Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

  • 1900
  • 1910
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  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 12. August 1914: Das Reserve-Jäger-Bataillon Nr. 11 aus Marburg wird an die Front verlegt
    Das Reserve-Jäger Bataillon Nr. 11 rückt vom Standort Marburg aus und wird an die Front in Belgien verlegt. Bertram Schaefer und Heinrich Völke, zwei Leutnante der Einheit, schildern (um 1927) aus ihrer Erinnerung das Ausrücken der Einheit und den Weg bis zum Einsatzgebiet: ... »Details
  2. 15. August 1914: Fertigstellung der Edertalsperre ohne Feierlichkeiten
    Im Edertal zwischen Frankenberg und Fritzlar wird nach sechsjähriger Bauzeit die Edertalsperre, zu dieser Zeit mit einer 400 Meter langen Staumauer die zweitgrößte Talsperre Europas. Die geplante Einweihung im Beisein Kaiser Wilhelms II. findet wegen der Kriegsereignisse nicht statt. (OV) ... »Details
  3. 16. August 1914: Erlass zur Bildung von Kriegs-Jugendwehren
    Nach einem Erlass des Reichskriegsministers Erich von Falkenhayn (1861–1922) werden aus jungen Männern ab dem 16. Lebensjahr, soweit sie noch nicht zum Kriegsdienst einberufen wurden, freiwillige Jugendwehren gebildet. ... »Details
  4. 22. August 1914: Schwere Verluste hessischer Regimenter vor Namur
    In den Gefechten vor der belgischen Festung Namur erleiden die Regimenter der 25. (großherzoglich-hessischen) Division erste schwere Verluste.(OV) ... »Details
  5. 22. August 1914: Siegesfeiern in der Heimat nach erfolgreichem Vorrücken des deutschen Heeres
    Die „Zeitung für das Dilltal“ meldet, wie viele andere Zeitungen im Reich, einen „großen Sieg“ bei Metz durch das in Belgien und Frankreich vorrückenden deutsche Heer. Es seien 10.000 Gefangene gemacht und 50 Geschütze erbeutet worden. Die Zeitung beschreibt auch die Reaktion der Menschen in Dillenburg auf diese Siegesmeldungen: ... »Details
  6. 31. August 1914: Eintreffen erster verwundeter Soldaten in Eschwege
    In Eschwege treffen die ersten Transporte verwundeter Soldaten ein. Das Eschweger Rote Kreuz und die Vaterländischen Frauenvereine haben dazu im Krankenhaus ein Lazarett mit 40 Betten eingerichtet.(OV) ... »Details
  7. September 1914: Aufruf zur Zeichnung der ersten Kriegsanleihe
    Das Direktorium der Reichsbank ruft dazu auf, eine erste Kriegsanleihe zu zeichnen, durch die Mittel von 4,46 Milliarden Reichsmark zur Begleichung der Kriegskosten aufgebracht werden sollen. Den Anlegern wird in Aussicht gestellt, die Anleihen nach Kriegsende verzinst zurückzuzahlen. Der ersten Kriegsanleihe, deren Auflegung die Sozialdemokraten im Rahmen des sogenannten Burgfriedens zugestimmt ... »Details
  8. 1. September 1914: Erste größere Verwundetentransporte treffen in Hessen ein
    Der erste größere Transport mit verwundeten deutschen Soldaten von der Front trifft in Höchst ein. Die meisten der Verwundeten können im Städtischen Krankenhaus aufgenommen werden, für andere werden Betten im Evangelischen Vereinsheim in Höchst aufgestellt.(OV) ... »Details
  9. 1. September 1914: Ausstellung von französischen Kriegstrophäen vor dem Darmstädter Schloss
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet aus Darmstadt, dass dort am Samstagabend (29. August) 22 Waggons mit erbeuteten französischen Kanonen, Maschinengewehren, Munitionswagen und anderem Kriegsmaterial angekommen ist. Zwei Kanonen und zwei Maschinengewehre seien vor dem Schloss aufgestellt und gestern von vielen Tausenden besichtigt worden.(OV) ... »Details
  10. 1. September 1914: Kriegs-Agrarpolitik der Stadt Königstein
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet, dass die Stadt Königstein im Taunus, um Versorgung mit Brotgetreide beizutragen, alles geeignete, brachliegende Gelände auf eigene Kosten mit Brotgetreide bestellt hat, soweit es die Besitzer nicht selbst bestellen wollen. Nach angestellten Berechnungen kostet die Bestellung einschließlich der künstlichen Düngungen pro Morgen 35 bis 40 RM, der Ertrag pro ... »Details