Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 4. September 1914: Werbung für günstigen Hotelaufenthalt in Frankfurt trotz Lazarettbetriebs
    Das Hotel „Frankfurter Hof“ und der jetzt in „Hessischer Hof“ umbenannte bisherige „Englische Hof“, beide ansässig in Frankfurt am Main, werben in der „Frankfurter Zeitung“ damit, dass sie Während der Kriegszeit besonders günstige Bedingungen für längeren Aufenthalt bieten. Für den inzwischen auch als Lazarett genutzten Frankfurter Hof wird den Gästen zugesichert: Das vom ... »Details
  2. 10. September 1914: Ausstellung erbeuteter französischer Geschütze auf dem Frankfurter Opernplatz
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet, dass die von dem in Frankfurt am Main stationierten Infanterie-Regiment Nr. 81 erbeuteten französischen Geschütze in den nächsten Tagen in der Mainmetropole eintreffen und vorläufig am bronzenen Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Opernplatz ausgestellt werden. ... »Details
  3. 10. September 1914: Entsendung deutscher Eisenbahner in das besetzte Belgien
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet in einer kurzen Notiz, dass am Dienstagabend (8. September) von Frankfurt am Main aus „eine Anzahl Lokomotivführer und Heizer mit einem aus lauter Lokomotiven bestehenden Zuge“ nach Belgien abgefahren seien, um dort in dem von deutschen Truppen besetzten Land den Betrieb der Eisenbahnen weiterzuführen.(OV) ... »Details
  4. 11. September 1914: Anordnung des Frankfurter Polizeipräsidenten gegen dauerhaftes Beflaggen der Häuser
    Sich auf eine Bekanntmachung des Polizeipräsidenten Karl Rieß von Scheuernschloß (1863–1948; im Amt seit 25. Mai 1911) beziehend, teilt die „Frankfurter Zeitung“ mit, dass das dauerhafte Beflaggen der Häuser in Frankfurt am Main nicht gestattet ist. Vielmehr werde das Hissen der Flaggen im Falle günstiger Kriegsnachrichten für den Tag, an dem diese gemeldet werden, gestattet. ... »Details
  5. 15. September 1914: Tod des Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation David Wolffsohn in Bad Homburg
    Auf der Rückreise von einem Kuraufenthalt in der Schweiz nach Köln stirbt der Präsident der Zionistischen Weltorganisation, David Wolffsohn (1856–1914), in Bad Homburg vor der Höhe. Der im heutigen Litauen geborene Wolffsohn war seit 1896 Freund und Berater des ersten Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation, Theodor Herzl (1860–1904), und wurde 1907 dessen Nachfolger. Seine Arbeit ... »Details
  6. 16. September 1914: Öffentliche Bitte um warme Kleidung, Ferngläser und Pistolen für Armee und Landwehr
    Die „Frankfurter Zeitung“ berichtet, dass die Wünsche der an der Front stehenden 81er (des bis Kriegsausbruch in Frankfurt am Main in Garnison liegenden Infanterie-Regiments Nr. 81) nach warmer Kleidung durch eine erste Stiftung aus der Bevölkerung teilweise erfüllt worden seien. Die vor allem von Frauen aus Frankfurt am Main und Umgebung hergestellten 4.000 Fußlappen, 600 Paar wollene ... »Details
  7. 16. September 1914: Ausreise amerikanischer Staatsbürger mit einem Sonderzug ab Frankfurt
    Im Rahmen der kriegsbedingten Ausreise von Ausländern aus Deutschland wird für Samstag, den 19. September, ein Sonderzug für Staatsangehörige der Vereinigten Staaten auf dem Hauptbahnhof in Frankfurt am Main bereitgestellt, der direkt zum niederländischen Nordseehafen Vlissingen gehen soll. Anweisungen für Fahrkarten, so teilt die „Frankfurter Zeitung“ mit, werden im amerikanischen ... »Details
  8. 17. September 1914: Personelle Probleme der hessischen Gerichte durch zahlreiche Einberufungen
    Die „Frankfurter Zeitung“ meldet, dass die Zahl der Richter und Assessoren an den Amtsgerichten des Großherzogtums Hessen durch den Krieg erheblich reduziert sei. An manchen Amtsgerichten fehlten bis zu zwei Dritteln der „Amtspersonen“. Dadurch komme es, vor allem in der freiwilligen Gerichtsbarkeit, zu einer starken Überbelastung der Amtsgerichte. Die Zeitung schlägt dem Justizminister ... »Details
  9. Herbst 1914: Probleme der staatlichen Verwaltung wegen des Kriegseinsatzes vieler Beamter
    Der Regierungspräsident in Kassel berichtet am 25. Januar 1917 rückblickend über die Probleme der staatlichen Verwaltung nach Beginn des Weltkriegs. Sehr viele alte Soldaten, insbesondere auch Beamte der Staatsbehörden, hätten sich sogleich freiwillig zum Heeresdienst gemeldet, wodurch die Leistungsfähigkeit der Behörden stark gemindert worden sei. Von den höheren Beamten sei nur etwa ein ... »Details
  10. 30. September 1914: Veröffentlichung eines Feldpostbriefes in der „Frankfurter Zeitung“
    Die „Frankfurter Zeitung“ veröffentlicht einen Feldpostbrief eines (aus Gründen der militärischen Sicherheit) nicht genannten Soldaten einer deutschen Einheit, die in der ersten Septemberhälfte vor Brüssel steht. ... »Details