Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
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  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 11.-12. Oktober 1931: Entstehung der Harzburger Front der Rechten
    Führer der NSDAP, der DNVP, des Stahlhelm, des Reichslandbunds und des Alldeutschen Verbands schließen sich mit Vertretern der Banken, der Großindustrie, des Großgrundbesitzes und des Militärs zur „Harzburger Front“ zusammen mit dem Ziel, die Regierung des Reiches und Preußens zu stürzen.(OV) ... »Details
  2. 14. Oktober 1931: Verabschiedung des Hessischen Naturschutzgesetzes in Darmstadt
    Nach der bereits auf dem zweiten Deutschen Naturschutztag Anfang August 1927 in Kassel artikulierten Forderung nach einem einheitlichen Naturschutzgesetz, wird das Hessische Naturschutzgesetz am 14. Oktober 1931 im Darmstädter Landtag verabschiedet.0=Vgl. Franz, Die Chronik Hessens, S. 355. Insbesondere der Umgang mit als selten oder schonungsbedüftig klassifizierten Tier-und Pflanzenarten ist ... »Details
  3. 8. November 1931: Hugenberg spricht auf Wahlveranstaltung in Darmstadt
    Auf einer Wahlveranstaltung in Darmstadt spricht der Vorsitzende der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), Dr. Alfred Hugenberg (1865–1951). Hugenberg betont die Eigenständigkeit seiner Partei gegenüber der aufstrebenden Nationalsozialistischen Arbeiterpartei (NSDAP). Er habe „nicht die Absicht, sich als ‚Mischmasch‘ zu fühlen, als ‚Vorspann‘ benutzen und dann einen Fußtritt geben ... »Details
  4. 13. November 1931: Rede Adolf Hitlers in der Darmstädter Festhalle
    Der Führer der NSDAP, Adolf Hitler (1889–1945) spricht im Rahmen des hessischen Landtagswahlkampfes in der Darmstädter Festhalle vor etwa 20.000 Menschen. Die Veranstaltung, die bis Mitternacht geht, verläuft weitgehend friedlich.(OV) ... »Details
  5. 15. November 1931: Neuwahlen zum Hessischen Landtag
    Bei den verschobenen Neuwahlen zum Landtag des Volksstaates Hessen (5. Wahlperiode) entfallen 37,1 % der Stimmen auf die NSDAP, die damit stärkste Kraft wird und 27 von 70 Mandaten erhält. Hinter ihr platziert sich die SPD mit 21,4 % (15 Sitze). Es folgen die Deutsche Zentrumspartei (DZP) mit 14,3 % (zehn Sitze) und die KPD mit 13,6 % (ebenfalls zehn Sitze). Unter den übrigen kleineren Parteien ... »Details
  6. 25. November 1931: Anzeige der sogenannten Boxheimer Dokumente beim Frankfurter Polizeipräsidenten
    Der hessische Landtagsabgeordnete Wilhelm Schäfer (1896–1933), der sich mit der NSDAP überworfen hat, zeigt beim Frankfurter Polizeipräsidenten die sogenannten Boxheimer Dokumente an, in denen nationalsozialistische Politiker Pläne für eine rasche Machtübernahme „nach Wegfall der seitherigen obersten Staatsbehörden“ entwickelt haben. ... »Details
  7. 26. November 1931: Bekanntwerden der sogenannten Boxheimer Dokumente
    Das Bekanntwerden der bei einer NSDAP-Besprechung auf dem Boxheimer Hof bei Lampertheim entstandenen Aufzeichnungen für eine Machtübernahme, der sogenannten Boxheimer Dokumente, führen zu außerordentlichem Aufsehen und zu Protesten der demokratischen Parteien.  ... »Details
  8. 28. November 1931: Aufführung von Kästners „Emil und die Detektive“ in Frankfurt
    Im Frankfurter Schauspielhaus wird Erich Kästners „Emil und die Detektive“ aufgeführt. Die „Frankfurter Zeitung“ kommentiert: Ein echtes Jungenstück, so wie es sein muß, wenn man auf die Herzen der Helden um die ersten zehn Jahre sieht.(OV) ... »Details
  9. 1. Dezember 1931: SPD im Reichstag fordert Maßnahmen zum Schutz der Verfassung
    Unter dem Eindruck der kürzlich bekanntgewordenen Boxheimer Dokumente fordern Parteivorstand und Reichstagsfraktion der SPD die Reichsregierung auf, daß auch sie endlich mit Klarheit und Zielbewußtsein den Kampf zum Schutz der Verfassung aufnimmt und ihn allen ihren Organen zur obersten Pflicht macht.(OV) ... »Details
  10. 1. Dezember 1931: Auflösung des hessischen Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft
    Das Ministerium des Volksstaats Hessen für Arbeit und Wirtschaft wird aufgelöst. Der Minister Adolf Korell (1872–1941; DDP) scheidet damit aus dem Kabinett aus. Korell hatte vom 14. Februar 1928 bis 13. März 1933 der Regierung unter Ministerpräsident Bernhard Adelung (1876–1943; SPD) angehört.(OV) ... »Details