Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
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  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 15. - 18. September 1929: Christlicher Gewerkschaftskongress in Frankfurt
    In Frankfurt am Main tagt der 12. Kongreß des Gesamtverbands der Christlichen Gewerkschaften. Er fasst zahlreiche Beschlüsse zur Sozial- und Wirtschaftspolitik. Der gemäß seiner Satzung christlich, unparteiisch und (obwohl katholisch geprägt) interkonfessionell aufgestellte Zusammenschluss Christlicher Gewerkschaften wurde zunächst 1899 in Mainz auf dem ersten Christlichen ... »Details
  2. 22. September 1929: Regionale Fachmesse anstelle der Frankfurter Messe
    Nachdem die allgemeinen Frankfurter Frühjahrs- und Herbstmessen in Frankfurt am Main aufgegeben worden sind (die letzte Frankfurter Frühjahrsmesse schloss am 17. April 1929 ihre Tore), beginnt an ihrer Stelle der Versuch, durch eine regionale Fachmesse (eine Mustermesse für Möbel und Haushaltswaren) Besucher anzulocken. ... »Details
  3. 26. September 1929: Deutscher und Preußischer Städtetag in Frankfurt
    In Frankfurt am Main findet der Deutsche und der Preußische Städtetag statt, der unter anderem den Stand der in diesem Jahr begonnenen Arbeiten an der Berliner Großsiedlung Siemensstadt diskutiert. Hier bauen unter anderem Architekten wie Otto Bartning (1883–1959), Fred Forbát (1897–1972), Walter Gropius (1883–1969), Hugo Häring (1882–1958), Paul Rudolf Henning (1886–1986) und Hans ... »Details
  4. 3. Oktober 1929: Einweihung der neuen Synagoge in Bad Nauheim
    Die neue Synagoge in der Karlstraße in Bad Nauheim wird feierlich eingeweiht. Die geschmückten Thorarollen werden in einer feierlichen Prozession in die Synagoge getragen.  ... »Details
  5. 4. Oktober 1929: Briten beginnen mit der Räumung Wiesbadens
    Nach Einwilligung des Deutschen Reiches in den im Juni 1929 in Paris ausgehandelten Young-Plan beginnen britische Besatzungstruppen mit der Räumung des Brückenkopfs Wiesbaden im besetzten Rheinland. Mit dem Abzug der britischen Rheinarmee („British Army of the Rhine“), der gegen Mitte Dezember des Jahres abgeschlossen sein wird endet eine fast elfjährige Besatzungszeit, die 1918 mit dem ... »Details
  6. 5. Oktober 1929: Kasseler Polizeipräsident fordert Vorgehen gegen NSDAP
    Der Kasseler Polizeipräsident Dr. Adolf Hohenstein (1881–1937) berichtet, die NSDAP habe vor allem auf dem flachen Land um Kassel einen nicht zu unterschätzenden Aufschwung genommen. Er fordert, das staatsgefährdende Treiben der NSDAP zu beenden, weil die demagogische Propaganda der Nazis die Republik und ihre Vertreter systematisch angreife. ... »Details
  7. 29. Oktober 1929: Zusammenbruch der New Yorker Börse am Schwarzen Freitag
    Der Zusammenbruch der New Yorker Börse am sogenannten Schwarzen Freitag löst die folgenschwere Weltwirtschaftskrise am Ende der 1920er Jahre aus. In Deutschland trifft sie auf eine sich dramatisch zuspitzende Krise der Demokratie und des Parlamentarismus und trägt damit wesentlich zum Ende der Weimarer Republik bei.(OV ) ... »Details
  8. 30. Oktober 1929: Debatte um Friedrich Wolfs Schauspiel „Cyankali“
    Das Schauspiel „Cyankali“ von Friedrich Wolf (1888–1953), das sich mit der Abtreibungsproblematik auseinandersetzt, löst bei der Erstaufführung im Schauspielhaus in Frankfurt am Main erregte Debatten aus. Ein geplantes Gastspiel in Darmstadt wird auf massive Intervention der katholischen Zentrumspartei abgesetzt.  ... »Details
  9. 7. November 1929: Auszeichnung des Malers Max Beckmann mit dem Carnegie-Preis
    Der in Frankfurt am Main lebende und arbeitende1=Max Beckmann ist seit 1925 Leiter eines Meisterateliers an der Kunstschule des Städel-Museums in Frankfurt am Main. deutsche Maler, Grafiker, Bildhauer und Autor Max Beckmann (1884–1950) wird in den USA für sein 1928 entstandenes Bild „Die Loge“ mit einer „Fourth Honorable Mention“ des Carnegie Institute Pittsburgh, PA ausgezeichnet. Das ... »Details
  10. 17. November 1929: Kommunalwahlergebnisse in Darmstadt
    Bei den Kommunalwahlen erreicht die NSDAP in Darmstadt 10,5 % der Stimmen, die DVP 19,7 %, die DDP 6,9 % und die DNVP 6 %. Die SPD kann gegenüber der Reichstagswahl von 1928 ihren Stimmenanteil von 32,5 % halten, während der Anteil der KPD auf 3,1 % zurückgeht. Bemerkenswert ist das Abschneiden der „Positiven Arbeitsgemeinschaft (Datterich-Partei)“, die 5,9 % erreicht und damit einen ... »Details