Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Alsfeld, Israelitische Religionsgemeinde

Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Orthodoxes Provinzialrabbinat – heute: Vogelsbergkreis

Einwohner: 5500 (4989). Juden: 224 [= 4.07 %]. Zensiten: 60.

1. Vorsitzender Adolf Steinberger, Alicestr. 14. Fernsprecher 446. 2. Vorsitzender Isak Strauß. 3. Vorsitzender Dr. Max Rothschild – Lehrer L. Kahn, Lutherstraße – Steuer: im letzten Jahr bis zu 200 % der Reichseinkommenssteuer und Vermögenssteuer. Gemeindeetat 1930: 9500.

Synagoge Lutherstraße – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Chewro Gemilus Chasodim (Männerchewro). Adresse: Vorsitzender Lehrer Kahn. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger und Kranker.
  • 2. Frauen-Chewro. Adresse: Vorsitzende Auguste Strauß, Mainzer Gasse. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger und Kranker.
  • 5. Unterstützungskasse für einheimische Arme. Adresse: Vorsitzender Lehrer Kahn. Zweck und Arbeitsgebiete: Wanderfürsorge.
Unterricht
  • Religionsunterricht 25 Kinder
Sonstige Vereine
  • Union. Adresse: Vorsitzender Lehrer Kahn.
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 388.

Empfohlene Zitierweise
„Alsfeld, Israelitische Religionsgemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/jgv/id/259> (aufgerufen am 24.06.2026).