Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 25. Februar 1952: Neue Gemeinde- und Landkreisordnung
    Die neue Gemeinde- und Landkreisordnung ersetzt mit dem Grundsatz der konsequenten kommunalen Selbstverwaltung die provisorischen Ordnungen von 1945/46.(OV) ... »Details
  2. 28. Februar 1952: Haushaltsausschuss billigt die Anrechnung des Kriegsdienstes auf Besoldungsalter
    Der Haushaltsausschuss des Hessischen Landtages billigt die Anrechnung des Kriegsdienstes auf das Diätendienst- und das Besoldungsalter. Damit soll eine Benachteiligung der Frontsoldaten ausgeschlossen werden. Bislang wurde diese Anrechnung durch das Gesetz 34 der Militärregierung verhindert.(MB) ... »Details
  3. 29. Februar 1952: Zinn tritt Erholungsurlaub an
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) tritt nach seiner Venenerkrankung einen dreiwöchigen Erholungsurlaub im Schwarzwald an. Ende März wird er die Amtsgeschäfte wieder aufnehmen. Dann soll die Klage Hessens gegen die Regelung des deutschen Verteidigungsbeitrages durch einfaches Bundesgesetz beim Bundesverfassungsgericht eingereicht werden.(MB) ... »Details
  4. März 1952: Kein Verbot von Veit Harlan-Filmen in Hessen
    Die hessische Regierung gibt bekannt, dass es kein generelles Verbot der Filme Veit Harlans in Hessen geben wird. Sofern für die öffentliche Ruhe und Ordnung keine Gefährdung entstehe, können die Filme aufgeführt werden. Ein Verbot könnte zudem auch Schadensersatzklagen nach sich ziehen.(MB) ... »Details
  5. März 1952: Erste Lesung der Ausführungsbestimmungen zu Artikel 41 der hessischen Verfassung
    Im Hessischen Landtag findet die erste Lesung über die von der Regierung vorgelegten Ausführungsbestimmungen zu Artikel 41 der hessischen Verfassung statt. Wirtschaftsminister Heinrich Fischer (1895–1973) erläutert in Grundzügen die Bestimmungen. Da er seine Ausführung mit Die Sozialdemokratie... beginnt, entsteht wirft die CDU die Frage auf, ob er aus Sicht der Regierung oder aus Sicht ... »Details
  6. 4. März 1952: Hausfrauenvereine fordern Vereinheitlichung der Ausbildung von Haushaltshilfen
    Der Landesverband der hessischen Hausfrauenvereine bildet am Ende einer zweitägigen Tagung eine Kommission, die die Vereinheitlichung der Haushaltshilfenausbildung erarbeiten soll. Eine einheitliche Berufsbezeichnung, ein einheitlicher Abschluss sowie die Vergabe einheitlicher Zeugnisse stehen hierbei im im Vordergrund. Bislang werden in Hessen in Marburg und Lauterbach hauswirtschaftliche Lehre ... »Details
  7. 5. März 1952: Neuer Fraktionsvorstand der SPD gewählt
    Die SPD-Fraktion des Hessischen Landtages wählt die Abgeordneten Ludwig Bodenbender (1891–1962), Willi Wittrock (1898–1966), Hans Sudheimer (1920–1987) und Minister a.D. Albert Wagner (1885–1974) in den Fraktionsvorstand. Bodenbender ist der neue Vorsitzende. Nicht mehr dem Fraktionsvorstand gehört der frühere Ministerpräsident Christian Stock (1884–1967) an.(MB) ... »Details
  8. 8. März 1952: Erster hessischer Landesparteitag der „Deutschen Partei“ in Frankfurt
    In Frankfurt am Main findet der erste Landesparteitag des 1951 gegründeten hessischen Landesverbands der nationalkonservativ ausgerichteten Deutschen Partei (DP) statt. ... »Details
  9. 12. März 1952: Landtagsdebatte über Ausführungsbestimmungen zu Sozialisierungsartikeln
    Im Hessischen Landtag steht erneut die Sozialisierung im Fokus. Gegenstand der Debatte sind die von Regierung vorgelegten Ausführungsbestimmungen zu den Sozialisierungsartikeln 39 bis 41 der hessischen Verfassung. Wirtschaftsminister Heinrich Fischer (1895–1973; SPD) weist daraufhin, dass die Bestimmungen große wirtschaftliche Machtballungen verhindern und damit den Frieden sichern. Zudem ... »Details
  10. 13. März 1952: Kabinett verabschiedet Haushalt für das Rechnungsjahr 1952/53
