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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1900
- 1910
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- 1980
- 1990
- 2000
- 14. August 1837: Einweihung des Gutenberg-Denkmals in Mainz
Die Idee, dem Erfinder des modernen Buchdrucks Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg (1397–1468) in seiner Geburtsstadt Mainz ein Denkmal zu setzen, entstand erstmals 1804 im Gefolge der französischen Revolution, da dieser in Frankreich als Symbol für Aufklärung und Pressefreiheit galt. Im Herbst 1804 erließ Kaiser Napoleon (1769-1821) während eines Aufenthalts in der Stadt ein Dekret, ... »Details - 12. September 1837: Verurteilung von Leopold Eichelberg
Aufgrund seines Engagements beim „Hessischen Landboten“ wird Dr. Leopold Eichelberg (1804–1879), Privatdozent für Medizin der Universität Marburg, zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.(StH) ... »Details - 17. Dezember 1837: Studenten feiern die Göttinger Professoren Grimm und Gervinus bei der Einreise nach Kurhessen
Nachdem sie am 18. November 1837 gegen die Aufhebung der liberalen Landesverfassung von 1833 durch König Ernst August I. von Hannover (1771–1851) appelliert hatten, wurden sieben Göttinger Professoren, die „Göttinger Sieben“, aus dem Königreich Hannover verwiesen.|Die Professoren Georg Gottfried Gervinus (1805–1871) sowie Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) erreichen am ... »Details - 1838: Matheus Müller beginnt in Eltville mit der Sektproduktion
Im Jahr 1811 erwarb Matheus Müller (1773–1847) den ehemaligen Hof der Freiherrn von Sohlern in Eltville, um dort einen Weinhandel zu eröffnen. Zur Vergrößerung des Unternehmens kaufte er wenig später einen Teil des Stadtgrabens und der Stadtmauer hinzu. ... »Details - 1838/39: Abbruch des Kollegiengebäudes in Gießen
In den Jahren 1838/39 wird das Kollegiengebäude der Universität Gießen mitsamt der Sternwarte abgerissen. Es befand sich am Brandplatz.(StH) ... »Details - 3. Januar 1838: Gründung von Lesezirkeln zur Lehrerausbildung im Großherzogtum Hessen
Im Amtsblatt des Großherzoglich Hessischen Schulrats vom 3. Januar 1838 ist die Verfügung zur Einrichtung von Lesezirkeln abgedruckt. Diese Zirkel sollen der Fortbildung der Volksschullehrer dienen. In vielen Gemeindeschulen werden daraufhin Bibliotheken eingerichtet. Die Auswahl der Literatur ist jedoch vorgegeben, die Kosten tragen die Gemeinden.(RKr) ... »Details - 10. Januar 1838-10. Februar 1838: Unterzeichnung der Staatsverträge zum Bau der Taunus-Eisenbahn
Am 10. Januar bzw. 10. Februar 1838 werden die Staatsverträge zwischen der Freien Stadt Frankfurt, dem Großherzogtum Hessen und dem Herzogtum Nassau unterzeichnet, die den Bau der Taunus-Eisenbahn festlegten.|Bereits am 29. Juni 1836 hatten sich die Eisenbahnkonsortien von Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt zu einem „Taunuseisenbahn-Komitee“ unter Führung der Frankfurter Bankhäuser ... »Details - 14. Januar 1838: Eröffnung der „Schule für technisches Zeichnen“ in Gießen
Unter maßgeblichem Einfluss des 1836 gegründeten „Gewerbevereins für das Großherzogtum Hessen“ wird am 14. Januar 1838 in Gießen die „Schule für technisches Zeichnen“ mit 28 Schülern eröffnet, die neben ihrer Arbeit (in der Regel sonntags) weitergebildet werden sollen. Der Anstoß zur Gründung der Gießener Schule kam von dem Baumeister und Hofkammerrat Johann Philipp Hofmann ... »Details - 26. Februar 1838: Erster Rosenmontagsumzug in Mainz
Die Fastnacht bzw. der Karneval als ausgelassenes Fest vor dem Beginn der Fastenzeit erhielt im 19. Jahrhundert seine heutige, durch Vereine geprägte Form. Dazu gehörten unter anderem die Sitzungen mit ihrem Ritual, die Narrenkappe, das närrische Komitee und die Umzüge mit den Garden als Schutztruppen des Prinzen Karneval, - eine Persiflage auf das Militär, das seit 1825 gerade in Mainz ... »Details - 28. Juli 1838: Gesangvereine treffen sich in Frankfurt zum Sängerfest
Ab Juli 1832 wurden bundesweit politische Vereine verboten. Schon ab 1833 entstanden mehrere Turn- und Gesangsvereine, um verdeckt politische Kontakte zu pflegen. ... »Details
