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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- Juli 1968: Hersfelder Stiftsruine erhält Überdachung des Zuschauerraumes
Konstruiert wurde das aus Trevira gefertigte 1.400 Quadratmeter große Dach vom Stuttgarter Professor und Gründer des Instituts für Leichte Flächentragwerke an der Universität Stuttgart Frei Otto, der bereits für nationale und internationale Projekte planerisch tätig war. Hierzu gehörte die Überdachung der Münchner Olympiahalle oder der deutsche Pavillon auf der Weltausstellung in ... »Details - 9. Juli 1968: 1.500 Hochschullehrer treten mit „Marburger Manifest“ an die Öffentlichkeit
Eine später als „Marburger Manifest“ bekannt gewordene Erklärung zur Politisierung und Demokratisierung der Hochschulen, ursprünglich von 35 Marburger Ordinarien verfasst, und in der Folge von etwa 1.500 Professoren und Dozenten aus dem eher konservativen Spektrum der deutschen Hochschulen unterzeichnet, wird als spendenfinanzierte Anzeige in der Zeitung „Die Welt“ veröffentlicht. Das ... »Details - 1. September 1968: Wiesbaden erste Stadt mit separaten Busspuren
Zur Entlastung und Verbesserung des innerstädtischen Verkehrsflusses wird zwischen der Wiesbadener Louisenstraße und der Friedrichstraße auf zweieinhalb Kilometern Länge eine Busspur eingerichtet. Diese befindet sich in beiden Richtungen auf der jeweils rechten Fahrspur und wird an den Ampeln durch eine eigene Schaltung ergänzt. In einzelnen Fahrabschnitten werden die Busspuren von 50 Bussen ... »Details - 13. September 1968: „The Doors“ spielen auf dem Frankfurter Römerberg
Im Rahmen ihrer Europa-Tournee tritt die 1965 in Kalifornien gegründete Rockband „The Doors“ auf dem Frankfurter Römerberg auf. Jim Morrison (1943–1971, Gesang), Robby Krieger (geb. 1946, Gitarre), John Densmore (geb. 1944, Schlagzeug) und Ray Manzarek (1939–2013, Keyboard-Bass/Elektronische Orgel) spielen für Aufnahmen der ZDF-Fernsehsendung „4-3-2-1 Hot & Sweet“ zwei ihrer ... »Details - 20. September 1968: Demonstration gegen Friedenspreis-Verleihung an Sedar Senghor
Vor der Frankfurter Paulskirche versuchen 2.000 Demonstranten, die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den senegalesischen Präsidenten Léopold Sédar Senghor (1906–2001) zu stören. Senghor ist in ihren Augen ein „Kollaborateur“ der früheren französischen Kolonialmacht. Dabei kommt es zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Demonstranten, die ... »Details - 25. September 1968: Hessischer Landtag verabschiedet das Hessische Architektengesetz
Der Hessische Landtag beschließt das „Hessische Architektengesetz“. Es regelt den Schutz der Berufsbezeichnung, beschreibt die Berufsaufgaben von Architekten, die Architektenliste und regelt die Errichtung einer Architektenkammer in Hessen sowie deren Aufgaben und Organe. (OV) ... »Details - 27. September 1968: Darmstadt wird Sitz des Kunstrats
Der Darmstädter Oberbürgermeister Ludwig Engel (1906–1975; SPD) übergibt am 27. September 1968 das von Joseph Maria Olbrich (1867–1908) erbaute und jüngst von der Stadt Darmstadt restaurierte Glückerthauses stellvertretend an Paul Luchtenberg (1890–1973), den Präsidenten des Deutschen Kunstrates.0=Vgl. Deppert, Wiederaufbau und neue Ziele, S. 518; Frankfurter Allgemeine Zeitung, ... »Details - 30. September 1968: Beschluss eines Ausbaus und der Modernisierung der Fulda als Binnenschifffahrtsweg
In Wiesbaden unterzeichnen Vertreter des Bundes, der Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und der Stadt Kassel ein Abkommen zum Ausbau und zur Modernisierung der unteren Fulda zwischen Hannoversch Münden und Kassel. Um die Befahrbarkeit der Wasserstraße auch mit größeren Schiffen (bis zu 1.000 Tonnen) zu ermöglichen und die Verkehrssicherheit auf dem Fluss zu ... »Details - 4. Oktober 1968: Eröffnung der U-Bahn in Frankfurt
Nach fünfjähriger Bauzeit wird in Frankfurt am Main, nach Berlin und Hamburg, die dritte U-Bahn der Bundesrepublik eröffnet. In den Schulen machen die Frankfurter Verkehrsbetriebe mit einem zur Eröffnung herausgegebenen Bastelbogen auf das neue Verkehrsmittel aufmerksam. Mit einer Länge von 8,2 Kilometern wird die erste Teilstrecke zwischen Hauptwache und Nordweststadt unter Anwesenheit von ... »Details - 4. Oktober 1968: Vertragsunterzeichnung zu Finanzierung und Bau der S-Bahn im Frankfurter Stadtgebiet
Im Limpurgsaal des Frankfurter Römers wird die zwischen der Deutschen Bundesbahn, der Stadt Frankfurt am Main und dem Land Hessen getroffene Vereinbarung über die Finanzierung und den Bau der S-Bahn im Frankfurter Stadtgebiet unterzeichnet. Anwesend sind Frankfurts Oberbürgermeister Willi Brundert (1912–1970; SPD), der hessische Ministerpräsident Georg-August Zinn (1901–1976; SPD), ... »Details
