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau
Ein neugebildeter „Landeskirchenrat“ übernimmt anstelle des entmachteten Landesbischofs die Leitung der Evangelischen Kirche Nassau-Hessen.(OV) ... »Details - 26. November 1935: Paula Buber aus der Reichsschrifttumskammer gestrichen
Die Frau des in Heppenheim lebenden jüdischen Religionsphilosophen und Schriftsteller Martin Buber (1878–1965), Paula Buber (1877–1958), wird wegen jüdischer Versippung aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen.(OV) ... »Details - Dezember 1935: Bericht über krasse Misswirtschaft in der nationalsozialistischen Hanauer Stadtverwaltung
Der Deutschland-Bericht des SPD-Exilvorstands schildert am Beispiel der Stadt Hanau die ruinöse Mißwirtschaft der kommunalen Verwaltung, die von der NSDAP und ihren Günstlingen ausgeplündert und ruiniert wird: ... »Details - Dezember 1935: Ruinierung des städtischen Vermögens in Bad Vilbel durch die Nationalsozialisten
Der SPD-Exilvorstand schildert in seinem Deutschland-Bericht für den Monat Dezember 1935 die Ausplünderung und Ruinierung der Stadt Bad Vilbel durch die Nationalsozialisten: ... »Details - 6. Dezember 1935: Uraufführung der deutschen Fassung des Trauerspiels „Der Stern von Sevilla“ in Gießen
Das Trauerspiel „La Estrella de Sevilla“ („Der Stern von Sevilla“) des spanischen Dichters Félix Lope de Vega y Carpio (1562–1635) wird in der Bearbeitung des deutschen Schriftstellers und Übersetzers Hans Schlegel (1882–1957) am Stadttheater in Gießen uraufgeführt. ... »Details - 1936: Baubeginn der Marburger Kasernen
In Marburg wird mit dem Bau zweier großer Kasernen begonnen: Südlich der Altstadt auf dem Kämpfrasen entstehen neue Gebäude für die ab 1867 angelegte Jägerkaserne (bezogen 1937), auf dem Berg über dem Stadtteil Ockershausen die spätere Tannenbergkaserne (bezogen 1938).(OV/UH) ... »Details - Februar 1936: Berichte über Mißwirtschaft, Verfehlungen und Maßnahmen gegen Homosexuelle
Der Deutschland-Bericht des SPD-Exilvorstands in Prag (Sopade) für den Monat Februar 1936 gibt eine Zusammenstellung zahlreicher Fälle von Misswirtschaft und Verfehlungen durch NSDAP-Funktionäre und listet Beispiele für die Verfolgung von Homosexuellen auf:So wird etwa berichtet, dass ein nationalsozialistischer Pfarrer, Mitglied der SA, zu 1 1/2 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, weil er ... »Details - 8. Februar 1936: Uraufführung des Schauspiels „Schach dem Zaren“ von Wilhelm Müller-Scheld in Frankfurt
Am Schauspielhaus in Frankfurt am Main wird das Stück „Schach dem Zaren“ von Wilhelm Müller-Scheld (1895–1970) uraufgeführt. Verantwortlich für die Inszenierung ist Hans Meissner (1896–1958), für die Gestaltung des Bühnenbilds Ludwig Sievert (1887–1966). Inhaltlich befasst sich das Stück in sieben Bildern mit dem Russlandfeldzug Napoleon I. von 1812. ... »Details
