Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 20. Mai 1965: Begeisterter Empfang für Queen Elisabeth II. in Wiesbaden
    Die Deutschlandreise – der ersten eines britischen Monarchen seit 1909 – der britischen Königin, Queen Elisabeth II. (1926–2022), begann in Königswinter bei Bonn, führte über den Rhein an das Deutsche Eck und endete über Hessen in Kaub in der Pfalz. Wiesbaden stattete die Königin mit ihrem Gatten am dritten Tag ihrer Deutschlandreise einen Besuch ab und trug sich in das Goldene Buch ... »Details
  2. 1. Juni 1965: Erste Ausgabe des „Kursbuchs“ erscheint in Frankfurt
    Die erste Ausgabe der Zeitschrift „Kursbuch“ erscheint mit 160 Seiten unter der Herausgabe von Hans Magnus Enzensberger (1929–2022) und Karl Markus Michel (1929–2000) als verantwortlichem Redakteur.0=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.7.1965, S. 32: Wohin gehen die Aufklärer?; Deutschlandradio Kultur.de, 50 Jahre Kursbuch, eingesehen am 7.9.2015. Inhaltlich stehen philosophische ... »Details
  3. 1. Juni 1965: Konträre Diskussion des neuen Hessischen Hochschulgesetzes in Marburg
    Mehr als 1.000 Professoren und Studenten diskutieren an der Philipps-Universität Marburg den von der Landesregierung vorgelegten Entwurf eines neues Hessischen Hochschulgesetzes. ... »Details
  4. 16. Juni 1965: Grundsteinlegung für neues Empfangsgebäude des Frankfurter Flughafens
    Den Grundstein für den Bau der neuen Empfangshalle West, deren Kosten sich auf 300 Mio. DM belaufen, legt Rudi Arndt (1927–2004), Minister für Wirtschaft und Verkehr.0=Vgl. Franz, Chronik Hessens. Die wirtschaftliche Bedeutung des zukünftigen Flughafens für das Land Hessen, insbesondere für das Rhein-Main-Gebiet, betont Arndt in seiner Ansprache. Um dem großen Luftverkehrsaufkommen zu ... »Details
  5. 22. Juni 1965: Frankfurter Oberbürgermeister wird von Indianerhäuptling geehrt
    Während einer Audienz im Frankfurter Rathaus wird der Oberbürgermeister Willi Brundert (1912–1970; SPD) vom kanadische Indianerhäuptling Choti-La-Cha vom Stamm der Squamish zum Unterhäuptling Humiltchsem ernannt. Weiteren indianischen Besuch erhielt Brundert von Chilkat-Indianern, die den Gouverneur von Alaska William „Bill“ Egan (1914–1984) begleiteten und dem Oberbürgermeister einen ... »Details
  6. 30. Juni 1965: Privatisierung der Wetzlarer Berg- und Hüttenwerke AG
    Nach Zustimmung des Hessischen Landtags verkauft das Land einen Aktienanteil von 74 % an die zum Flick-Konzern gehörenden Buderus Eisenwerke in Wetzlar. Eine Reprivatisierung der Wetzlarer Berg- und Hüttenwerke ist damit vollzogen.0=Vgl. Franz, Chronik Hessens, S. 451. Der restliche Aktienanteil in Höhe von 26 Prozent war bereits seit 1947 im Besitz der Buderus Eisenwerken.0=Vgl. Frankfurter ... »Details
  7. 1. Juli 1965: Willi Brundert neuer Oberbürgermeister in Frankfurt
    Zum Nachfolger des seit 1956 amtierenden Werner Bockelmann (1907–1968; SPD) wird der gebürtige Magdeburger Willi Brundert (1912–1970; SPD) in das Amt des Frankfurter Oberbürgermeisters gewählt.1=Vgl. Franz, Chronik Hessens, S. 449; DER SPIEGEL 20 (1970), 11.5.1970: Willi Brundert, eingesehen am 10.9.2015; Webpräsenz der Stadt Frankfurt am Main: Chronik der ehemaligen Frankfurter ... »Details
  8. 1. Juli 1965: Aktionstag gegen den Bildungsnotstand an der Frankfurter Universität
    Bei einem Aktionstag „Gegen den Bildungsnotstand“ ziehen etwa 3.000 Studenten in einer Demonstration friedlich von der Frankfurter Universität zum Römerberg. Die Demonstration wird auch von der Professorenschaft unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des (neuen) Oberbürgermeisters Willi Brundert (1912–1970; SPD). Der Rektor der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Prof. ... »Details
  9. 1. Juli 1965: Hessischer Landtag beschließt Ergänzung des Abschlussgesetzes zum Artikel 41
    Der Hessische Landtag beschließt das „Gesetz zur Ergänzung des Abschlußgesetzes zum Artikel 41 der hessischen Verfassung“. Damit wird das Abschlussgesetz vom 6. Juli 1954 in der Weise ergänzt, dass die Übertragung von Vermögenswerten aus Gemeineigentum auf andere Vermögensträger (also die Veräußerung an private Eigentümer) möglich wird. Die daraus fließenden Erlöse sollen dem ... »Details
  10. 1.-5. Juli 1965: Stadt Darmstadt trägt den 5. Hessentag aus
    „Zwanzig Jahre neues Hessen“ lautet die historisch-politische Inhalte fokussierende Ausstellung, die gemeinsam mit 200 Großfotos die Entwicklung des Landes Hessen seit 1945 in den Blick nimmt. Darmstadt rückt dabei als Ausgangsort der Bemühungen um die Konstituierung des Landes Hessen in den Mittelpunkt des ca. 100 Veranstaltungen umfassenden Hessentages.0=Vgl. Sarkowicz, Geschichte des ... »Details