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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
- 1940
- 1950
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 1840: Gräfin Emilie von Reichenbach-Lessonitz kauft den Hof Goldstein
1840 erwirbt die Gräfin Emilie von Reichenbach-Lessonitz (1791–1843), die Mätresse und ab 1841 zweite Frau von Kurfürst Wilhelm II. von Hessen (1777–1847), vom Herzogtum Nassau den Hof Goldstein auf dem Gelände einer ehemalige Wasserburg südwestlich von Frankfurt am Main ab, um dort für sich und ihre Kinder einen Familiensitz zu errichten. ... »Details - 1840-1850: Aufruf zur Bildung eines deutschen Nationalvereins für Abschaffung der Sklaverei
Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert entstanden in Nordamerika und Westeuropa vor dem Hintergrund religiöser und humanitärer Weltanschauungen Bewegungen, die sich für die Abschaffung der Sklaverei einsetzten. In der Folge verbot Dänemark bereits 1792 den Sklavenhandel. Dagegen führte Napoleon I. (1769-1821) 1802 die 1794 in Frankreich abgeschaffte Sklaverei wieder ein. ... »Details - 1840-1870: Hessische Straßenkehrer in Paris
Seit den 1840er Jahren zogen zunehmend oberhessische Familien nach Paris, wo sie vor allem in der Straßenreinigung tätig waren. Die meisten hessischen Auswanderinnen und Auswanderer planten, nach einigen Jahren in die Heimat zurückzukehren. Sie lernten daher weder die französische Sprache noch integrierten sie sich in die französische Gesellschaft, sondern lebten in einer eigenen „deutschen ... »Details - 11. Januar 1840: Das Lyceum Fridericianum in Kassel wird verstaatlicht
Das Friedrichsgymnasium in Kassel geht auf die im Jahr 1539 gegründete städtische Lateinschule zurück, die im Kreuzgang der Martinskirche untergebracht war. Da die Räumlichkeiten abgebrochen werden mussten, schenkte Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel (1720–1785) der Schule 1776 ein angemessenes Gebäude in der Königsstraße und gründete zugleich das „Lyceum Fridericianum“, das ... »Details - 22. Januar 1840: Gründung der Landeskreditkasse für Nassau
Die „Herzoglich Nassauische Landeskreditkasse“ wird mit Edikt vom 22. Januar 1840 in Wiesbaden als Staatsbank gegründet. Ziel war die Schaffung günstiger Kreditmöglichkeiten für alle Einwohner des Landes. Als lokale Geschäftsstellen fungierten die in jedem der 28 Amtsbezirke vorhandenen Filialen. Die Refinanzierung erfolgte über Spareinlagen und Einlagen der Staatskasse sowie über ... »Details - 1. Mai 1840: Ludwig II. stiftet einen neuen Verdienstorden
Der neue „Verdienstorden Philipps des Großmütigen“ wird am 1. Mai 1840 von Großherzog Ludwig II. (1777–1848) gestiftet.(StH) ... »Details - 6. Mai 1840: Gründung des Frauenvereins für Krankenpflege in Kassel
In Kassel gründet Fräulein von Meyer den ersten Frauenverein für Krankenpflege in der Stadt. Wie in anderen Orten engagieren sich verstärkt Frauen des Bürgertums, um aus christlichen Motiven ärmeren Bevölkerungsschichten zu helfen und die herrschende soziale Not zu lindern. In Kassel entstehen 1842 eine Suppenanstalt durch Fräulein von Meyborn, eine Krankenanstalt durch Frau von Thun und ... »Details - 7. September 1840: Einweihung der neu errichteten katholischen Kirche in Gießen
Am 7. September 1840 wird der Neubau der ersten katholischen Kirche nach der Reformation in Gießen eingeweiht.|Ab 1784 waren in Gießen wieder katholische Gottesdienste zunächst durch die Wetzlarer Franziskaner abgehalten worden. Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts hatte die Zahl der Katholiken stark zugenommen. Ab 1804 konnte die evangelische Burgkirche mitgenutzt werden, nach deren Abriss die ... »Details - 27. Oktober 1840: Johann David Passavant wird zum Inspektor am Städelschen Kunstinstitut berufen
Nach dem überraschenden Tod von Karl Friedrich Wendelstadt (1786–1840) wird im Oktober 1840 der in Paris und Rom ausgebildete Maler und Kunstschriftsteller Johann David Passavant (1787–1861) von der Administration zum Inspektor des 1815 gegründeten Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt am Main berufen. In dieser Funktion hatte er auch Zeichen-Unterricht zu geben, war aber selber zu diesem ... »Details - 18. Januar 1841: Hochwasser im ganzen Land
Noch im Dezember 1840 hatte es eisige Temperaturen, Frost und Schneemengen gegeben, sodass Dörfer teilweise abgeschnitten waren. Aufgrund eines Wärmeeinbruchs im Januar taut der Schnee, sodass am 18. Januar 1841 ganz Hessen Hochwasser herrschte. Die Flüsse Fulda, Lahn und Main erreichten den höchsten Stand des Jahrhunderts. Der Sommer hingegen war trocken, doch kam im Juli ein Wirbelsturm auf, ... »Details
