Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 6.-7. Mai 1926: Tagung des Deutschen Landwirtschaftsrates in Darmstadt
    In Darmstadt tagt der Deutsche Landwirtschaftsrat. Auf der Veranstaltung sprechen unter anderem Reichskanzler Dr. Hans Luther (1879–1962), Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht (1877–1970) und Reichsernährungsminister Dr. Heinrich Haslinde (1881–1956).(OV) ... »Details
  2. 17. Mai 1926: Eröffnung des 61. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
    Im Kommunallandtagssitzungssaal des Landeshauses in Wiesbaden wird um 18 Uhr der 61. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des stellvertretenden Landtagskommissars, dem Regierungspräsidenten Fritz Ehrler (1871–1944) eröffnet:  ... »Details
  3. 30. Mai 1926: Feiern zum zehnten Jahrestag der Schlacht von Skagerrak in Kassel
    Mit einem Festgottesdienst in der Garnisonskirche beginnen in Kassel die Feiern der Kriegervereine zum zehnten Jahrestag der Seeschlacht im Skagerrak zwischen britischer und deutscher Kriegsflotte.(OV) ... »Details
  4. 2. Juni 1926: Gruppe des Nationalsozialistischen Studentenbundes in Marburg
    Nachdem zuvor Rektor und Senat der Philipps-Universität ihr Einverständnis gegeben haben, wird in Marburg unter Leitung von Hans Glauning und unter Beteiligung von acht weiteren Kommilitonen die lokale Gruppe des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) ins Leben gerufen. Die Gründung erfolgt nach dem Vorbild der kurz zuvor in München entstandenen nationalsozialistischen ... »Details
  5. 2. Juni 1926: Johannes Tralow wird Regisseur im Stadttheater Kassel
    Der Dramatiker Johannes Tralow (1882–1968), der Autor von Stücken wie „Das Gastmahl zu Pavia“ (1909) oder „Die Mutter“ (1914) wird Regisseur am Stadttheater Kassel für die kommende Saison.(OV) ... »Details
  6. 16. Juni 1926: Volksbegehren der Rechten zur Auflösung des Landtags
    Die Sammlung für ein Volksbegehren zur Auflösung des Hessischen Landtags, die von der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), der Deutschen Volkspartei (DVP) und dem Landbund eingeleitet worden war, erbringt 164.000 Unterschriften. Die erforderliche Zahl von 42.000 Unterschriften wird damit um ein Mehrfaches übertroffen.(OV) ... »Details
  7. 19. Juni 1926: Erster Hinweis auf hessische SS im „Völkischen Beobachter“
    In der Samstagsausgabe des publizistischen Parteiorgans der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, dem „Völkischen Beobachter“, findet sich der erste Hinweis auf eine hessische Formation der „Schutzstaffel“ der NSDAP, einer paramilitärischen Partei-Sonderorganisation, die am 4. April 1925 aus acht Angehörigen des ehemaligen „Stoßtrupps Adolf Hitler“ aufgestellt wurde. In ... »Details
  8. 20. Juni 1926: Volksentscheid über den Entwurf eines Gesetzes über die Enteignung der Fürstenvermögen
    Nachdem auf Initiative der KPD ein Volksbegehren erfolgreich war, die 1918 entmachteten Fürstenfamilien zu enteignen, wird im Reich ein Volksentscheid zur Enteignung der Fürstenvermögen durchgeführt. Während KPD, SPD sowie Teile des Zentrums und der DDP für den Gesetzentwurf votieren, setzen sich die beim Entscheid die konservativen Parteien und Gruppierungen mit ihrer Position durch und ... »Details
  9. 21. Juni 1926: Einreichen von Unterschriften durch die Rechte zur Landtagsauflösung
    In Darmstadt werden als Ergebnis eines von den Rechtsparteien organisierten Volksbegehrens Einzeichnungslisten mit rund 164.000 Unterschriften für eine vorzeitige Landtagsauflösung eingereicht. ... »Details
  10. 26. Juni 1926: Antrag zur Schaffung eines Goethepreises der Stadt Frankfurt
    Der Frankfurter Stadtrat Willy Meckbach (1869–1943) wendet sich in einem Schreiben an den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main und beantragt im Auftrag des Amtes für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung die Schaffung eines Goethe-Preises und die dafür notwendige Bereitstellung eines Betrags von 15.000 Reichsmark. Nach der dem Antrag angefügten Erklärung soll es Ziel der Stiftung sein, die ... »Details