Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Borken, Synagogengemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Vorsteheramt Kassel – heute: Schwalm-Eder-Kreis

Einwohner: 2100 (1666). Juden: 130 [= 6.19 %]. Zensiten: 22.

1. Vorsitzender Js. Appel II. Fernsprecher 26. 2. Vorsitzender Hugo Moses. Fernsprecher 23. Schriftführer und Schatzmeister Max Rosenbusch – Lehrer Levi Katz – Steuer: 40 % Reichseinkommenssteuer. Gemeindeetat 1930: 6902. Unterrichtsetat 1930: 5458.

Synagoge – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Frauenverein. Gegründet 1900. Adresse: Vorsitzende Minna Kaufmann. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 35.
  • 2. Männerverein. Gegründet 1920. Adresse: Vorsitzender Js. Appel II. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger, Bestattung. Mitglieder 16.
  • 3. Milde Stiftung. Gegründet 1835. Adresse: Vorsitzender Liebmann Kaufmann. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 17.
Unterricht
  • Israelitische Volksschule. Lehrer Levi Katz. 4 Klassen. 17 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 170-171.

Empfohlene Zitierweise
„Borken, Synagogengemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/jgv/id/5> (aufgerufen am 25.06.2026).