Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

  • 1900
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  • 1990
  • 2000
  1. Januar 1903: Ausschuss zur Vermittlung kunstgewerblicher Entwürfe der Künstlerkolonie in Darmstadt
    Der bei der Großherzoglichen Zentralstelle für die Gewerbe angesiedelte „Ausschuß zur Vermittlung kunstgewerblicher Entwürfe der Darmstädter Künstlerkolonie an Fabriken und Handwerker“ beginnt in Darmstadt mit seiner Arbeit. Der auf Betreiben des Großherzogs Ernst Ludwig (1868–1937) gebildete Ausschuss bildet die vermittelnde Schnittstelle zwischen den Künstlern der 1899 ins Leben ... »Details
  2. 17. Januar 1903: Hessische Landeshypothekenbank in Darmstadt nimmt Geschäft auf
    Die Hessische Landeshypothekenbank in Darmstadt nimmt den Zahlungsverkehr auf. Ihre Aufgabe ist die Vergabe von grundpfandrechtlich abgesicherten Darlehen, deren Mittel durch die Ausgabe von Pfandbriefen beschafft werden. Sie dient der Finanzierung von Bauvorhaben. Begründer der Hessischen Landeshypothekenbank ist der frühere Präsident der Handelskammer in Darmstadt, Otto Wolfskehl ... »Details
  3. 1. Februar 1903: Zählung der Arbeitslosen in Frankfurt
    Das Gewerkschaftskartell und der Notstandsausschuss der Zentrale für private Fürsorge führen in Frankfurt am Main eine Zählung der Arbeitslosen durch. In einem Bericht zur Zählung wird darauf hingewiesen, dass ohne Zweifel nur ein Teil der Arbeitslosen habe erfasst werden können, jedoch biete auch das erreichte Ergebnis wertvolle Hinweise und sei ein erfreulicher Anfang. Die Zählung ... »Details
  4. 9. Februar 1903: Eröffnung des 28. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
    Im Kasseler Ständehaus wird um 17 Uhr der 28. Kommunallandtag des preußischen Regierungsbezirkes Kassel durch die Ansprache des Königlichen Landtagskommissars, des Oberpräsidenten Robert Graf von Zedlitz und Trützschler (1837–1914), eröffnet. Dieser führt in seiner Ansprache unter anderem aus: ... »Details
  5. 12. Februar 1903: Initiative zum Bau einer Villen-Wohnsiedlung am Forsthaus Buchschlag bei Frankfurt
    Der Frankfurter Kaufmann Jakob Latscha (1849–1912) wirbt für den Bau einer Villen-Wohnsiedlung am Forsthaus Buchschlag, die 1904 auf Latschas Anregung hin als Villenkolonie in der Waldgemarkung Mitteldick im Waldbezirk Buchschlag bei Dreieich (direkt südlich von Frankfurt gelegen und zum Kreis Offenbach gehörig) verwirklicht wird. Der gebürtig aus Friedelsheim bei Bad Dürkheim ... »Details
  6. 16. Februar 1903: Eröffnung des 9. Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau
    Im Kasseler Ständehaus wird um 17 Uhr der 9. Provinziallandtag der preußischen Provinz Hessen-Nassau mit einer Ansprache des Königlichen Landtagskommissars, des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Robert Graf von Zedlitz und Trützschler (1837–1914), eröffnet: ... »Details
  7. 22. Februar 1903: Großbrand zerstört Braunkohlebergwerk im Habichtswald
    Im staatlichen („fiskalischen“) Braunkohlebergwerk im Habichtswald westlich von Kassel kommt es zu einem Großbrand, der erhebliche Zerstörungen anrichtet. Vermutlich durch Funkenflug von der Schlackenhalde, so berichtet Oberregierungsrat Max Fliedner (1843–1925) in Vertretung des Kasseler Regierungspräsidenten an den Kaiser, bricht in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar Feuer auf dem ... »Details
  8. 27. Februar 1903: Anträge auf Professuren der Nationalökonomie an der Universität Gießen
    Die Zweite Kammer des Hessischen Landtags verweist einen Antrag des Abgeordneten Philipp Köhler (1859–1911; Antisemiten), der von der Mehrheit der Kammer mit unterzeichnet wurde, an einen Ausschuss. Danach wird die Regierung ersucht, neben dem bestehenden Gießener Lehrstuhl von Nationalökonomie auch einen Lehrstuhl für Agrarwissenschaften einzurichten. Auch ein Antrag der Sozialdemokraten, ... »Details
  9. März 1903: Proteste gegen Aufhebung des Paragraphen 2 des Jesuitengesetzes
    In allen Teilen des Reiches finden Versammlungen statt, die „lebhaft“ gegen die Aufhebung des § 2 des Jesuitengesetzes protestieren. Das Jesuitengesetz war am 4. Juli 1872 im Rahmen des Kulturkampfs zwischen den preußisch dominierten Deutschen Reich und der katholischen Kirche erlassen worden. Es verbot die Niederlassung der Jesuiten im Reich, die als „Speerspitze“ einer ultramontanen, ... »Details
  10. 5. März 1903: Regierungsvorlage für ein neue Wahlgesetz in Hessen
    Die Regierung des Großherzogtums Hessen legt einen Entwurf für ein neues Wahlgesetz vor. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Zweite Kammer aus 55 Mitgliedern besteht, von denen 15 (statt bisher 10) von den größeren Städten gewählt werden. Die anderen 40 Abgeordneten werden nach Wahlkreisen von den anderen Städten und den Landgemeinden gewählt. Die Wahlen zur Zweiten Kammer sind direkt ... »Details