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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1855: Prinzessin Marianne von Nassau-Oranien erwirbt Schloss Reinhartshausen
1855 lässt sich die seit 1849 von ihrem Gemahl Prinz Albrecht von Preußen (1809–1872) geschiedene Prinzessin Marianne von Oranien-Nassau (1810–1883) im Herzogtum Nassau nieder. Marianne erwarb das 1801 von dem Grafen Clemens August von Westphalen (1753–1818) erbaute Schloss Reinhartshausen in Eltville-Erbach im Rheingau zusammen mit umfangreichem Grundbesitz und zugehörigen ... »Details - um 1860: Maßnahmen gegen die „Landgängerei“
Über Jahrzehnte war die verarmte Bevölkerung einiger hessischer Landstriche gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um auswärts Geld zu verdienen. Kritische Berichte über hessische Fliegenwedelhändler oder Straßenmusikanten, die im Ausland Kinder und Jugendliche in unwürdigen Verhältnissen für sich arbeiten ließen, waren immer wieder in Zeitungen und Zeitschriften zu finden. ... »Details - 14. März 1855: Feier des Namenstags der Großherzogin Mathilde in Darmstadt mit Illumination
Zur Feier des Namenstags der Großherzogin Mathilde (1813–1862) am 14. März 1855 wird das Opernhaus in Darmstadt mit einer üppigen Festbeleuchtung illuminiert, die durch die gleichzeitig in Betrieb genommene, von Darmstädter Bürgern gegründete „Darmstädter Actiengesellschaft für Gasbeleuchtung“ in Gang gesetzt wird. Dabei werden erstmals 220 Gaslaternen in der Innenstadt angezündet. ... »Details - 25. Mai 1855: Einweihung der „griechischen Kapelle“ auf dem Neroberg
Am 31. Januar 1844 heiratete Elisabeth Michailowna Romanowa (1826–1845), die Nichte des Zaren Alexander I., in St. Petersburg Herzog Adolph von Nassau (1817–1905). Das junge Paar kam am 26. März 1844 nach Wiesbaden, wo die beiden von der Bevölkerung mit einem Festzug begrüßt wurden. Bereits ein Jahr später verstarb Herzogin Elisabeth im Kindbett und der trauernde Witwer beschloss, ihr auf ... »Details - 5. Juni 1855: Todestag des heiligen Bonifatius in Fulda gefeiert
Am 5. Juni 1855 wird in Fulda der 1100. Todestag des heiligen Bonifatius (672/673–754), welcher als Diözesan wirkte, als Landespatron galt und an einem Martyrtod verstarb, begangen. Die Stadt feiert aufgrund des Fronleichnamstages am 7. Juni eine komplette Woche mit Festprogramm. Dazu zählen Gottesdienste, eine Prozession zum Bonifaziusgrab und mehrere Andachten, begleitet von Salutsalven ... »Details - 8. Oktober 1855: Höhere Mädchenschule in Kassel eingeweiht
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts sind Mädchen, vor allem die Töchter aus weniger bemittelten Familien, weitgehend von schulischer Bildung ausgeschlossen. In Kassel gründete deshalb Wilhelmine Halberstadt (1776–1841) 1831 eine „Freischule“ für arme Mädchen, eine Elementarschule, in der Mädchen bis zum Alter von 14 Jahren unterrichtet wurden. Eine über diesen Unterricht hinausgehende ... »Details - 15. Oktober 1855: Rücktritt von Ludwig Hassenpflug
Der kurhessische Regierungschef Ludwig Hassenpflug (1794–1862) tritt am 15. Oktober 1855 aufgrund der Ablehnung der Berufung des Theologen August Vilmar (1800–1868) als Kasseler Generalsuperintendenten durch Kurfürst Friedrich Wilhelm (1802–1875) von seinem Amt zurück.(StH) ... »Details - 1856: Wilhelm Carl Heraeus gelingt das Schmelzen von Platin
