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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- 25. Juni 1904: Neubau der Fabrik von E. Merck in Darmstadt
Die in Darmstadt ansässige Chemie- und Arzneimittelfabrik E. Merck, das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt, kann mit dem heutigen Abschluss eines mehrere Monate dauernden Umzugs neu erbaute Fabrikanlagen in der Frankfurter Straße am Nordrand der Stadt beziehen. Der Standortwechsel des für sein breit gefächertes Sortiment bekannten Pharmaherstellers wurde notwendig, da das ... »Details - 1. Juli 1904: Übergang der Trambahngesellschaft an die Stadt Frankfurt
Die Frankfurt-Offenbacher Trambahngesellschaft (FOTG) geht ganz an die Stadt Frankfurt am Main über.(OV) ... »Details - 1. Juli 1904: Beratung über das Landtagswahlgesetz im Hessischen Landtag
Die Zweite Kammer des Hessischen Landtags berät den am 30. Januar 1903 vorgelegten Entwurf eines Landtagswahlgesetzes. Die Kammer nimmt den Artikel mit dem Grundsatz der direkten Wahl gegen die vier Stimmen der Nationalliberalen an. Dagegen lehnt sie den Artikel ab, der die Zusammensetzung der Zweiten Kammer neu regelt. Das betrifft sowohl eine Vorlage, nach der die städtischen Abgeordneten um ... »Details - 6. Juli - 15. August 1904: Aussperrung von Bauarbeitern durch die Bauunternehmer in Frankfurt
Die Mitglieder des Verbands baugewerblicher Unternehmer in Frankfurt am Main und des Mitteldeutschen Arbeitgeberverbandes für das Baugewerbe gehen mit Aussperrung gegen die Bauarbeiter vor. Ihre Aktion gegen die Organisation von Maurern und Zimmerleuten führt zu gemeinsamem Widerstand freier und christlicher Gewerkschaften.(OV) ... »Details - 7.-8. Juli 1904: Fortsetzung der Debatte über das neue Landtagswahlgesetz im Hessischen Landtag
Die Zweite Kammer des Hessischen Landtags setzt ihre Beratungen über ein neues Landtagswahlgesetz fort. Sie nimmt die meisten Artikel der Regierungsvorlage an, auch den Artikel 6, der ein Wahlrecht von einem dreijährigen Aufenthalt im Großherzogtum und einer dreijährigen Staatsangehörigkeit abhängig macht, worauf die Regierung bestanden hat. Dagegen stimmt die Zweite Kammer der ... »Details - 16. Juli 1904: Zweite Ausstellung der Darmstädter Künstlerkolonie
Durch einen Vertrag mit dem Keramiker Jakob Julius Scharvogel (1854–1938) wird die von Großherzog Ernst Ludwig (1868–1937) angeregte „Großherzogliche Keramische Manufaktur“ in Darmstadt begründet. Sie erhält einen Neubau an der Stadtgrenze nach Eberstadt. ... »Details - 11. September 1904: Erster hessischer Volkskunsttag in Darmstadt
In Darmstadt findet der von dem Maler und Bildhauer Daniel Greiner (1872–1943) organisierte erste hessische Volkskunsttag statt. Greiner, 1904 zum Mitglied der Darmstädter Künstlerkolonie berufen, spricht dabei zum Thema „Wie kann man im Volke Kunstinteresse wecken und fördern?“ Veranstalter des Volkskunsttages ist der „Rheinische Verband für Volksvorlesungen und verwandte ... »Details - 27. September 1904: Parteitag der Christlich-Sozialen Partei in Frankfurt
In Frankfurt am Main findet der achte Parteitag der Christlich-sozialen Partei statt. Die Teilnehmer werden durch den Reichstagsabgeordneten Adolf Stoecker (1835–1909) begrüßt. Der Parteitag billigt den am 13. Mai 1904 im Preußischen Landtag erzielten Schulkompromiss. Er beschließt, ein christlich-soziales Kommunalprogramm auszuarbeiten.(OV) ... »Details - 1. Oktober 1904: Schaffung des Geologischen Instituts an der Universität Marburg
Ausgehend von der Geologischen Sammlung wird an der Universität Marburg ein Geologisches Institut eingerichtet. Es steht unter der Leitung von Prof. Dr. Emanuel Kayser (1845–1927), der von 1885 bis 1917 in Marburg lehrt.(OV) ... »Details - 15. Oktober 1904: Kooperationsvertrag Höchst - Cassella in Frankfurt
Die Generalversammlung der Farbwerke Hoechst stimmt einem Kooperationsvertrag mit den nordwestlich von Frankfurt am Main ansässigen „Farbwerken Leopold Cassella & Co.“ zu, durch den beide Unternehmen wechselseitige Kapitalverflechtungen und Lieferbeziehungen errichten. ... »Details
