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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- 1. März 1966: Erstes Satellitenfoto beim Deutschen Wetterdienst ausgewertet
Das Zentralamt des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Main empfängt zum ersten Mal eine fotografische Aufnahme der Erdoberfläche des amerikanischen Wettersatelliten „ESSA-2“0=ESSA ist die Abkürzung der 1965 gegründeten amerikanischen Betreiberbehörde Environmental Science Services Administration, vgl. Wikipedia (eng.): Environmental Science Services Administration (eingesehen ... »Details - 18. März 1966: Vorschläge der DDR zu Verhandlungen über die Atmosphäre an der innerdeutschen Grenze
Joachim Herrmann (1928–1992), Staatssekretär für Gesamtdeutsche Angelegenheiten der DDR, schlägt in einem Schreiben die SPD-Fraktionsvorsitzenden in Bayern, Hessen und Niedersachsen vor, sich bei der Bundesregierung und ihren Landesregierungen für Verhandlungen zwischen beiden deutschen Staaten einzusetzen, um die Lage in den westdeutschen Kreisen an der ehemaligen Zonengrenze zu verbessern. ... »Details - Frühjahr 1966: Hessen gibt den Bezug von DDR-Zeitungen frei
So wie die Freie und Hansestadt Hamburg (am 20. April) gibt auch Hessen den Bezug von Zeitungen und anderen politischen Publikationen aus der DDR frei, der nach § 93,1 des Strafgesetzbuches (siehe unten) bislang verboten war. Nach den Worten des Sprechers der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Günther von Hase (1917–2021), bedauert die Bundesregierung den Schritt Hamburgs (und Hessens), die ... »Details - 30. März 1966: Hessischer Landtag beschließt das Hessische Stiftungsgesetz
Der Hessische Landtag verabschiedet das Hessische Stiftungsgesetz, das für rechtsfähige Stiftungen des bürgerlichen Rechts und des öffentlichen Rechts gilt, die ihren Sitz in Hessen haben. Im Gesetz werden unter anderem die Genehmigungen für Stiftungen des bürgerlichen Rechts (§ 3), der Inhalt der Verfassung (§ 4), die Verwaltung der Stiftung (§ 5), das Stiftungsvermögen (§ 6), die ... »Details - 31. März 1966: Treffen von Vertretern der LDP der DDR mit der FDP in Bad Homburg
In Bad Homburg treffen die drei Vertreter der Liberaldemokratischen Partei in der DDR und Mitglieder der Nationalen Front im Bezirksausschuss in Erfurt, Reinhold Heinicke (geb. 1925), Gerhard Kalmring (geb. 1919) und Joachim Radecker (geb. 1928), mit Vertretern der hessischen FDP zu einem öffentlichen Gespräch zusammen. Auf Seiten der FDP nehmen daran Wolfgang Mischnick (1921–2002), der ... »Details - 6. April 1966: Erster Start eines C-141 Transportflugzeugs der US-Luftwaffe mit Kranken und Verletzten in Frankfurt
Mit 37 Soldaten an Bord, die einer medizinischen Spezialbehandlung bedürfen oder einen Genesungsurlaub in den Vereinigten Staaten antreten, startet ein als „fliegendes Lazarett“ ausgerüstetes Transportflugzeug vom Typ Lockheed C-141 „Starlifter“ des Military Airlift Command (MAC) der US-Luftwaffe (US Air Force) vom militärischen Teil des Frankfurter Flughafens, der Rhein Main Air Base. ... »Details - 18. April 1966: Eröffnung der ersten jüdischen Schule in Frankfurt
Die erste jüdische Schule in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg wird in Frankfurt am Main eröffnet. Die „Grundschule der jüdischen Gemeinde Frankfurt“ hat ihren Schulbetrieb in den Räumen der Hauptsynagoge zunächst mit 30 Schülern der ersten und zweiten Klasse, darunter vier nichtjüdische Kinder, unter der Leitung von der Lehrerin Ruth Moritz aufgenommen.0=Vgl. Webpräsenz ... »Details - 8.-15. Mai 1966: Ausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in Frankfurt
Auf dem Messegelände in Frankfurt am Main findet unter dem Titel „49. DLG-Ausstellung – Internationale Landwirtschaftsschau“ eine Ausstellung der 1885 gegründeten Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) statt. Die Mainmetropole Frankfurt war im Frühsommer 1887 bereits Veranstaltungsort der allerersten DLG-Ausstellung. Zur der Premiere der damals als Wanderausstellung konzipierten ... »Details - 16. Mai 1966: Hessischer Landtag verabschiedet ein neues Hochschulgesetz
Der Hessische Landtag verabschiedet das „Gesetz über die wissenschaftlichen Hochschulen des Landes Hessen (Hochschulgesetz)“, das einheitliche Rechtsgrundlagen für die vier hessischen Hochschulen bei Wahrung ihrer Selbstverwaltungskompetenzen sichert. Das Gesetz bildet als Landeshochschulgesetz des Landes Hessen ab 1966 einen landesweit einheitlich für alle hessischen Hochschulen gültigen, ... »Details - 22. Mai 1966: Studentendemonstration gegen den Vietnam-Krieg in Frankfurt
An der Universität Frankfurt am Main findet ein vom Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) veranstalteter Kongress „Vietnam – Analyse eines Exempels“ statt. 2.200 Teilnehmer diskutieren in Arbeitsgruppen Fragen und Aspekte des Vietnamkriegs. Zum Kongress sprechen unter anderem Wolfgang Abendroth (1906–1985), Jürgen Habermas (1929–2026), Oskar Negt (1934–2024) und Helmut ... »Details