    Dem Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1952/52 des hessischen Finanzminister Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) stimmt das Kabinett zu. 1,39 Milliarden DM sind an Einnahmen und Ausgaben vorgesehen, wobei dem ordentlichen Haushalt 1,3 Milliarden DM und dem außerordentlichen Haushalt 75 Millionen DM zugeschlagen werden. Aus dem ordentlichen Haushalt sollen 53 Millionen DM zu Deckung der ... »Details
  11. 13. März 1952: Landtag gewährt Privatschulen weiterhin Unterichts- und Lernmittelfreiheit
    Nach der ersten, zweiten und dritten Lesung verabschiedet der Hessische Landtag einstimmig das Zweite Gesetz zur Änderung des Gesetzes über Unterrichtsgeld- und Lernmittelfreiheit an Privatschulen. Damit bleibt die Befreiung von diesen Geldern an den betroffenen Privatschulen in Hessen über den 31. März 1952 heraus unbefristet bestehen.(MB) ... »Details
  12. 13. März 1952: Erste Lesung der Änderungen des Gesetzes zur Trümmerbeseitigung im Hessischen Landtag
    Im Hessischen Landtag findet die Erste Lesung der Änderungen des Gesetzes zur Trümmerbeseitigung statt. Das bestehende Trümmerbeseitigungsgesetz stammt vom 21. Dezember 1949. Das neue Gesetz sieht vor, dass Mehrkosten bei der Trümmerbeseitigung auf Grundbesitzer umgelegt werden. Der Frankfurter Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb (1902–1956; SPD) verteidigt diese Änderung im Landtag und ... »Details
  13. 13. März 1952: Hessisches Kultusministerium will für bessere Lehrerbesoldung eintreten
    Im Hessischen Landtag werden die Anträge der CDU und der FDP beraten, die eine Verbesserung der Lehrerbesoldung zum Inhalt haben. Der Ministerialdirektor des hessischen Kultusministeriums kündigt an, dass Hessen bei Ständigen Konferenz der Bundesminister auf eine neue einheitliche Lehrerbesoldung für das gesamte Bundesgebiet eintreten werde. Zudem werde Hessen versuchen, die Lehrerbesoldung zu ... »Details
  14. 13. März 1952: Landtag tritt für Rhein-Main Flughafen als Luftverkehrszentrum ein
    Der Hessische Landtag fordert von der Landesregierung, sich für den Rhein-Main Flughafen als zentrales Luftverkehrszentrum der Republik einzusetzen. Das ergebe sich schon aus seiner geografischen und verkehrspolitischen Lage. Auch der Frankfurter Oberbürgermeister Walter Kolb (1902–1956; SPD) betont, dass der Frankfurter Flughafen, verglichen mit den anderen Flughäfen deutscher Großstädte, ... »Details
  15. 13. März 1952: Hessischer Landtag verabschiedet Besoldungs-Anpassungsgesetz
    Der Hessische Landtag verabschiedet ein neues Besoldungs-Anpassungsgesetz. Der Block der Heimatvertriebenen stimmte im Gegensatz zu den übrigen Parteien gegen das Gesetz. Mit dem Gesetz wird die bereits angewandte 20 % Erhöhung der Grundgehälter rechtens. Ebenso wird für die Gewährung einer Pension nun eine Dienstzeit von zehn Jahren angesetzt. Ausgenommen von dieser Regelung sind ... »Details
  16. 18. März 1952: FDP beantragt Wiederaufnahme des Verfahrens um Artikel 41 beim Staatsgerichtshof
    Die FDP beantragt beim Hessischen Staatsgerichtshof die Wiederaufnahme des Verfahrens um Artikel 41 der Verfassung. Die Partei begründet ihren abermaligen Vorstoß beim Staatsgerichtshof mit den Stenographischen Protokollen des Verfassungsausschusses. Zudem benennt die Zeugen, die bestreiten, dass der im Volksentscheid genannte Wortlaut des Artikel 41 jemals in der Verfassungberatenden ... »Details
  17. 19. März 1952: Hessische Landesregierung hält Wehrklage für zulässig
    Die hessische Landesregierung hält die Feststellungsklage zum beabsichtigten Wehrgesetz für zulässig. Das Bundesverfassungsgericht hatte an alle Landesregierungen die Klage zugeleitet, mir der Bitte um Antwort über die jeweilige Regierungshaltung zur Klage.(MB) ... »Details
