Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Seite von 675
  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 14. Januar 1838: Eröffnung der „Schule für technisches Zeichnen“ in Gießen
    Unter maßgeblichem Einfluss des 1836 gegründeten „Gewerbevereins für das Großherzogtum Hessen“ wird am 14. Januar 1838 in Gießen die „Schule für technisches Zeichnen“ mit 28 Schülern eröffnet, die neben ihrer Arbeit (in der Regel sonntags) weitergebildet werden sollen. Der Anstoß zur Gründung der Gießener Schule kam von dem Baumeister und Hofkammerrat Johann Philipp Hofmann ... »Details
  2. 26. Februar 1838: Erster Rosenmontagsumzug in Mainz
    Die Fastnacht bzw. der Karneval als ausgelassenes Fest vor dem Beginn der Fastenzeit erhielt im 19. Jahrhundert seine heutige, durch Vereine geprägte Form. Dazu gehörten unter anderem die Sitzungen mit ihrem Ritual, die Narrenkappe, das närrische Komitee und die Umzüge mit den Garden als Schutztruppen des Prinzen Karneval, - eine Persiflage auf das Militär, das seit 1825 gerade in Mainz ... »Details
  3. 28. Juli 1838: Gesangvereine treffen sich in Frankfurt zum Sängerfest
    Ab Juli 1832 wurden bundesweit politische Vereine verboten. Schon ab 1833 entstanden mehrere Turn- und Gesangsvereine, um verdeckt politische Kontakte zu pflegen. ... »Details
  4. 6. Oktober 1838: Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm beginnen mit der Arbeit am „Deutschen Wörterbuch“
    Mit dem Abschluss des Vertrages mit der Weidmannschen Buchhandlung in Leipzig, vertreten durch den Verleger Salomon Hirzel (1804–1877) am 6. Oktober 1838 beginnt für die Brüder Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) das Mammutprojekt des „Deutschen Wörterbuchs“, das sie bis zu ihrem Lebensende beschäftigte. Dieses Wörterbuch sollte in aller Gründlichkeit Herkunft und ... »Details
  5. 6. November 1838: Darmstädter Landtagsgebäude eröffnet
    Am 6. November 1838 erhält der Landtag des Großherzogtums Hessen ein eigenes Ständehaus am Luisenplatz in Darmstadt. Bei dem Gebäude handelt es sich um das ehemalige, von Oberbaudirektor Johann Helfrich von Müller (1746–1830) entworfene, und 1793 begonnene klassizistische Palais für den Landgrafen Georg Carl (1754–1830), das aber erst 1803 für Landgraf Christian (1763–1830) vollendet ... »Details
  6. 1839: Niddabrücke in Nied errichtet
    Als älteste Eisenbahnbrücke in Hessen wird im Jahr 1839 die Brücke über die Nidda in Nied als Bestandteil der ersten Teilstrecke der Taunus-Eisenbahn zwischen Frankfurt am Main und Höchst fertiggestellt. Die Pläne lieferte der vorher schon beim Bau der Bayerischen Ludwigsbahn tätige Eisenbahningenieur Paul Camille von Denis (1795–1872).|Der 50 m lange Sandsteinviadukt, bestehend aus drei ... »Details
  7. 1839: Einführung der Fortbildungsschulen im Herzogtum Nassau
    1839 wird im gesamten Herzogtum Nassau die Schulpflicht erweitert. Jungen müssen nach der Beendigung der Dorfschule eine Abend- oder Sonntagsschule bis zum Alter von 18 Jahren besuchen. Themen des Unterrichtes sind die klassischen Kulturtechniken, verstärkt aber auch landwirtschaftliche und technische Themen.(RKr) ... »Details
  8. 1839: Das Kursaalgebäude in Bad Ems wird eingeweiht
    Im 17. und 18. Jahrhundert galt Ems, wo seit dem 14. Jahrhundert warme Quellen belegt sind, als einer der berühmtesten Badeorte Deutschlands. 1709 bis 1725 wurde hier das Fürstlich Oranien-Nassauische Badehaus errichte, das mit der wohl ältesten Brunnenhalle Deutschlands noch heute im Ostteil des Kurhauses erhalten ist.|1806 kam Ems an das Herzogtum Nassau und erlebte in den Folgejahren einen ... »Details
  9. 1839: Der Neubau des Hospitals zum Heiligen Geist in Frankfurt wird eröffnet
    Das alte Hospital in Frankfurt am Main hatte ursprünglich neben der Spitalkirche zum Heiligen Geist gelegen und wurde seit dem 13. Jahrhundert durch eine von Spenden wohlhabender Bürger getragene Stiftung finanziert. Versorgt wurden dort zunächst ausschließlich Bedürftige und Mittellose.  ... »Details
  10. 1839: Gründung der Papierfabrik in Niederkaufungen
    1839 gründet der Tabakfabrikant Wilhelm Karl Pfeiffer (1811–1855) aus Kassel eine Papierfabrik an der Leipziger Straße zwischen Bettenhausen und Niederkaufungen. Beteiligt am Unternehmen war unter anderem die Tapetenfabrik „J.C. Arnold & Söhne“ in Kassel, die erste deutsche Fabrik für Papiertapeten. 1873 wurde das Unternehmen durch die Firma „Vereinigte Hessische Papierfabriken“ ... »Details