Im Jahr 1856 wurde das Edelmetall Platin durch den Hanauer Apotheker und Chemiker Wilhelm Carl Heraeus (1827–1904) geschmolzen, was die Einhorn-Apotheke in einen Metallverarbeitungsbetrieb verwandelte.(StH) ... »Details - 22. Januar 1856: Die „Bank für Süddeutschland“ in Darmstadt wird eröffnet
Als 1853 die Gründung des Kreditinstituts „Bank für Handel und Industrie“ in Darmstadt genehmigt wurde, war gleichzeitig bereits die Konzession für die Notenbank „Bank für Süddeutschland“ beantragt worden. Die am 22. Januar 1856 eröffnete Bank wurde in Personalunion mit der „Bank für Handel und Industrie“ geführt und hatte das Recht, Banknoten in Gulden, Taler und Franken zu ... »Details - 21. Juli 1856: Erste Ausgabe des „Frankfurter Geschäftsberichts“
Am 21. Juli 1856 gründen die beiden Frankfurter Bankiers Leopold Sonnemann (1831–1909) und Heinrich Bernhard Rosenthal (1829–1876) den „Frankfurter Geschäftsbericht“, der ab dem 27. August 1856 als „Frankfurter Handelszeitung“ veröffentlicht wurde. In diesem zunächst nur wenige Seiten starken Blatt publizierten sie Börsen- und Handelsinformationen. Seit Ende 1858 wurde die Zeitung ... »Details - 9. August 1856: Bahnhof Rüdesheim in Betrieb genommen
Am 9. August 1856 hält der erste Zug der Nassauischen Rheintalbahn, von Wiesbaden kommend, im Bahnhof von Rüdesheim am Rhein. ... »Details - 1. September 1856: Erstes mittelrheinisches Musikfest in Darmstadt
Im Jahr 1855 fanden sich Musikvereine aus Darmstadt, Mainz, Wiesbaden und Mannheim zusammen, um nach dem Vorbild des seit 1818 stattfindenden Niederrheinischen Musikfestes eine derartige Veranstaltung auch in ihrer Region zu organisieren.|Am 1. September 1856 versammeln sich daraufhin in Darmstadt ca. 1000 Sänger und Musiker aus diversen Gesangvereinen der Region, dirigiert vom Hofmusikdirektor ... »Details - 16. September 1856: Modernisierung der Frankfurter Verfassung abgeschlossen
Bereits am 20. Juni 1853 erhielt die Verfassung der Freien Stadt Frankfurt ein „organisches Gesetz“, welches Juden das aktive und passive Wahlrecht gewährte. Seit Jahren wurde Modernisierung der Verfassung gefordert, welche am 16. September 1856 vollendet wurde.(StH) ... »Details - 24. September 1856: Einweihung der orthodoxen Synagoge in Mainz
Die 1853 eingeweihte Hauptsynagoge an der damaligen Synagogenstraße in Mainz war nach den Plänen von Ignaz Opfermann (1799–1866) errichtet worden. Im selben Jahr erhielt sie eine Orgel aus der Werkstatt von Bernhard Dreymann (1788–1857), eine der ersten Synagogenorgeln in Deutschland. ... »Details - 30. September 1856: In Bingen konstituiert sich die „Allgemeine Deutsche Kunstgenossenschaft“
Initiiert durch ein Komitee von Düsseldorfer Künstlern um Hermann Becker (1817–1885) und Emanuel Leutze (1816–1868) erging 1856 ein Aufruf zur „ersten Versammlung deutscher bildender Künstler“ in Bingen am Rhein. Unter reger Beteiligung findet das mehrtägige Treffen vom 28. bis 30. September 1856 statt. ... »Details - 1857: Abriss der evangelischen Kirche in St. Goarshausen im Zuge des Baues der Nassauischen Rheintalbahn
Im Verlauf des Baus der nassauischen Rheintalbahn wird 1857 die alte evangelische Kirche in St. Goarshausen abgerissen und die Kirche mit einer Zuwendung von 27.000 Gulden durch die Herzoglich Nassauische Regierung entschädigt.|Mit dieser Summe konnte der Bau der neuen Kirche an einer anderen Stelle finanziert werden. Die Pläne lieferte der nassauische Baurat Eduard Zais (1804–1895). Die ... »Details - 1857: August Ravenstein propagiert die „Vierte Stadterweiterung“ für Frankfurt
