Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Tann, Israelitische Kultusgemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Vorsteheramt Fulda – heute: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Einwohner: 1300 (1203). Juden: 72 [= 5.54 %]. Zensiten: 16.

Vorstand 4 Mitglieder. 1. Vorsitzender Max Michael Freudenthal. Fernsprecher 3. 2. Vorsitzender Moritz Nelkenstadt. 3. Vorsitzender Sally Jüngster – Lehrer v. d. Walde – Steuer: 120 % Reichseinkommenssteuer. Gemeindeetat 1930: 6200. Kulturetat 1930: 3700.

Synagoge – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Chewra Habachurim. Gegründet 1830. Adresse: Leop. Jüngster in Familie M. Jüngster. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 15.
  • 2. Chewras Noschim. Gegründet 1880. Adresse: Vorsitzender Ev. Heilbronn. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 25.
  • 3. Chewra Schlischi. Adresse: Vorsitzender Mosche Heilbronn.
Unterricht
  • Israelitische Volksschule. Lehrer v. d. Walde. 10 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 185.

Empfohlene Zitierweise
„Tann, Israelitische Kultusgemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/jgv/id/62> (aufgerufen am 25.06.2026).