  18. 22. März 1952: Absturz eines Passagierflugzeugs der niederländischen KLM über dem Frankfurter Stadtwald
    Gegen 10:50 Uhr stürzt eine viermotorige Propeller-Maschine vom Typ Douglas DC 6 der Königlich-Niederländischen Luftverkehrsgesellschaft (KLM) in den Frankfurter Stadtwald. Bei dem Unglück kommen 45 Menschen ums Leben, 36 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder. Die Unglücksstelle liegt nur etwa acht Kilometer vom Frankfurter Stadtzentrum entfernt. Eine holländische Stewardess und eine ... »Details
  19. 28. März 1952: Pressefahrt durch Nordhessen soll wirtschaftliche Lage der Region zeigen
    Die nordhessische Region leidet unter hoher Arbeitslosigkeit. Besonders der Kreis Frankenberg hat aufgrund großer Flüchtlingszahlen eine hohe Arbeitslosigkeit. Allerdings finden sich erste Ansätze für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage durch gezielte Unternehmensansiedlungen. Diese guten Beispiele werden der Presse während einer Tour durch die nordhessische Landschaft gezeigt. ... »Details
  20. 1. April 1952: Einrichtung eines Pädogogischen Seminars an der Universität Marburg
    An der Philosophischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg wird ein Seminar für Pädagogik eingerichtet. Direktorin wird Elisabeth Blochmann (1892–1972), eine Schülerin des Marburger Philosophen und Pädagogen Paul Natorp (1854–1924). Elisabeth Blochmann ist mit ihrer Ernennung die erste Pädagogik-Professorin in Deutschland.(MB) ... »Details
  21. 2. April 1952: Hessischer Haushalt im Landtag vorgestellt
    Finanzminister Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) legt dem Parlament den Haushalt für 1952 vor. 1,317 Milliarden DM sind an Einnahmen und Ausgaben vorgesehen. Der außerordentliche Haushalt beträgt 75,6 Millionen DM. 52,4 Millionen DM des ordentlichen Haushalts sind für die Teildeckung der Fehlbeträge aus den Jahren 1945 und 1950 vorgesehen. Der größte Teil der Ausgaben, rund 182,2 ... »Details
  22. 2. April 1952: Hessischer Staatsgerichtshof weist Wiederaufnahmeantrag der FDP ab
    Der hessische Staatsgerichtshof weist die Verfassungsklage der FDP ab. Die neu vorgelegten Beweise der FDP rechtfertigen keine Wiederaufnahme des Verfahrens. Damit ist das Urteil aus dem Jahr 1951 bestätigt. Der Präsident des Staatsgerichtshof, Dr. Karl Lehr (1881–1962), verkündet dieses Urteil. Insgesamt werden zwölf Gutachten zur Gültigkeit des Artikels zur Rate gezogen, von denen sieben ... »Details
  23. 3. April 1952: Hessischer Landtag beschließt Programm zur „sozialen Aufrüstung des Dorfes“
    Der Hessische Landtag in Wiesbaden verabschiedet das Programm zur „sozialen Aufrüstung des Dorfes“. Damit folgt das Parlament einem Antrag der SPD-Fraktion, die Errichtung von Dorfgemeinschaftshäusern, den Ausbau der Familienfürsorge auf den Dörfern sowie die kulturelle und künstlerische Aufwertung des dörflichen Lebensraums als Teil des von Ministerpräsident Georg August Zinn ... »Details
  24. 3. April 1952: Antrag der SPD zur „Sozialen Aufrüstung des Dorfes“ im Hessischen Landtag
    Die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag legt dem Landesparlament in seiner 27. Plenarsitzung einen Antrag vor, mit dem die Finanzierung der „Sozialen Aufrüstung des Dorfes“ als Teil des von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) im Vorjahr initiierten Hessenplans1=Zinn hatte in seiner Regierungserklärung vom 10. Januar 1951 neben der Umsiedlung von 100.000 Menschen aus ... »Details
  25. 9. April 1952: Erklärung von Ministerpräsident Zinn zu Gemeindebetrieben und Sozialisierung