Angesichts der stetig anwachsenden Bevölkerung und der als unzureichend empfundenen Teilbebauungspläne der Stadt publiziert der Kartograph und Verleger August Ravenstein, der 1830 das „Geographische Institut“ in Frankfurt gegründet hatte, 1857 seine Broschüre „Die vierte Stadt-Erweiterung. Andeutungen zur Begründung ihrer Nothwendigkeit und Ausführbarkeit. Den Hohen Behörden und der ... »Details - 18. Februar 1857: Veröffentlichung einer neuen Bergordnung in Nassau
Im Großherzogtum Nassau wurde nicht nur am 18. Februar 1857 eine neue Bergordnung erlassen, sondern es begann auch der Bau einer Bergschule in Dillenburg. Die Errichtung der Schule wurde im Jahr 1858 abgeschlossen und eröffnet.(StH) ... »Details - 31. März 1857: Nassauische Rhein- und Lahn-Eisenbahn-Gesellschaft erhält Konzession zum Bau der Lahntalbahn
Im Jahr 1845 bat ein Konsortium aus Frankfurter Banken bei der Nassauischen Regierung um die Konzession für den Bau einer Eisenbahnstrecke durch das Lahntal. Dies wurde von der nassauischen Regierung zunächst jedoch abgelehnt, da man die Strecke als technisch schwierig und finanziell aufwendig einschätzte.|1849 legte der bei der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn beschäftigte Eisenbahningenieur Frans ... »Details - September 1857: Über hundert Dampfmaschinen arbeiten im Großherzogtum Hessen
Im September 1857 veröffentlicht das „Gewerbeblatt“ die aktuelle Statistik bezüglich der Dampfmaschinen im Großherzogtum Hessen, welche 113 verzeichnete. Die Statistik berichtet von einem Anstieg von 26 auf 113 seit dem Revolutionsjahr 1848, wobei allein 23 Zulassungen seit 1856 erfolgt seien. In der Zeitspanne zwischen 1848 bis 1860 erhöhte sich die Zahl der Dampfmaschinen in Frankfurt am ... »Details - 2. Oktober 1857: Urteilsverkündung im Schwurgerichtsprozess gegen Hanauer Teilnehmer am September-Aufstand 1848
Am 18. September 1848 war es in Frankfurt am Main zu einem Aufstand gekommen, einem Barrikadenkampf zwischen revolutionären Arbeitern, Bauern und Handwerkern einerseits und dem preußischen und österreichischen Militär auf der anderen Seite. In diesem Zusammenhang waren die beiden Abgeordneten der Nationalversammlung Hans von Auerswald und Felix von Lichnowsky von Aufständischen getötet ... »Details - 27. Oktober 1857: Gründung der Frankfurter Künstlergesellschaft
Die Gründung von Künstlergesellschaften im 19. Jahrhundert war von den beruflichen Interessen der bildenden Künstler bestimmt. Initiiert von Düsseldorfer Künstlern wurde 1856 in Bingen am Rhein die überregionale „Allgemeine Deutsche Kunstgenossenschaft“ begründet. Ein Jahr später, am 27. Oktober 1857, konstituierte sich die Künstlergesellschaft in Frankfurt am Main, eine der ältesten ... »Details - 18. November 1857: Explosion des Pulverturms in Mainz
Am 18. November 1857 explodierte der ehemalige Martinsturm neben dem Gautor in Mainz, der damals als Pulvermagazin der seit 1825 bestehenden Bundesfestung genutzt wurde. ... »Details - 1858: Friedrich Preller d. J. entdeckt das „Malerdorf“ Kleinsassen in der Rhön
Seit den 1850er Jahren entdeckten deutsche Landschaftsmaler, die zunehmend in die freie Natur ausschwärmten, auch die Mittelgebirgslandschaft der Rhön und das am Fuße der Milseburg gelegene Dorf Kleinsassen. Als 1858 der von seinem Vater in Weimar ausgebildete junge Kunststudent Friedrich Preller d. J. (1838–1901) mit einem Freund nach Kleinsassen kam, notierte er beeindruckt in seinem ... »Details - 1858: Gründung der Kronberger Malerkolonie
