Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Niederaula, Synagogengemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Vorsteheramt Fulda – heute: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Einwohner: 1300 (1251). Juden: 88 [= 6.77 %]. Zensiten: 16.

Adresse: s. 1. Vorsitzender. Bank Kreissparkasse – 1. Vorsitzender Salomon Levi. Fernsprecher 23. Schatzmeister Salomon Andorn – Lehrer und Schechitah Jakob Gans – Steuer: 50 % Reichseinkommenssteuer. Gemeindeetat 1930: 3800. Unterrichtsetat 1930: 3500.

Synagoge Bahnhofstr. 13 – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Vereine
  • 1. Chewras Bachurim. Gegründet 1868. Adresse: Vorsitzender S. Goldmeier. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 16.
  • 2. Chewra Gemiluth Chessed. Adresse: Vorsitzender S. Levi. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger, Thoralernen.
  • 3. Chewras Noschim. Adresse: Vorsitzende Lotte Andorn. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung hilfsbedürftiger Frauen.
Stiftungen
  • Jakob-Gans-Stiftung. Adresse: J. Gans. Zweck: Kinder- und Krankenversorgung.
Unterricht
  • Israelitische Volksschule. Lehrer S. Weinberg. 10 Kinder
Sonstige Vereine
  • Synagogenverschönerungsverein. Vorsitzender H. Apt I.
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 184.

Empfohlene Zitierweise
„Niederaula, Synagogengemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/jgv/id/58> (aufgerufen am 24.06.2026).