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) gibt folgende Erklärung über die Stellung der Gemeindebetriebe innerhalb der Sozialisierung: Die im Anschluß an die Verhandlung des Staatsgerichtshofes vom 4. April 1952 aufgestellte Behauptung, daß der hessische Staat das Eigentum an den kommunalen Energie- und Verkehrsbetrieben für sich in Anspruch nehme, entbehrt jeder Grundlage und ... »Details
  26. 11. April 1952: Reaktion der FDP-Landtagsfraktion auf Erklärung Zinns zu Gemeindebetrieben und Sozialisierung
    Die Landtagsfraktion der FDP reagiert auf die Erklärung von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) in der Sache Gemeindebetrieben und Sozialisierung. Der Landtagsabgeordnete Hans Ilau (1901–1974), zugleich Bevollmächtigter der FDP-Landtagsfraktion, gibt folgende Stellungnahme ab: ... »Details
  27. 17. April 1952: Hessenweite Befragung über Arbeitsbedingungen der jugendlicher Arbeitnehmer geplant
    Unter Führung von Wirtschaftsminister Heinrich Fischer (1895–1973; SPD) beschließen die Teilnehmer der Jugendschutzkonferenz, dass die vom Landesjugendausschuss Hessen geforderte Befragung jugendlicher Arbeitnehmer durchgeführt werden soll. Mittels eines Fragebogens, der 18 Fragen beinhaltet, soll die Anwendung der Urlaubs- und Arbeitsschutzes bei allen Jugendlichen, die zwischen 14 und 18 ... »Details
  28. 18. April 1952: Ministerpräsident Zinn ruft zur Förderung der Jugend auf
    Zwei Tage vor dem Beginn der „Woche der Jugend“, die vom 20. bis zum 27. April stattfindet, ruft Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) dazu auf, die Jugend sowie ihre Vorhaben zu fördern, und betont, dass alle in der Jugendwoche gesammelten Gelder der hessischen Jugend zu Gute kommen werden.(MB) ... »Details
  29. 20. April 1952: Kultusminister Metzger ruft die Jugend auf, politischer zu werden
    Kultusminister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) ruft bei der Eröffnung der „Woche der Jugend im Lande Hessen“ die Jugend dazu auf, politisch zu werden, was zum einem der Persönlichkeitsbildung aber auch der Gesellschaft insgesamt zu Gute kommen werde. Besonders sollen sich Jugendliche für Gleichaltrige einsetzen, die weder Elternhaus, Heim noch Arbeiten haben.(MB) ... »Details
  30. 20. April 1952: Georges Chariton hofft auf Überwindung der deutsch-französischen Schwierigkeiten
    Georges Chariton, der auf der Jugendwoche Präsident des internationalen Teils ist, verleiht in Rüdesheim am Rhein seiner Hoffnung Ausdruck, dass Deutschland und Frankreich ihre zwischenstaatlichen Probleme überwinden könne, auch wenn unter die Vergangenheit nicht einfach ein Schlussstrich gezogen werden könne.(MB) ... »Details
  31. 28. April 1952: Neuer Länderschlüssel für die Notaufnahme von Flüchtlingen aus der Ostzone
    Der Bundesanzeiger veröffentlicht einen vom Bundesrat beschlossenen neuen Schlüssel für die Notaufnahme von Menschen aus der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone nach dem Notaufnahmegesetz. Hessen, das mit Bayern und Rheinland-Pfalz wegen der Überbelegung mit Heimatvertriebenen keine Flüchtlinge aufnehmen brauchte, hat sich freiwillig dazu bereit erklärt. Nach dem bis zum 7. Dezember 1951 ... »Details
  32. 28. April 1952: Wahl eines hessischen Landeselternrates durch Elternvertreter
    In Marburg wird auf der der ersten ordentlichen Versammlung der Stadt- und Kreiselternausschüsse ein hessischer Landeselternrat gewählt. Aufgabe des Rates ist die Wahrnehmung des in Artikel 56 Absatz 6 der hessischen Verfassung garantierten Mitbestimmungsrecht der Eltern. Daneben soll der Rat für die Verbesserung der Lehrbedingungen, unter anderem Raumnot, schlechte Lehrerbezahlung und ... »Details
  33. 28. April 1952: Keine Koalitionsgespräche zwischen dem Block der Heimatvertriebenen und der SPD