Das kleine, ländliche Städtchen Kronberg, keine zwanzig Kilometer nordwestlich von Frankfurt am Main am Abhang des Taunus gelegen, war schon seit lange ein beliebter Ausflugsort für die Städter. Nachdem die Frankfurter Maler Anton Burger (1824–1905) und Jakob Fürchtegott Dielmann (1809–1885), der in den vierziger Jahren mehrfach die schon seit 1824 existierende Künstlerkolonie in ... »Details - 1858: Hessische Auswanderer in Bremerhaven
Viele hessische Auswanderer reisten über Bremerhaven aus. Nach der Fertigstellung der Main-Weser-Bahn von Frankfurt über Gießen und Marburg nach Kassel sowie der Fortführung der Strecke bis Hannoversch-Münden, konnte ab 1852 problemlos mit einem Schiff über die Weser Bremen erreicht werden. ... »Details - 1858: Der Neubau der Chirurgischen Klinik Marburg wird eröffnet
Auf Betreiben des Mediziners Wilhelm Roser (1817–1888) wurde in den Jahren 1853 bis 1858 als Ergänzung des alten Landkrankenhauses, des ab 1813 umgebauten Elisabethhospitals unweit der Elisabethkirche, die erste chirurgische Klinik der Philipps-Universität in Marburg errichtet. Die Pläne entwarf der Universitätsarchitekt Friedrich Lange (1811–1870). Das markante Gebäude aus rotem ... »Details - 8. Mai 1858: Stiftung des Hausordens „Vom goldenen Löwen“
Herzog Adolf von Nassau (1817–1905) stiftet am 8. Mai 1858 gemeinsam mit König Wilhelm III. der Niederlande (1817–1890) den Hausorden „Vom goldenen Löwen“.(StH) ... »Details - 8. August 1858: Eröffnung des Zoologischen Gartens in Frankfurt
Mit der Genehmigung der Finanzierung einer Aktiengesellschaft von 50.000 Gulden wird am 8. August 1858 ein Tierpark in der Bockenheimer Landstraße in Frankfurt am Main eröffnet. Bisher konnten Wildtiere nur in reisenden „Menagerien“ angeschaut werden, doch inspirierten die zoologischen Gärten in den Niederlanden und Belgien die Errichtung eines solchen in Frankfurt. Insgesamt fasste der ... »Details - 6. September 1858: Gründung einer Gewerbebank in Gießen
Am 6. September 1858 wird in Gießen die „Gewerbebank“ von Handwerkern und Kaufleuten gegründet. Sie hat anfangs 90 Mitglieder und wird später in „Handels- und Gewerbebank“ umbenannt. Vorsitzender der Gewerbebank war Jean Hanstein (1827–1892). Am 14. August 1862 entwickelte sich aus einem Darlehensverein in Darmstadt der „Vorschussverein für Darmstadt“, der seit 1870 als ... »Details - 1. Oktober 1858: Die Leim- und Kunstdüngerfabrik von Heinrich Albert in Biebrich beginnt die Produktion
Am 1. Oktober 1858 nimmt die "Landwirtschaftlich-Chemische und Leimfabrik" des Apothekers Heinrich Albert (1834–1908), einem Schüler von Justus von Liebig (1803–1873), in Biebrich die Produktion auf. 1859 trat Eugen Albert (1830–1879) als kaufmännischer Leiter ein. Die Firma widmete sich der Produktion von Dünger aus phosphat- und stickstoffhaltigen Schlachtabfällen. 1861 wurde der ... »Details - 20. Oktober 1858: Einweihung des Gutenberg-Denkmals in Frankfurt
Anlässlich der 400-Jahr-Feier der Erfindung der Buchdruckerkunst in Frankfurt am Main 1840 entwarf der Bildhauer Eduard Schmidt von der Launitz (1797–1869) als Festdekoration drei überlebensgroße Terrakotta-Statuen der an der Erfindung beteiligten historischen Persönlichkeiten Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg (1397–1468), Johannes Fust (1400–1466) und Peter Schöffer ... »Details - 7. November 1858: Gründung des Ordens der Barmherzigen Brüder von Montabaur
