Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
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  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 1. Februar 1933: Angriffe auf Arbeitersportler und Vorgehen gegen die KPD in Kassel
    In der Königsstraße in Kassel wird eine Gruppe von Arbeitersportlern von Nationalsozialisten überfallen. Am gleichen Tag verbietet der Kasseler Polizeipräsident Wolf Dietrich von Kottwitz (1889–nach 1933) alle Versammlung der Kommunisten in der Stadt unter freiem Himmel.(OV) ... »Details
  2. 2. Februar 1933: Eiserne Front und Reichsbanner warnen vor „wilden Aktionen“
    Die Landeskampfleitung der Eisernen Front und der Gauvorstand des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold wenden sich gegen den Aufruf der KPD zum Generalstreik und veröffentlichen die „Warnung vor wilden Aktionen“. In dem Aufruf an alle Kameraden des Reichsbanners und der Eisernen Front heißt es: Die sich überstürzenden politischen Ereignisse erfordern von uns Besonnenheit, Einigkeit und ... »Details
  3. 2. Februar 1933: Warnung der hessischen Polizei vor Aktionen gegen die Regierung Hitlers
    Die hessische Polizei in Darmstadt warnt in einem Artikel im „Hessischen Volksfreund“ vom 2. Februar 1933: ... »Details
  4. 2. Februar 1933: Veranstaltung der SPD und der Eisernen Front in Darmstadt
    Die SPD und die Eiserne Front führen in Darmstadt eine Veranstaltung gegen die neue Reichsregierung unter Adolf Hitler in der Woogsturnhalle durch. Sie steht unter der Losung: „Heraus zum Massenprotest! Kampf gegen Hitler-Diktatur“. Einer der Hauptredner ist der sozialdemokratische Schriftsteller (und ermordete spätere Widerstandskämpfer) Carlo Mierendorff (1897–1943).(OV) ... »Details
  5. 2. Februar 1933: Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Linken in Kassel
    In Kassel eskalieren die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Anhängern der Linken. Eine Gruppe von Nationalsozialisten, die provokativ versucht, mit Spaten bewaffnet durch die Hochburg der Linken in der „roten Altstadt“ zu marschieren, wird von den Bewohnern der Altstadt zurückgeschlagen.(OV) ... »Details
  6. 3. Februar 1933: Feiern der NSDAP in Marburg zur Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler
    In Marburg feiert die Ortsgruppe der NSDAP die Ernennung Adolf Hitlers (1889–1945) zum Reichskanzler mit einem Fackelzug, an dem sich auch der „Stahlhelm“ und zahlreiche korporierte Studenten beteiligen. In den Stadtsälen findet anschließend eine Großkundgebung statt. ... »Details
  7. 4. Februar 1933: Notverordnung setzt demokratische Grundrechte außer Kraft
    Mit der „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes“, die nur fünf Tage nach der Ernennung Adolf Hitlers (1889–1945) zum Reichskanzler im Reichsgesetzblatt verkündet wird, werden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um öffentliche politische Versammlungen und Aufzüge zu verbieten, Zeitungen zu beschlagnahmen und Sammlungen zu politischen Zwecken zu ... »Details
  8. 4. Februar 1933: Aufruf der Eisernen Front in Kassel zur Besonnenheit
    Seit der Berufung Adolf Hitlers (1889–1945) zum Reichskanzler nehmen auch in Kassel die provozierenden und oft gewalttätig verlaufenden Aufmärsche der SA in den Arbeiterviertel erheblich zu. Angesichts dessen ruft die Bezirksleitung der Eisernen Front, zu der sich Gewerkschaften, SPD, der Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und Arbeiterkulturorganisationen zusammengeschlossen haben, zur Besonnenheit ... »Details
  9. 6. Februar 1933: Ablehnung des NSDAP-Antrags zur Auflösung des Hessischen Landtags
    Der Hessische Landtag lehnt gegen die Stimmen der Rechtsparteien den mit dem Machtwechsel im Deutschen Reich begründete Antrag der Darmstädter NSDAP-Fraktion auf vorzeitige Auflösung des Hessischen Landtags ab. Ebenfalls abgelehnt wird der Antrag auf Kommunalneuwahlen und auf die Herabsetzung der Abgeordnetenzahl.(OV) ... »Details
  10. 6. Februar 1933: Wahlkampfauftakt der NSDAP in Darmstadt
    Die NSDAP beginnt ihren Wahlkampf für die Reichstagswahlen in Darmstadt mit der Einweihung eines Denkmals für den 1931 verstorbenen Gauleiter für den Volksstaat Hessen, Peter Gemeinder (1891–1931). An dem anschließenden Demonstrationszug durch die Stadt nehmen nach einem Bericht des Darmstädter Tagblatts etwa 3.500 Angehörige von SA, SS und Hitlerjugend teil.(OV) ... »Details