    Der Landesvorsitzende des Blocks der Heimatvertriebenen und Entrechteten, Lothar Kunz (1892–1972), teilt mit, dass es keinerlei Verhandlungen zwischen dem Block und der SPD über ein mögliche Erweiterung des Kabinetts noch über die Besetzung von Minister- und Staatssekretärsposten gegeben hat. Beide Fraktionen hätten lediglich in einigen Sachfragen im Landtag zusammengearbeitet. Damit ... »Details
  34. 30. April 1952: Verhandlungen über Grube Emma vor dem Arbeitsgericht Wiesbaden
    Das Arbeitsgericht Wiesbaden verhandelt in der Sache Grube Emma. Der früher Eigentümer der Braunkohlegrube, die sozialisiert wurde, und später als Treuhänder fungierte, verklagt das Land auf 44.800 DM, die ihm das Land für seine Arbeit als Treuhänder noch schulde. Als monatliches Gehalt standen ihm 700 DM zu, das aber nur bis August 1949 an ihn gezahlt worden sei. Aufgrund finanzieller ... »Details
  35. Mai 1952: Block der Heimatvertriebenen dementiert Zeitungsberichte über Spannungen mit SPD
    Der Fraktionsvorsitzende des Blocks der Heimatvertriebenen, Fritz Czermak (1894–1966) dementiert Zeitungsberichte, nach denen die politischen Gespräche zwischen dem Block und SPD gestört sind. Die Zeitung berichtete, dass Czermak ein Zusammengehen mit der SPD, im Gegensatz zu vielen seiner Parteikollegen, nicht befürworte. Um Klarheit in dieser Angelegenheit zu erhalten, ruft der Block eine ... »Details
  36. 2. Mai 1952: Ministerpräsident Zinn antwortet auf Adenauers Kritik über die Personalpolitik Hessens
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) antwortet brieflich auf die Kritik von Bundeskanzler Konrad Adenauer (1876–1967; CDU). Dieser hatte die Personalpolitik Hessens angegriffen, und dem Land vorgeworfen, Stellen nach dem Parteibuch zu besetzen, sodass Beamte, die nicht in der SPD sind, von ihren Posten verdrängt würden. Zinn erklärt, dass das Ausscheiden von Dr. Peter Paul ... »Details
  37. 4. Mai 1952: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Hessen
    Aus den hessischen Kommunalwahlen geht die SPD als stärkste Kraft hervor. Gegenüber den Wahlen von 1948 kann die Partei ihren Stimmenanteil auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte von 35,7 % auf 38,5 % steigern. Die CDU verliert 11,3 Prozentpunkte und fällt im Landesdurchschnitt auf 17,8 % zurück. Auch die FDP büßt sieben Prozentpunkte ein und erreicht nur noch 14,9 % der ... »Details
  38. 5. Mai 1952: Parteien äußern sich zum Ausgang der Kommunalwahlen in Hessen
    Der Ausgang der Kommunalwahlen in Hessen wird in ersten Stellungnahmen der Parteien bewertet. Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) verweist auf das gute Abschneiden der SPD, die ihre Stimmen, ausgenommen zwei Städte, gehalten bzw. vermehrt habe. Das schlechte Abschneiden der FDP lastet er dem Kurs von August-Martin Euler (1908–1966) an. Die CDU punktete besonders in ... »Details
  39. 6. Mai 1952: Pressedienst der SPD wertet hessisches Kommunalwahlergebnis als Niederlage für die Bundesregierung
    Der Pressedienst der SPD sieht den Ausgang der hessischen Kommunalwahl als eine Niederlage für Bonn an. Das gute Abschneiden des Blocks der Heimatvertriebenen zeige, dass eine Politik, die nicht im kompromittierende[s] Bündnis mit Bonn gemacht werde, Erfolg habe. Der Block müsse als neue politische Kraft gewertet werden. Alle Stimmen für diese Partei seien eine Absage an Bonn. Auch die ... »Details
  40. 6. Mai 1952: Bonn reagiert auf SPD-Pressekommentar über hessische Kommunalwahl
    Aus Bonn folgt die Reaktion auf den Pressemitteilung der SPD über den Kommunalwahlausgang in Hessen. Dieser Kommentar mache deutlich, dass die SPD ein mögliches Bündnis mit dem Block auf Bundesebene vorbereite. Beide Parteien verfolgen in der Frage des Lastenausgleichs eine gemeinsame Position. Der Block koppelt seine Zustimmung für einen deutschen Verteidigungsbeitrag an eine Regelung des ... »Details