Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 24. Februar 1954: Neues Bauaufsichtgesetz
    Der Hessische Landtag verabschiedet ein neues Bauaufsichtgesetz. Von nun an liegt die Bauaufsicht allein in staatlicher Hand. Die Landeskreise werden hierzu bis zum 30. September 1954 Baukreisämter einrichten. Im Landtag stimmten lediglich drei Vertreter der FDP gegen dieses Gesetz, die übrigen Abgeordneten votierten dafür.(MB) ... »Details
  2. 24. Februar 1954: Rund 1.600 fehlende Lehrstellen in Hessen
    In Hessen fehlen rund 1.600 Lehrstellen, was zur Folge hat, dass rund 45.000 Sollstunden nicht unterrichtet werden können. Dies verkündet der Landtagsabgeordnete Karl Drott (1906–1971; SPD) während einer Aussprache über die neue Lehrerbesoldung.(MB) ... »Details
  3. 24. Februar 1954: Neue Richterbesoldung in Hessen
    Im Hessischen Landtag wird das Gesetz zur neuen Richterbesoldung verabschiedet.(MB) ... »Details
  4. 1. März 1954: Erwin Piscator erhält Goethe-Medaille
    Der Theaterregisseur Erwin Piscator (1893–1966) erhält aus den Händen des hessischen Kultusministers Arno Hennig (1897–1963; SPD) in Dillenburg die Goethe-Medaille.(MB) ... »Details
  5. 3. März 1954: Kabinett beschließt Haushalt für das Rechnungsjahr 1954/55
    Das hessische Kabinett beschließt den Haushalt für das Rechnungsjahr 1954/55. Einnahmen in Höhe von 1.512.693.500 DM stehen Ausgaben von 1.581.248.100 DM gegenüber, was einen Fehlbetrag von 68.554.600 DM ausmacht. Daher sollen rund fünf Prozent Ausgaben eingespart werden. Der außerordentliche Haushalt weist 151.733.800 DM Ein- und Ausgaben auf.(MB) ... »Details
  6. 4. März 1954: Stand des Jugendschutzes in Hessen
    In Hessen wurden zwischen April 1952 und September 1953 über 4.000 Jugendliche wegen Verstößen gegen den Jugendschutz den Jugendämtern gemeldet. 2.167 von ihnen nahmen unerlaubt an öffentlichen Tanzveranstaltungen teil, 1.005 suchten „Orte sittlicher Gefahr und Verwahrlosung“ auf, und 800 besuchten Nicht-Jugendfreie Kinofilme. Diese Zahlen gibt das hessische Innenministerium bekannt.(MB) ... »Details
  7. 5.-7. März 1954: FDP-Bundesparteitag in Wiesbaden
    In Wiesbaden findet der 5. ordentliche Bundesparteitag der Freien Demokratischen Partei (FDP) statt. Bei den Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand wird Dr. Thomas Dehler (1897–1967) mit großer Mehrheit als Parteivorsitzender wiedergewählt. Der Parteitag nimmt eine Entschließung zur Berliner Außenministerkonferenz und zur Wiedervereinigung an.(OV) ... »Details
  8. 9. März 1954: Hessische SPD berät neues Wahlgesetz
    Die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag berät die Forderung der FDP und CDU nach der Änderung des Wahlgesetzes für Hessen. Auch die Sozialdemokraten stimmen einer solchen Änderung grundsätzlich zu, da ein neues Gesetz die Blockbildung verhindern werde. Die Fraktion betont, dass ein solches Gesetz in Ruhe beraten werden müsse und sie sich nicht unter zeitlichen Druck setzen lassen werde. Sie ... »Details
  9. 14. März 1954: Landesregierung berät Schlussgesetz über Sozialisierung
    Die hessische Landesregierung plant einen Entwurf für das Schlussgesetz der Sozialisierung in Hessen vorzulegen. Im Raum steht eine Entschädigungssumme von 25 Millionen DM, von denen zwischen 10 und 15 Millionen DM auf die Buderuschen Eisenwerke in Wetzlar entfallen sollen.(MB) ... »Details
  10. 15. März 1954: Union fordert von der Landesregierung mehr Investitionen
    Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Hessischen Landtag, Dr. Erich Großkopf (1903–1977), fordert die Landesregierung auf, mehr Geld in die Wirtschaft zu investieren. Das Land habe hohe Einnahmen aus Steuergeldern und Zinsen, die bei den Landesbanken lagern, die wieder an die Wirtschaft zurückgeführt werden müssten. Besonders soziale und kulturelle Programme sollten unterstützt werden. Auch ... »Details