Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Birstein, Synagogengemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Vorsteheramt Hanau – heute: Main-Kinzig-Kreis

Einwohner: 1200 (1111). Juden: 115 [= 9.58 %]. Zensiten: 23.

1. Vorsitzender Moritz Heß. Fernsprecher 8. 2. Vorsitzender Leo Heß. Fernsprecher 4. Schatzmeister Julius Heß I. – Lehrer Samuel Levi – Steuer: freiwillig. Gemeindeetat 1930: 3000. Unterrichtsetat 1930: 2000.

Angeschlossen: Unterreichenbach 6 Juden.

Synagoge Hauptstraße – Friedhof – Mikwah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Chewroth-Verein. Adresse: Vorsitzender Moses Goldschmidt. Zweck und Arbeitsgebiete: Kranken- und Armenunterstützung.
  • 2. Israelitischer Frauen-Verein. Adresse: Vorsitzende Frau Lehrer Levi. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger.
  • 3. Unterstützungskasse. Gegründet 1907. Adresse: Vorsitzender Lehrer Levi. Zweck und Arbeitsgebiete: Krankenunterstützung. Mitglieder 26.
Unterricht
  • Israelitische Elementarschule. Lehrer Samuel Levi. 8 Klassen. 12 Kinder
  • Religionsunterricht 5 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 186.

Empfohlene Zitierweise
„Birstein, Synagogengemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/jgv/id/67> (aufgerufen am 24.06.2026).