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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1950
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 25. März 1827: Weihe der St. Ludwigskirche in Darmstadt
Am 25. März 1827 wird die von Georg Moller (1784–1852) geplante St. Ludwigskirche in Darmstadt, der erste katholische Kirchenbau in Darmstadt nach der Reformation, eingeweiht. Durch die Einverleibung von Teilen des ehemaligen kurmainzischen Staates 1815/16 hatte das Großherzogtum zahlreiche katholische Bürger hinzugewonnen. Großherzog Ludewig I. (1753–1830) wünschte deshalb einen ... »Details - 11. April 1827: Gründung des Bistums Limburg auf dem Gebiet des Herzogtums Nassau
Bereits 1818 wird in Frankfurt am Main auf der Konferenz der oberrheinischen Staaten (Baden, Württemberg, Hessen-Darmstadt, Kurhessen, Nassau, Frankfurt) über die Gründung eines neuen Bistums, mit dem Sitz in Limburg an der Lahn, beraten. Nachdem die deutschen Fürsten mit den deutschen Bischöfen auf der politischen Ebene 1821 neue Bistumsgrenzen gezogen haben, legt die päpstliche Bulle „Ad ... »Details - 1. Mai 1827: Schiffsverkehr zwischen Köln und Mainz eröffnet
Die Frankfurter „Dampfschifffahrtsgesellschaft von Rhein und Main“ erhält am 12. April 1826 von Großherzog Ludewig I. (1753–1830) die Genehmigung für die Strecke Frankfurt – Mainz für den Dampfer „Stadt Frankfurt“, der ab 1828 zum Einsatz kommt. Das Bankhaus Bethmann (1768–1826) ist dabei involviert. Im September 1825 wurde eine Testfahrt zwischen Köln und Straßburg gemacht, um ... »Details - 26. Juni 1827: Festliche Einweihung des Wiesbadener Hofheaters
Am 26. Juni 1827 wird das Herzoglich Nassauische Hoftheater in Wiesbaden nach zwei Jahren Bauzeit mit der Jubelouvertüre von Carl Maria von Weber (1786–1826) und der Oper „Die Vestalin“ von Gaspare Spontini (1774–1851) eingeweiht. Das neue Gebäude liegt an der im Rahmen der Stadterweiterung neu angelegten Wilhelmstraße gegenüber dem Kurhaus und ersetzt das sogenannte ... »Details - 28. Juli 1827: Jubiläumsfeier der Philipps-Universität Marburg
Die Philipps-Universität Marburg begeht ihren 300. Geburtstag. Es wird ein Festgottesdienst mit Festmahl im Rathaus veranstaltet, zudem werden Orden und Ehrenpromotionen verliehen. Seit den 1820er Jahren hat sich zudem der räumliche Ausbau der Deutschordensgebäude verbessert.(StH) ... »Details - 22. Oktober 1827: Liberales Schulgesetz im Großherzogtum Hessen
Liberale Vorstellungen prägen das neue Schulgesetz im Großherzogtum Hessen. Ganz im Sinne der Aufklärung wird die Simultanschule als Regelschule eingeführt und damit der kirchliche Einfluss zurückgedrängt. Der Staat übernimmt die Kontrolle des Bildungsbereiches und setzt die Schulpflicht für Jungen und Mädchen durch. Neue Normen für Unterricht und Erziehung werden in der „allgemeine ... »Details - 8. Dezember 1827: Gründungsurkunde für Landesbistum Limburg von Wilhelm von Nassau unterzeichnet
Am 16. August 1821 hatte die päpstliche Zirkumskriptionsbulle „Provida solersque“ die Bistumsgrenzen der katholischen Landesbistümer Fulda, Limburg und Mainz festgelegt. Sie gab dem Landesherrn ein Vetorecht gegen Vorschläge des Domkapitels.|Am 8. Dezember 1827 unterzeichnet Herzog Wilhelm von Nassau die limburgisch-katholische Gründungsurkunde des Bistums, woraufhin Jacob Brand ... »Details - 1828-1861: Abschaffung des Judeneids
Da christliche Eidesformeln bei nichtchristlichen Bürgern nicht gültig waren, mussten Juden seit dem Mittelalter bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts einen speziellen „Judeneid“ bei Rechtsstreitigkeiten ablegen. Wortlaut und Formalitäten waren regional unterschiedlich und oft mit diskriminierenden Handlungen verbunden. Auch die Abschaffung des Judeneides erfolgte in den einzelnen ... »Details - 14. Februar 1828: Gründung des hessisch-preußischen Zollvereins in Berlin
Der Darmstädter Staatsrat August Hofmann (1776–1841) unterzeichnet in Berlin am 14. Februar 1828 mit dem preußischen Finanzminister Friedrich von Motz (1775–1830) die Zollunion zwischen Preußen und dem Großherzogtum Hessen. Nach den gescheiterten süddeutschen Zollplänen von Finanzminister Karl du Bos du Thil (1777–1859) entschied er sich – mit Blick auf die Getreide- und Weinexporte ... »Details - 6. April 1828: Ludwig Emil Grimm und Werner Henschel nehmen an der Feier zu Dürers 300. Todestag in Nürnberg teil
Am 30. März 1828 verließen der Bildhauer Johann Werner Henschel (1782–1850) und der mit ihm befreundete Maler Ludwig Emil Grimm (1790–1863), der jüngere Bruder von Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859), gemeinsam Kassel, um nach Nürnberg zu reisen. Dort fanden die mehrtägigen Feierlichkeiten zu Dürer 300. Todestag statt, an denen Künstler aus ganz Deutschland teilnahmen, ... »Details