Gründer der neuen Gemeinschaft ist Bruder Ignatius Lötschert0=Ignatius Lötschert wurde 1820 in Höhr-Grenzhausen als Peter Lötschert geboren. Er starb 1866.. Er engagiert sich in der Krankenpflege, lässt sich beim Alexianerorden in Aachen ausbilden und bildet mit Gleichgesinnten eine religiöse Gemeinschaft. Bei den Dernbacher Schwestern (Armen Dienstmägde Jesu Christi) in Montabaur lassen ... »Details - 15. November 1858: Gründung der „Hochheimer Actiengesellschaft“
In Hochheim wird am 15. November 1858 die Gründung der „Hochheimer Actiengesellschaft zur Bereitung moussierender Weine“ von der nassauischen Regierung genehmigt. Der Gründer Carl Burgeff (1813–1871), wandelte damit die seit 1837 bestehende und somit älteste rheinische Sektkellerei „Burgeff & Schweickardt“ nach dem Ausscheiden von Ignaz Schweickardt (1811–1858) in eine ... »Details - 19. November 1858: Einweihung des Elisabethenstifts in Darmstadt
Am Namenstag der heiligen Elisabeth wird in Darmstadt das Diakonissenhaus als Stift und gleichzeitig als Krankenhaus nach knapp anderthalbjähriger Bauzeit – der Grundstein war am 9. Juni 1857 gelegt worden – eingeweiht. Ermöglicht wurde dies durch eine hohe Spende von Prinzessin Elisabeth von Hessen-Darmstadt (1815–1885), die auch das Protektorat über die Stiftung ausübt.0=Die Anregung ... »Details - 27. Dezember 1858: Aufnahme des planmäßigen Verkehrs der Rhein-Main-Bahn
Die zweite Strecke der Hessischen Ludwigs-Eisenbahngesellschaft führte von Mainz über Darmstadt nach Aschaffenburg und trat damit in Konkurrenz zu den nordmainischen Strecken der Taunus-Eisenbahn und der Frankfurt-Hanauer-Eisenbahn.|Die nötigen Vereinbarungen wurden zunächst im Staatsvertrag zwischen dem Großherzogtum Hessen und dem Königreich Bayern vom 28. März 1852 festgelegt. Nachdem ... »Details - 31. Januar 1859: Städtische Verbindungsbahn in Frankfurt für den Verkehr freigegeben
Die ersten Eisenbahnlinien, die Frankfurt am Main im 19. Jahrhundert erreichten (Taunus-Eisenbahn, Main-Neckar Eisenbahn und Main-Weser-Bahn), endeten zunächst jeweils in eigenen Kopfbahnhöfen am damaligen Stadtrand. ... »Details - 21. Juni 1859: Karl Braun bekennt sich zum preußisch geführten Nationalstaat in Frankfurt
Am 16. September 1859 gründeten 150 demokratische und liberale Delegierte in Frankfurt am Main, inspiriert durch die italienische Einigung und dem Eisenacher Aufrufs, den „Deutschen Nationalverein“, dessen Ziel die Einigung Deutschlands unter der Frankfurter Reichsverfassung von 1849 war. Kassel und Darmstadt versuchten erfolglos Verbote durchzusetzen. Im Ausschuss befanden sich Friedrich ... »Details - 16. September 1859: Gründung des „Deutschen Nationalvereins“
Am 16. September 1859 gründen 150 demokratische und liberale Delegierte in Frankfurt am Main, inspiriert durch die italienische Einigung und den Eisenacher Aufruf, den „Deutschen Nationalverein“, dessen Ziel die Einigung Deutschlands unter der Frankfurter Reichsverfassung von 1849 war. Kassel und Darmstadt versuchten erfolglos Verbote durchzusetzen. Im Ausschuss befanden sich Friedrich Oetker ... »Details - 22. September 1859: Generalversammlung der AG für Spinnerei und Weberei in Frankfurt
Im September 1857 veröffentlicht das „Gewerbeblatt“ die aktuelle Statistik bezüglich der Dampfmaschinen im Großherzogtum Hessen, welche 113 verzeichnete. Die Statistik berichtet von einem Anstieg von 26 auf 113 seit dem Revolutionsjahr 1848, wobei allein 23 Zulassungen seit 1856 erfolgt seien. In der Zeitspanne zwischen 1848 bis 1860 erhöhte sich die Zahl der Dampfmaschinen in Frankfurt am ... »Details
