Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 16. Juni 1926: Volksbegehren der Rechten zur Auflösung des Landtags
    Die Sammlung für ein Volksbegehren zur Auflösung des Hessischen Landtags, die von der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), der Deutschen Volkspartei (DVP) und dem Landbund eingeleitet worden war, erbringt 164.000 Unterschriften. Die erforderliche Zahl von 42.000 Unterschriften wird damit um ein Mehrfaches übertroffen.(OV) ... »Details
  2. 19. Juni 1926: Erster Hinweis auf hessische SS im „Völkischen Beobachter“
    In der Samstagsausgabe des publizistischen Parteiorgans der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, dem „Völkischen Beobachter“, findet sich der erste Hinweis auf eine hessische Formation der „Schutzstaffel“ der NSDAP, einer paramilitärischen Partei-Sonderorganisation, die am 4. April 1925 aus acht Angehörigen des ehemaligen „Stoßtrupps Adolf Hitler“ aufgestellt wurde. In ... »Details
  3. 20. Juni 1926: Volksentscheid über den Entwurf eines Gesetzes über die Enteignung der Fürstenvermögen
    Nachdem auf Initiative der KPD ein Volksbegehren erfolgreich war, die 1918 entmachteten Fürstenfamilien zu enteignen, wird im Reich ein Volksentscheid zur Enteignung der Fürstenvermögen durchgeführt. Während KPD, SPD sowie Teile des Zentrums und der DDP für den Gesetzentwurf votieren, setzen sich die beim Entscheid die konservativen Parteien und Gruppierungen mit ihrer Position durch und ... »Details
  4. 21. Juni 1926: Einreichen von Unterschriften durch die Rechte zur Landtagsauflösung
    In Darmstadt werden als Ergebnis eines von den Rechtsparteien organisierten Volksbegehrens Einzeichnungslisten mit rund 164.000 Unterschriften für eine vorzeitige Landtagsauflösung eingereicht. ... »Details
  5. 26. Juni 1926: Antrag zur Schaffung eines Goethepreises der Stadt Frankfurt
    Der Frankfurter Stadtrat Willy Meckbach (1869–1943) wendet sich in einem Schreiben an den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main und beantragt im Auftrag des Amtes für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung die Schaffung eines Goethe-Preises und die dafür notwendige Bereitstellung eines Betrags von 15.000 Reichsmark. Nach der dem Antrag angefügten Erklärung soll es Ziel der Stiftung sein, die ... »Details
  6. 28. Juni 1926: Zustimmung des Frankfurter Magistrats zur Stiftung eines Goethe-Preises
    Die Verwaltungsspitze der Stadt Frankfurt am Main stimmt einem zwei Tage zuvor, am 26. Juni, im Auftrag des Amtes für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung eingereichten Antrag zu, der die Stiftung eines von der Stadt verliehenen Goethe-Preises fordert. Damit kommt es zur Verwirklichung eines bereits lange beabsichtigten Vorhabens, dass sich allerdings weniger als akutes Engagement für in ... »Details
  7. 10. Juli 1926: Die Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG (Radio Frankfurt) nimmt Sender am Heiligenstock in Betrieb
    Die Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG (kurz: SÜWRAG; später: Südwestdeutscher Rundfunk) nimmt seinen neuen „Großsender“ am Heiligenstock im Frankfurter Stadtteil Seckbach (in südlicher Richtung nahe Bad Vilbel) in Betrieb. Der Mittelwellen-Rundfunksender verfügt über eine Leistung von 1,5 kW und ersetzte den seit dem 31. März 1924 genutzten 0,25 kW Sender der Anfang Dezember 1923 von ... »Details
  8. 12. Juli 1926: Verbot des Films „Panzerkreuzer Potemkin“
    Auf Antrag Hessens und anderer deutscher Länder wird der Film „Panzerkreuzer Potemkin“ des russischen Regisseurs Sergej Eisenstein (1898–1948) wegen „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ verboten.(OV) ... »Details
  9. 10. August 1926: Einrichtung von Unterstellen für Naturdenkmalpflege für Hessen
    Auf der Landkreiskonferenz vom 10. August 1926 wird das Vorhaben, Landesstellen für Naturdenkmalpflege als eine neue Art von Institutionen durch Bernhard Schäfer0=Schoenichen, Naturschutz, S. 248; Schmidt, Die Pionierphase des staatlichen Naturschutzes, S. 59., dem zuständigen Kommissar für Naturdenkmalpflege, präsentiert. Eine erste Bestandsaufnahme für die als schützenswert angesehenen ... »Details
  10. 14. August 1926: Deutsche Photographische Ausstellung in Frankfurt
    In Frankfurt am Main findet die erste Deutsche Photographische Ausstellung nach dem Ende des Ersten Weltkriegs statt, die bis zum 1. September dauert. „Die Ausstellung bietet ein lückenloses Bild über den Stand der gegenwärtigen photographischen Kunst, des Gewerbes und der Wissenschaft“.(OV) ... »Details