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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
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- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 9. Oktober 1898: Einweihung des Bismarck-Denkmals in Wiesbaden
Die ab 1868 in Deutschland in großer Zahl entstandenen Bismarck-Denkmäler waren sichtbarer und Ausdruck der Verehrung des ersten deutschen Reichskanzlers Otto Fürst von Bismarck (1815–1898) im Kaiserreich.|Das Bismarck-Denkmal in Wiesbaden wurde auf dem Wilhelmsplatz (später Bismarckplatz) errichtet und am 9. Oktober 1898 festlich eingeweiht. Die überlebensgroße Bronzeskulptur hatte der ... »Details - 25. Oktober 1898: Preußischer Ministerialerlass zur Nutzung von Turnhallen
Der Erlass legt fest, dass die Raumtemperatur in Turnhallen bei 12 bis 15 Grad Celsius liegen soll. Dies wird für den Sport als besonders sinnvoll angesehen. Die Hallen müssen an jedem Tag gereinigt werden, nicht nur die Fußböden, sondern auch Fenster, Wände und Geräte. Als Begründung wird auf die Verpflichtung am Sportunterricht teilzunehmen hingewiesen und dass „daher auch für minder ... »Details - 27. Oktober 1898: Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus
Bei der Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus legen die Konservativen leicht zu und bleiben mit 145 von 433 Mandaten stärkste Kraft (1893: 143). Zweitstärkste Kraft bleibt die katholische Zentrumspartei, die sechs Sitze hinzugewinnt und nun genau 100 Abgeordnete stellt – das sind zwei mehr als bei ihrem bisherigen Bestwert mit 98 Mandaten bei den Wahlen von 1885. Die Nationalliberalen ... »Details - 1. November 1898: In Darmstadt wird das Gewerbemuseum eröffnet
Seit 1891/1892 wurde in Darmstadt ein Neubau für die 1867 aus dem „Gewerbeverein für das Großherzogtum Hessen“ entwickelte „Zentralstelle für die Gewerbe“ geplant, der auch ein Gewerbemuseum mit der stetig angewachsenen Sammlung des Vereins enthalten sollte. Die Lehrsammlung für die Gewerbetreibenden und -schulen wurde unsystematisch ergänzt, worüber das „Gewerbeblatt für das ... »Details - 25. November 1898: Enthüllung des Reiterstandbilds von Großherzog Ludwig IV. auf dem Paradeplatz in Darmstadt
Am 25. November 1898 wird das Reiterdenkmal für Großherzog Ludwig IV. (1837–1892) auf dem Paradeplatz (heute Friedensplatz) vor dem 1897 begonnnen Neubau des Landesmuseums in Darmstadt enthüllt. Die von dem Berliner Bildhauer Fritz Schaper (1841–1919) entworfene bronzene Reiterstatue auf einem roten Granitsockel zeigt den Fürsten als Kommandeur der hessischen Division im ... »Details - 1. Dezember 1898: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Obertaunuskreis – Frankfurt am Main-Land
In Homburg vor der Höhe findet für den Wahlkreis Wiesbaden 10: Obertaunuskreis – Frankfurt am Main-Land eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details - 14. Dezember 1898: Erwerb des ehemaligen Wilhelmitenkloster in Witzenhausen für die Deutsche Kolonialschule
Die Idee einer Deutschen Kolonialschule hatte ihre Wurzeln zum einen in den Missionsgesellschaften und zum anderen im kolonialistisch-imperialistischen Gedankengut des deutschen Kaiserreiches. Im Mai 1898 wurde unter der Schirmherrschaft des Fürsten Wilhelm zu Wied (1845–1907) der Verein „Deutsche Kolonialschule für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe GmbH“ auf dem Neuwieder Schloss ... »Details - 1899: Gründung eines Golfclubs in Homburg vor der Höhe
Im Kontrast zu den Fußballvereinen im Deutschen Reich wird in Homburg vor der Höhe ein Golfclub für den britischen Nobelsport gegründet sowie ein entsprechender Platz in den Jahren 1890/91 angelegt.(StH) ... »Details - 1899: Boykottaufruf der Maurer
Streit um Löhne führte immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Dabei setzten die Arbeiter nicht nur Streik als Mittel des Arbeitskampfes ein, auch Boykotte waren eine Möglichkeit, um Unternehmen unter Druck zu setzen. ... »Details - 1899: Die Deutsche Kolonialschule in Witzenhausen
Es gab im deutschen Reich keine Ausbildungsstätte für Personal, das in den Kolonien eingesetzt werden sollte. Erst mit der Errichtung der „Deutschen Kolonialschule“ im ehemaligen Wilhelmitenkloster in Witzenhausen wurde 1899 eine Möglichkeit geschaffen, junge Männer für die „praktische Kolonialarbeit“ auszubilden. Zwischen 1908 und 1910 bestand zudem für kurze Zeit in Witzenhausen ... »Details
