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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1900
- 1910
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- 1990
- 2000
- 9. Juni 1821: Johann Conrad Bromeis wird Hofbaumeister im Kurfürstentum Hessen
Am 9. Juni 1821 beruft der neue Kurfürst Wilhelm II. (1777–1847) den Kasseler Baumeister Johann Conrad Bromeis (1788–1855) zum Hofbaumeister. Nach der Errichtung einer eigenen Hofbaudirektion wird dieser noch im Dezember desselben Jahres Oberhofbaumeister.|In dieser Funktion war er verantwortlich für zahlreiche höfische Bauprojekte wie etwa das Residenzpalais und das Hofverwaltungsgebäude ... »Details - 29. Juni 1821: Wilhelm II. unterzeichnet Organisationsedikt
Das von Kurfürst Wilhelm II. (1777–1847) als eine der ersten Verfügungen nach dem Tod seines Vaters Kurfürst Wilhelm I. (1743–1821) am 29. Juni 1821 in Kassel unterzeichnete Organisationsedikt („Verordnung über die Umbildung der bisherigen Landesverwaltung“) gibt Kurhessen eine fortschrittliche Verwaltung mit getrennten Kreis- und Justizämtern. Für die vier neugeschaffenen Provinzen ... »Details - 21. Juli 1821: Errichtung der Handelskammer in Offenbach
Die Großherzoglich Hessische Regierung gewährt der Stadt Offenbach am Main die volle Gewerbefreiheit. Aufgrund dessen wird in der „Handels- und Fabrikstadt“ am 21. Juli 1821 vom Innen- und Justizministerium eine Handelskammer, bestehend aus neun Kaufleuten und Fabrikanten, errichtet. Zu ihrem ersten Präsidenten wird Philipp Casimir Krafft (1773–1836) gewählt. Vorher gab es eine solche ... »Details - 6. August 1821: Verabschiedung des „Rekrutierungsgesetzes“
Am 9. April 1821 wird in Frankfurt am Main die „Kriegsordnung des deutschen Bundes“ verabschiedet. Auch wenn die Rekrutierung Ländersache ist, legt die neue Ordnung für jeden Einzelstaat fest, dass 1 % der Einwohner dem Militär dienen müssen. Daraus setzt sich das künftige „Bundesheer“ zusammen. Während die Truppen aus Frankfurt, Hessen-Homburg und Waldeck die Reservedivision mit ... »Details - 13. August 1821: Aufführung des ersten Theaterstücks in hessischem Dialekt in Frankfurt
„Die Entführung“, ein heroisches Lustspiel von Carl Balthasar Malß (1792–1848), ist das erste in Frankfurt am Main aufgeführte Theaterstück in hessischem Dialekt.(StH) ... »Details - 16. August 1821: Neuorganisation der Bistümer Mainz und Fulda
Die Grenzen des ehemaligen Fürstbistums Mainz werden als kirchenrechtlicher Bezirk neu gefasst. Mit der päpstlichen Bulle „Provida solersque“ wird das Bistum mit wesentlich verkleinertem Gebiet dem Erzbistum Freiburg (Oberrheinische Kirchenprovinz) als Bistum zugeordnet. ... »Details - 5. Dezember 1821: In Wiesbaden konstituiert sich der Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung
Entstanden aus dem Wunsch, im Herzogtum Nassau Möglichkeiten für die Erforschung der römischen und deutschen Altertümer zu schaffen, hatte der Wiesbadener Hofkammerrat Christian Friedrich Habel (1747–1814) zusammen mit dem Frankfurter Kunstsammler Freiherr Johann Isaak von Gerning (1767–1837) bereits 1812 einen Entwurf für die Vereinsstatuten einer „Alterthumsgesellschaft für das ... »Details - 1822: Erste Vorschläge zum Bau einer Bahnverbindung zwischen Bremen und Frankfurt
Der Kasseler Baumeister und Unternehmer Karl Anton Henschel (1780–1861) entwickelte 1822 in seiner Schrift „Vorschläge zu Eisenbahnen für die Bergwerke“ die Idee einer Pferdebahn von Bremen über Kassel nach Frankfurt am Main und war damit einer der Ersten, die sich mit der Idee eines neuen, auf Schienen geführten Verkehrssystems beschäftigten.|Seit 1817 war der ursprünglich im ... »Details - 1822: Handels- und Gewerbeverein in Kassel nimmt Tätigkeit auf
Im Zuge der Neuorganisation des Kurstaates durch das 1821 durch Kurfürst Wilhelm II. (1777–1847) erlassene Organisationsedikt nimmt 1822 in Kassel ein zentraler Handels- und Gewerbeverein die Arbeit auf. In der Folge entstanden mehrere Zweigvereine in anderen Orten des Landes, unter anderem in Marburg und Hanau.|Der Verein fungierte als Gutachter und Berater in allen kommerziellen und ... »Details - 1822: Bau des Großen Pflanzenhauses bei Schloss Wilhelmshöhe
Nach seinem Regierungsantritt 1821 ordnete Kurfürst Wilhelm II. (1777–1847) den Bau eines großen Pflanzenhauses bei Schloss Wilhelmshöhe an, das als Schauhaus für seine Pflanzensammlung dienen soll. Der am nördlichen Ende des Bowlinggreen 1822 gegenüber dem Marstall errichtete Neubau ersetzte die damals zum Abbruch freigegebenen Treibhäuser nordwestlich des Schlosses. ... »Details
